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| Deutsche Raketen- und Nebelwerfer - 10 cm Wgr. 35 Nb. |
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Seite 3 von 15 10 cm Wgr. 35 Nb. Der 10cm Nb.Wf. 35 verschoss insgesamt sechs Geschossarten: 10cm Wgr.35 Nb.St., Nb.Te. u. St., Spr., Nb (Üb.), Br. und 10 cm Wgr. 37. Wie der 10cm Nb.Wf. 40 verfügte er über drei ladungen, die für diese beiden TYpen eine Anfangsgeschwindigkeit zwischen 193 m/sec und 310 m/sec auslösten, stabilisiert von sechs Flügelstummeln wie bei herkömmlichen Wurfgranaten. Mehr als ein Fünftel Granata konnte chemisch gefpllt werden. Aber weder Kaliber noch Geschossgewicht riechten tatsächlich für einen wirkungsvollen Einsatz aus. Die entscheidente Verbesserung musste vielmehr im Übergang vom Einling zum mehrfach-Werfer und in der weiteren Entwicklung des Geschoss-Antriebes von der bloßen Pulver-Treibladung zum rückstossfreien Raketensatz gesucht werden, wobei die dann verstärkt auftretende Frage der Geschossstabilisierung zu bewältigen war. Der Künftige Werfer konnte dann eine leichtere Unterlafette haben und brauchte nicht mehr als das Zwei- oder Dreifache der ersten Ausgangs-Waffe 35 an Material, Kosten und Produktionszeit. Der Übergang zum Rakezenantrieb erlaubte gleichzeitig ohne weiteres eine wesentliche Steigerung der Kaliber, eine Vervielfachung der geschossreichweite und weitgehende Ausdehnung der Schussentfernungen. Die Stabilisierung der deutschen Raketen-Wurfgeschosse wurde allerdings nicht durch Flügel, sondern durch Schrägdüsen-Drall erreicht, im Streuung zu verringen. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Februar 2009 um 23:44 Uhr |