40,6 cm Schiffskanone C/34 (L/52)
Im Jahre 1934 wurde bei der Firma Krupp, im Auftrag der Marine, mit der Entwicklung und dem Bau der 40,6 cm Schiffskanone begonnen.
Dieses Geschütz war als Bewaffnung für die Schlachtschiffe vom Typ "H" und "J" mit 56.000 t gedacht.
Es wurde mit dem größten erlaubten Kaliber, nach dem Washingtoner und Londoner Flottenabkommen, ausgerüstet.
Aus der Kriegs- und Arbeitslage heraus wurden die geplanten Schiffe aber nie gebaut.

Die elf hergestellten Rohre setzte man auf jeweils ein Bettungsschießgerüst C/39 und verteilte diese auf zwei Küstenbatterien in Norwegen und die Batterie Schleswig-Holstein bei Sangatte.
Die 40,6 cm Schiffskanone war baugleich mit der 38 cm SK C/34 , sie unterschied sich nur durch das Kaliber.
Das 21.000 mm lange Rohr besas ebenfalls 90 Züge. Mit diesem Rohr wurden die Sprenggranaten L/4,8 mit Kopfzünder und Haube, die Sprenggranate L/4,6 mit Bodenzünder und Haube und die Panzergranate L/4,2 verschossen.
Alle drei Granaten wogen 1030 kg und erreichten bei einer V° von 810 m/sek. die Höchstschussweite von 42.800 m.
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