Luftwaffentechnik Messerschmitt Meeserschmitt Me 163 Komet
Meeserschmitt Me 163 Komet
Als unkonventionelles Raketenflugzeug, das im Zweiten Weltkrieg in den Truppendienst der deutschen Luftwaffe kam, war die Me 163 ein Jagdflugzeug zur Heimatverteidigung mit ultrakurzer Reichweite, bei dem alles zugunsten der Fähigkeit, in kürzest-möglicher Zeit angreifende alliierte Bomber zu stellen, geopfert wurde.
Auf jede mögliche Weise wurde Gewicht eingespart. Das betraf auch das Fahrgestell, welches unmittelbar nach dem Start abgeworfen wurde. Die Flugdauer war kurz, nur etwa 10 Minuten mit voller Leistung, aber die Komet konnte in 2,5 Minuten auf 9150 m steigen.
Infolge ihrer radikalen Konzeption und erschwert durch Unstimmigkeiten ihrer Erbauer war die Entwicklung der Me 163 ungewöhnlich schwierig. Obwohl das Flugzeug im August 1941 seinen ersten Flug mit eigenem Antrieb machte, wurde die erste Luftwaffen-Versuchsgruppe erst Ende 1944 gebildet, die mit Me 163B1 (die Me 163A war eine Version ohne Triebwerk, die in begrenzten Stückzahlen für Trainingszwecke hergestellt wurden) ausgerüstet war.

Die hohe Fluggeschwindigkeit, Steig- und Kurvenflugleistungen der Komet zwang sowohl die eigenen Piloten als auch ihre Gegner zu neuen Taktiken, aber unter den erstgenannten hatte die Me 163 bald den Ruf erlangt, eine Todesfalle zu sein.Die Komet hielt sich zu buchstabengetreu an ihren Namen, oft schlug sie mit solcher Kraft auf ihren Landeschlitten, dass sich Treibstoffreste entzündeten und sie in einem Feuerball explodierte.
Tatsächlich gingen mehr Me 163 auf diese Weise als im Kampfeinsatz verloren. Zur Zeit der Kapitulation waren über 350 Me 163 gebaut worden. Es lagen Projekte für eine größere leistungsstärkere Me 163C vor. Das Me 163D-Projekt mit normalem einziehbarem Fahrgestell und größerer Flugdauer erhielt später wieder die Bezeichnung Me 263, kam aber über die Flugerprobung nicht hinaus.

Technische Daten (Me 163B-1)
Triebwerk 1600 kp-Schub Walter HWK 109-509A-1 Flüssigkeitsraketenmotor
Spannweite 9,33 m
Länge 5,92 m
Höhe 2,74 m
Leergewicht 1908 kg
Fluggewicht 4310 kg
Besatzung 1
Geschwindigkeit 955 km/h in 9150 m Höhe
Dienstgipfelhöhe 16500 m
Reichweite 560 km
Bewaffnung 2x 30 mm MK 108 Kanonen

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Februar 2010 um 12:48 Uhr
 

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