19419. Juni Die Finnen attackieren südwärts entlang der sowjetischen Grenze die karelische Landenge. 30. Juni Die Karelische Armee ist aufgestellt und beginnt eine Offensive im Norden Kareliens. Diese setzt sich aus dem VI. und VII Korps und der Gruppe O zusammen, welche insgesamt 5 Infaneriedivisionen, 2 Jägerbrigaden und eine Kavalleriebrigade beinhalten. Unterstützt werden die finnischen Truppen von der deutschen 163. Infanteriedivision des Gebirgskorps Norwegen.
10. Juli Erste Großoffensive durch die Karelische Armee, welche im Raum Korpiselkä durchbricht und die feindliche Verteidigung am Lagodasee zusammenbrechen lässt.
17. Juli Die karelische Grenze von 1939 wird überquert und die finnischen Truppen erobern erstmals sowjetischen Boden.
4. September Die Karelische Armee startet eine Großoffensive am Fluss Tuulos.
7. September Der finnische Vorstoss durch die karelische Landenge kommt nahe Leningrad zum stehen. Trotz der Prosteste Hitlers, unternimmt die finnische Armee keine Anstrengungen Leningrad zu erobern.
6. Dezember Großbritannien erklärt Finnland den Krieg.
8. Dezember Finnlands Hauptkriegsziele werden erreicht, in dem die Offensive in der karelischen landenge gestoppt wird und die alte Grenze vor 1939 (wenige Kilometer vor Leningrad) wieder hergestellt ist. Im Osten, zwischen den Seen Ladoga und Onega, haben die Finnen die alte Grenze überschritten und nehmen die Stadt Petroskoi ein. In Ostkarelien, vormals in sowjetischer Hand, erreichten die Finnen ihre Verteidigungsstellungen. Marschall Mannerheim und Präsident Ryti erklären ihren Vorstoss nicht weiter fortzusetzen. Die USA drohen mit einer Kriegserklärung, sollte Finnland den Hafen von Archangel einnehmen, da dieser für die "Lend and Lease"-Abkommen zwischen den Alliierten und der Sowjetunion genutzt werde.
29. Dezember Die finnischen Vreluste während der vergangenen Offenisve belaufen sich auf 25.475. 19421. - 21. Januar Sowjetische Offensive in der Enge von Maaselkä mit 6 Divisionen, 3 Marine-Brigaden und einer Ski-Brigade gegen 2 finnische Divisionen, 2 Jäger-Brigaden und 2 Selbstständigen Bataillonen. Der Angriff wird ohne erreichen der Ziele abgebrochen.
Während des Jahres 1942 kommt es dann nur noch zu kleineren Kampfhandlungen. zwischen Juni und Dezember 1941 verlor die finnische Armee 464 Mann pro Tag, 1941 waren es nur noch 59 Mann pro Tag. 194312. - 18. Januar Die Rote Armee startten mit der Leningrad- und Volkhow Front eine Großoffensive um das südliche Ufer des Ladoga-Sees von deutschen Truppen zu säubern. Gleichzeitig wird damit der belagerungsring um Leningrad durchbrochen. Im gleichen Monat geht die deutsche 6. Armee in Stalingrad unter. Die finnische Führung war davon überzeugt das der Krieg mittlerweile verloren war und befasste sich mit eventuellen Friedensverhandlungen.
15. Februar Obwohl Deutschland starken Druck auf Finnland ausübte, um eine Offensive gegen die nordwestlichen sowjetischen Häfen zu starten um so die "Lend-Lease"-Lieferungen zu unterbinden, erklärte Marschall mannerheim, dass Finnland keine weiteren Offensiven mehr starten würde.
Februar-Dezember Den Rest des Jahres gab es vereinzelte Bemühungen für einen seperaten Frieden zwischen Finnland un der Sowjetunion. Amerikanische Vermittlungsbemühungen erbrachten allerdings kein Ergebnis und Churchill bestand darauf, dass Finnland, dass nun mal eine Achsenmacht ist, keine Forderungen stellen darf und sich demnach nur ergeben kann. 194414. Januar 5 sowjetische Armeen der Leningrad-Front (General Govorov) starten eine Offensive um die Belagerung von Leningrad endgültig zu beenden. Die finnische Südost Armee (General Oesch) hält weiterhin die karelische Landenge, doch sie befindet sich auf direkter Linie für eine neue sowjetische Offensive, welche nur noch eine Frage der Zeit sein sollte. Im Juni wurde die deutsch-sowjetische Front im Baltikum westwärts nach Narva und Estland verschoben.
9. Juni Die sowjetische 21. und 23. Armee der Karelischen Front (General Meretskov) beginnen mit einem der größten Artilleriebombardements des Krieges, in dem sie die finnische "VT-Linie" unter Beschuss nehmen. Die "VT-Linie" war die Hauptverteidigungsline in der karelischen Landenge. Die Rote Armee zwang die finnischen Truppen innerhalb eines Tages ca. 16 Kilometer zurück. Die "VT-Linie" wurde am 16. Juni schlieslich aufgegeben.
20. Juni Die zweite "VKT-Linie" ist durchbrochen und Viipuri fällt. Die Finnen hängen im Norden der Stadt fest und im Gegenzug für deutsche Unterstützung unterzeichnet Präsident Ryti eine Erklärung, nach der er keinen seperaten Frieden mit der Sowjetunion abschliesen werde - diese Erklärung wird er aber später brechen.
21. Juni General Meretskov startet eine parallele Offensive durch seine 7. Armee im Osten, um so die finnische Karelische Armee (General Heinrichs) nordwärts zwischen Ladoga-See und Onega-See zu stellen.
22. Juni Die Rote Armee beginnt mit der "Operation Bagration" - eine massive Sommeroffensive entlang der gesamten Front.
25. Juni - 9. Juli Schlacht um Tali-Ihantala: Diese sollte die größte und alles entscheidenede Schlacht des Fortsetzungskrieges werden. Vom Ausgang dieser Schlacht hinh Finnlands Zukunft ab. Die Hauptstreitmacht der Roten Armee in dieser Schlacht war die 21. Armee mit 150.000 Mann, aufgeteilt in 14. Infanteriedivisionen, mit Panzerbrigaden, Artillerie und weiteren schweren Waffen. Die Artillerie ist in großen Gruppen mit 10 Geschützen je 90 Meter konzentriert, welche eines der schwersten Bombardements des Zweiten Weltkrieges starten werden. Eing roßer Vorteild er Roten Armee ist das gelände, welches es den sowjetischen Panzern und anderen Fahrzeugen erlaubt schnell vorzupreschen. Die zahlenmäsige Überlegenheit der Roten Armee ist imens.
Die Finnen haben dem nur 50.000 Mann des IV. Koprs (Generalleutnant Taavetti Laatilkainen) entgegenzusetzen. Unterstützt werden die Männer durch rund 50% der gesamten finnischen Artillerie. Die Hauptbestandteile der finnischen Truppen bei Tali-Ihantala sind die 3., 4., 6. und 18. Infanteriedivision, die Panzerdivision "Lagrus" und die 3. "blaue" Brigade. Die finnische Artillerie sollte sich während dieser Schlacht als herausragend präsentieren und ein entscheidenter Faktor sein. Ein weiterer Vorteil der finnischen Truppen sollte die Moral der Soldaten sein, die nicht nur um das eigene Überleben kämpften, sondern um das Überleben ihrer gesamten Nation.
Die sowjetische Planung für diese Schlacht war sehr unzureichend, es bestanden viel zu lange Nachschublinien und bis die Einheiten an vorderster Frontlinie versorgt werden konnten, mussten Angriffe teilweise wieder abgebrochen werden. Frustrierte sowjetische Kommandeure liesen sich immer wieder zu massiven Frontalangriffen hinreisen, welche von den verteidigern blutig abgewehrt wurden. Die Finnen schlugen sich allgemein sehr geschickt und setzten die deutschen "Panzerschrecks" vorbildlich gegen die sowjetischen Panzer ein - alleine innerhalb eines Nachmittags konnten 25 sowjetische Panzer abgeschossen werden. Die Kämpfe bei Tali-Ihantala sind mit die grausamsten an der gesamten Ostfront. Die Rote Armee verliert zwischen 18.000 und 24.000 Mann. Hinzu kommen 600 zerstörten Panzern und 200 abgeschossenen Flugzeugen. Verhältnismäsig sind die finnischen Verluste weitaus höher, sie verlieren 8.561 Männer durch Tot oder Verwundung. Bei dieser Gefallenenrate hätte die finnische Armee keinen tag mehr länger ausgehalten und wäre zweifelsohne von der Roten Armee überrannt und vernichtet worden, doch immerhin gelang es den Finnen bis zum Waffenstillstand auszuhalten. Insgesamt betrachtet kann man diese Schlacht als Sieg für die finnische Armee einordnen.
Der Großteil der finnischen Kräfte kämpfte mit großer Entschlossenheit und Erfahrung. Die Jäger, Artillerie und gepanzerten Einheiten wuchsen teilweise über sich heraus.
10. Juli Das sowjetische Oberkommando befahl seinen Verbänden in der karelischen Landenge nur noch Verteidigungsstellung zu beziehen un die besten Kampfeinheiten an die Front gegen die Wehrmacht zu verlegen.
Juli - September Die Kämpfe gehen den Sommer über weiter, allerdings in viel kleinerm Stil als zuvor. Die Finnen haben kleine lokale Erfolge zu vermelden.
1. - 5. September Friedensverhandlungen beginnen und ein Waffenstillstand wird vereinbart, der am 5. September um 7:00 Uhr in Kraft tritt.
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