Luftwaffentechnik Fokker Fokker T-VIII
Fokker T-VIII

Fokker T-VIIIDie Fokker T-VIII war ein holländisches Wasserflugzeug, das ursprünglich für die niederländische Marine-Luftstreitkräfte gebaut worden war. Sie wurde Ende 1939 in Dienst gestellt, um als Mittelstrecken-Aufklärer und Torpedo-Bomber eingesetzt zu werden.
Nach der Besetzung der Niederlande (1940) fiel eine Anzahl dieser Fokker T-VIII in die Hände der deutschen Streitkräfte. Sie wurden durch das Personal der Luftwaffe und Marine auf ihre Verwendungsfähigkeit überprüft und als mangelhaft für den Einsatz, den die Deutschen im Sinne hatten, befunden. Trotzdem wurde sie von der Luftwaffe übernommen und zur Ausrüstung einer Seeaufklärungsgruppe verwandt, die längere Zeit im Mittelmeerbereich eingesetzt war.

Die Fokker T-VIII hatte eine 3-Mann-Besatzung und war nur mit zwei Maschinengewehren bewaffnet. Die ersten T-VIII wurden aus unterschiedlichem material gebaut: Holz, Metall und Gewebeverkleidung. Eine Anzahl späterer T-VIII bestand aus einer Ganzmetall-Konstruktion und wurde mit T-VIII W/M bezeichnet. Einige T-VIII waren mit einem fest stehenden Fahrgestell für den Einsatz auf Land ausgerüstet, aber keines dieses letzten Modells kam über das Versuchsstadium hinaus.

Die Luftwaffe setzte die T-VIII hauptsächlich als Aufklärungs- und Seenot-Rettungsflugzeug ein. Nach geringfügigen Änderungen wurden sie dazu befähigt, 500 kg Bomben oder mehrere kleinere Bomben in ihren langen Bombenschächten mit sich zu führen. Obwohl nur acht dieser Flugzeuge von der Luftwaffe eingesetzt wurden, bewährten sie sich sowohl über der Nordsee als auch auf dem Mittelmeer jahrelang gut.

Zwölf dieser Flugzeuge blieben ihren holländischen Besatzungen, die 1940 nach England noch kurz vor der Kapitulation der niederländischen Streitkräfte flohen, erhalten. Bereits kurz nach ihrer Ankunft in England erhielt die holländische Einheit neue Uniformen und die LFugzeuge einen neuen Anstrich. Sie wurden die 320. Squadron der RAF.

Die Fokker T-VIII wurde durch zwei 450 PS Wright-Motoren angetrieben udn entwickelte eine Geschwindigkeit von 407 km/h. Ihre Spannweite betrug 19,98 m, die Länge des Rumpfes 14,82 m.

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juli 2009 um 19:23 Uhr
 

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