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| Minen |
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Finnland entwarf seine erste Anti-Panzer-Mine 1936. Die M/36 hatte eine Tellerform mit einem gezackten Rand, welcher es erlaubte die Mine in Schnee und Eis zu platzieren. Die ersten Modelle erwiesen sich jedoch als nicht schlagkräftig genug und so wurden die Minen als Tandem eingesetzt. Die m/36 war schwer zu handhaben und äußert komplex aufgebaut. Der Nachfolger in Form der m/39 war allerdings im Winterkrieg noch nicht verfügbar, da die Produktion bis Dezember 1939 nicht richtig in Gang kam. Die neue Mine litt noch an einigen Kinderkrankheiten des Vorgängers und so wurden schnell zwei vereinfachte Versionen produziert: Die ms/39 und ms/40 wurden beide in einfachen Holzkisten geliefert und waren weitaus einfacher zu produzieren. Im Feld erwiesen sie sich als sehr "Soldatenfreundlich" im Gegensatz zum Vorgänger. Bis Ende des Winterkrieges wurden rund 125.000 produziert. Während des Fortsetzungskrieges erhilet die finnische Armee aus Deutschland eine große Anzahl von Panzerminen, wie z.B. die TMi41, TMi42, TMi43 und die TMi44 der äußerst effektiven Tellermine. Entschärfte sowjetische Minenfelder brachten den Finnen wiederverwendbare Munition, mit denen die eigenen Linien besser geschützt werden konnten. Die Finnen setzten auch Gegenstände gegen die sowjetischen Panzer ein, die eigentlich nicht dafür gedacht waren. Eine dieser "Waffen" war die sog. "Glasmine", welche aus einer einfachen Flasche, gefüllt mit Sprengstoff, bestand. Diese wurden vornehmlich in Gruppen auf eisigem Boden (auf zugefrorenen Seen oder Flüssen) platziert. Im Falle einer Explosion brach das Eis und die Panzer samt Infanterie versank im eisigen Wasser. TNT-Ladungen mit Fernzünder wurden unter dem Eis platziert, was den gleichen Effekt hatte. Kommentare (0)
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