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| Schwere Gewehre gegen gepanzerte Ziele |
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1939 nutzten viele Nationen lediglich schwerkalibrige Gewehre gegen gepanzerte Ziele. Im September 1939 war es nur ein Prototyp einer 20mm Waffe aus dem Hause Aimo Lahti, welche sich innerhalb der finnischen Armee bewährte. Diese halbautomatische Waffe erhielt die Bezeichnung L-39 und besas ein 10-Schuss Magazin. Nur 2 Exemplare wurden innerhalb des Panzerabwehrzuges des Jägerregiment 28 im Winterkrieg im Gebiet des Ladoga-Sees eingesetzt. Diese Gewehre erwiesen sich als sehr treffsicher und robust. Dank des niedrigen Gewichts war das 2-Mann Team sehr mobil und felxibel einsetzbar. Während des Fortsetzungskrieges wurde die Produktion des L-39 stark vorangetrieben und eine Anzahl von rund 1.800 Stuck sollten produziert werden. Während die 20mm-Geschosse später gegen die neuen Panzer der Roten Armee nichts mehr ausrichten konnten, bewährten sie sich weiterhin äuserst effektiv gegen leicht gepanzerte fahrzeuge. Während des Winterkrieges trafen aus Großbritannien 100 "Boys.55 AT-Rifles" ein, weitere 300 erhielten die Finnen während des Fortsetzungskrieges. Weitere ausländische Typen die zwischen 1941-44 genutzt wurden waren 30 Exemplare der polnischen 8mm "m/38" und 12 schwedische 20mm Solothurns. Eine unbekannte Anzahl von erbeuteten sowjetischen 14.5mm PTRS und PTRD wurde ebenfalls genutzt. Kommentare (0)
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