Reichserziehungsministerium

Das Reichserziehungsministerium (genauer: Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung) war des Ergebnis der Umstrukturierung der Schulen durch Adolf Hitler. Bernhard Rust war von 1934 an Reichsminister. Im Sinne des Führerprinzips wurde das Ministerium von Rust sehr streng geführt. Die Erziehung im Nationalsozialismus wurde auch durch die NS-Lehrergewerkschaft (NSLB), den diversen Jugendorganisationen und vor allem durch die Hitlerjugend beeinflusst.

Zum entdemokratisieren des Weimarer Schulwesens gab es einzelne Erlassen und es wurden neue Schulfächer eingeführt, z.B. Vererbungslehre und Rassenkunde.

1938 wurde dann ein völlig neues Sytem eingeführt (Erziehung und Unterricht in der höheren Schule):

  •  das Gymnasium wurde zugunsten der Oberschule abgeschafft
  • Zulassung von neuen Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien, Verbote anderer
  • Realgymnasium und Reformrealgymnasium wurden zur Oberschule zusammengefüht
  • nach 4-6 Jahren wurden Mädchen und Jungen getrennt
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