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| Neuseeland - Samoa |
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1914, zu Beginn des Ersten Weltkrieges, besetzte Neuseeland Samoa (seinerzeit deutsche Kolonie). Viele Deutsche wurden dadruch auf eine Insel im Golf von Hauraki geschifft. Als der Erste Weltkrieg beendet warm durften Deutsche, die mit Samoanern verheiratet waren, wieder nach Samoa zurück kehren. 1920 erhielt Neuseeland Westsamoa per Völkerbundmandat. 1918 starb rund ein Drittel der Bevölkerung an der spanischen Grippe, nachdem der neuseeländische Militärbefehlshaber ein Quarantäneschiff in Apia anlegen ließ. Bei einer friedlichen Massendemonstration 1928 gegen die neuseeländische Besetzung in der Hauptstadt Apia, wurden neben vielen Samoanern, auch der Führer der samoanischen Unabhängigkeitsbewegung, Tupua Tamasese Lealofi III, erschossen. Am 15.1.1934 wurde Herr Alfred Matthes, ein deutscher Farmer in Samoa, dazu autorisiert, eine Niederlassung der NSDAP in Samoa zu gründen. Er erhielt dazu entsprechende Literatur und Propagandaplakete aus Deutschland, die er in Westsamoa an die deutsche Bevölkerung verteilte. Im Januar 1937 nahmen Alfred Matthes und Gerhard Stoeicht sogar am NSDAP-Parteitag in Hamburg teil. Als 1939 Matthes bankrott ging, löste sich der NSDAP-Ableger in Samoa auf. In Berlin sah man Metthes und seinen NSDAP-Ableger als Schande an. Der deutsche Konsul in Wllington bat die neuseeländische Regierung, Matthes bei seiner Rückkehr nach Deutschland zu helfen. Es ist allerdings nicht klar, ob Matthes jemals Deutschland erreicht hat. Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurden alle Deutschen in Samoa auf die Somes Insel im Hafen von Wellington gebracht. 12 davon hatten einen Mitgliesausweis der NSDAP und 10 von ihnen wanderten nach Kriegsende nach neuseeland aus. Kommentare (0)
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