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| 19,4 cm Kanone M 70/93 486f (L30,4) |
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Während des Frankreichfeldzuges erbeutete die deutsche Wehrmacht entlang der französischen Küste Batterien, die mit Flachfeuergeschützen M 70/93 vom kaliber 19,4 cm bestückt waren. Das Geschütz M 79/93, hergestellt von der Firma Schneider et Cie, Le Creusot erhielt die deutsche Bezeichnung 486f (französisch) und wurde in die Küstenverteidigung eingeglidert. Die Grundkonstruktion stammte aus dem Jahre 1870 und wurde in verbesserter Form bis 1936 gebaut. Das Geschützrohr bestand aus einem Mantel mit eingezogenem Seelenrohr. Die Länge des Rohres betrug 5.550 mm, davon war der gezogene Teil 4.600 mm lang. Das Geschütz hatte einen Längs- oder Schraubenverschluss. Dieser befand sich im Ladeloch des Bodenstücks und bestand aus einem Zylinder, ausen sasen Schraubengewinde, die auf einem Teil des Umfangs abgeschnitten waren. Üblicherweise waren es drei Schrauben und drei abgeschnittene Segmente auf je 60° des Unfangs. Entsprechend hatte das Ladeloch drei glatte und drei Segmente mit Muttergewinde. Der Verschluss wurde an einer drehbaren Schwinge in das Ladeloch geschoben und um 60° gedreht und verriegelt. Verschossen wurden die Sprenggranate mit 83 kg Gewicht mittels einer dreiteiligen Pappkartusche. Nach dem Abschuss musste das Rohr mit pressluft von Kartuschenrpckständen gereinigt werden. Durch diese umständliche Prozedur konnte nur alle 45 Sekunden ein Schuss abgefeuert werden. Gezündet wurde die Beutelkartusche durch eine Friktionszündschraube, die in einem Zündlochstollen des Verschlusses geschraubt wurde. Dieser Zündsatz bestand aus einer Messingschraube, um die ein aufgerauhter Draht gewickelt war. Der Draht ragte aus der Schraube heraus und konnte mit Hilfe einer Abzugsleine herausgerissen werden. Durch die dabei entstandene Reibung wurde der Zündsatz entflammt. Für jeden Schuss musste eine neue Friktionszündschraube verwendet werden. Kommentare (0)
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