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| Dornier Do 217 |
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Die Dornier Do 217 war eine progressive Weiterentwicklung der Do 17 und wies gegenüber der Do 215 abweichende äußere Merkmale auf. Der erste unbewaffnete Prototyp der Do 217 flog im August 1938 und stürzte einen Monat später ab. Ein ungünstiger Beginn, der überhaupt nicht mit der späteren Laufbahn dieses Flugzeugs zu tun hatte. Die ersten größeren Serienversionen waren die Do 217E-O und E-1, die von BWM 801-A Motoren angetrieben wurden. Diese und spätere E-Folgemuster erschienen zuerst 1941 bei den Staffeln der Luftwaffe und wurden für Bombeneinsätze, als Torpedoträgerflugzeuge und für andere Schiffsbekämpfungsmaßnahmen sowie Aufklärungsflüge verwendet. Die letzte dieser Reihe, die Do 217E-5 war zur Aufnahme der Hs 293 Gleitbombe, ebenso wie gewisser späterer Bombenvariationen ausgerüstet. Die Do 217K war die nächste reine Bombenversion, die in Serie ging, und wurde durch einen vergrößerten und verbreiterten Rumpfbugquerschnitt gekennzeichnet. Die K-2 wies eine vergrößerte Spannweite von 24,81 m auf. Inzwischen wurde als Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche Lieferknappheit bei BMW-Motoren eine 12-Zylinder V-Motoren-Version der Do 217 entwickelt. Als die Do 217M-1 mit 1750 PS DB 603A Motoren trat dieses Baumuster neben der K-1 in den Truppendienst, der sie sonst allgemein entsprach. Die Höchstgeschwindigkeit der M-1 war 556 km/h, die größte Bombenzuladung wurde auf 4000 kg erhöht. Die Vielseitigkeit der Grundkonstruktion Do 217 wurde durch weitgehende Verwendung in abgänderter Form für Nachtjägereinsätze betont. Mit einem überarbeiteten "festen" Rumpfbug, in dem vier 20 mm-Kanonen und fünf 7,9 mm MG untergebracht waren, und einem zusätzlichen 13 mm MG an der Rumpfunterseite wurden zahlreiche E-2 Bomber im Jahre 1942 zu Nachtjägern umgebaut. Diese erhielten die Bezeichnung Do 217J-1 und J-2. Das erstere Baumuster konnte auch eine geringe Bombenlast mitführen, das letztere hatte keinen Bombenschacht, dafür aber eine Radar-Ausrüstung. Viele Do 217M Bomber wurden ebenfalls zu Do 217N Nachtjägern umgebaut. Etwa 1700 Do 217 aller Varianten wurden für die Luftwaffe gebaut. Eine kleine Anzahl von Do 217J kam nach Italien zur Auslieferung.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Februar 2010 um 12:46 Uhr | ||||||||||||||||||||||||