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| Dornier Do 19 "Fernkampfbomber" |
Die Do 19 - ein freitragender Tiefdecker mit Einziehfahrwerk und doppelt aufgesetzten Seitenleitwerk - gehörte mit der Ju 89 zu den inoffiziell als "Fernkampfbomber" bezeichneten Flugzeugen, welche der erste Generalstabschef der Luftwaffe, Generalleutnant Walter Wever, stark befürwortete.Mit dem viermotorigen, strategischen Langstreckenbomber sollte eine Bombenlast von mindestens 1500 kg uüber 2000 km transportiert werden. Die Flugmasse betrug 19.000 kg, die Dienstgipfelhöhe 8000 m. Als Triebwerk stand für das erste Versuchsmuster der Bramo 323 B mit 530 kW Leistung zur Verfügung. Ab dem zweiten Versuchsmuster sollte der 1020 kW starke BMW 132 F zum Einbau kommen. Als Bewaffnung waren handbediente Drehlafetten mit MG 15-Bestückung auf und unter dem Rumpf vorgesehen. Die Do 19 V1 (Werk-Nr. 701, Kennung D-AGAI) startete, unbewaffnet, im Oktober 1936 zum Erstflug. Vom Fernbomber kam das RLM im Herbst 1936 vorerst ab. Gefordert wurde nun ein kampfstarkes Großflugzeug mit großer Reichweite. Für den Antrieb wurden vier Motoren vorgeschlagen, von denen je zwei zu einer Treibswerkeinheit zusammengefasst werden sollten und eine Luftschraubenwelle bedienten. Auf dieses Antriebsprinzip baute Heinkel seine He 177 auf. Im April 1937 wurden alle weiteren Arbeiten an den "Fernkampfbombern" gestoppt. Die Teile der Versuchsmuster Do 19 V2 und V3 wurden verschrottet. Die Do 19 V1 befand sich noch bis 1938 als Transportflugzeug im Dienst. Kommentare (0)
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