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| Deutsche Raketen- und Nebelwerfer - 11 cm Rauchspurgerät |
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Seite 4 von 15 11 cm RauchspurgerätNach erfolgreicher Verwendung von Schwarzpulver-Raketen der Firma Fr.W.Sander, Wesermünde, zum Antreib für Rennwagen, Segelflugzeuge und Schlitten entschloss sich das Heereswaffenamt Ende der 20er Jahre zur Entwicklung strahlgetriebener Waffen, in Kummersdorf bei Zossen unter Leitung von Hptm.Dipl.Ing.Ritter von Hortsig und Hptm.Dr.Ing.Walter Dornberger als Hilfsreferent und Sachbearbeiter für Raketen. Dreieinhalbjährige Versuche ermöglichten, Lieferbedingungen zu erstellen und Schusstafeln zu erschießen, bis Ende 1934 der Truppenverusch bei der 2./Art.Abt. Königsbrück mit den 11 cm-Schwarzpulver-Raketen des "Rauchspur-Gerätes" begann und sich 1935 in Jüteborg erstmalig bewährte. Dieser Vorläufer des Do-Werfers bestand aus vier 3,2 m langen, mit Laschen verbndenen Laufschienen. Hinten war eine Geschoss-Pfanne zum EWinsetzen der 11 cm-Pulverrakete vorhanden. Verankert wurde die Abschussrinne rückwärts mit einem Erddorn, vorwärts auf Zweibein verschraubt, das ein Höhen- und Seitenrichtfeld, ähnlich dem 10 cm Nb.Wf. 35 besaß, eine Schussweite von 4.500 m erreichte und für eine Batterie zwei Züge mit je neun Werfern zu vier Rinnen vorsah. Die Zündung erfolgte mit Randdüsenanzünder 34 und elektrischer Zündmaschine. Die Versuche hatten die Streuungsanfälligkeit flügelstabilisierter Raketen erwiesen, die für militärische Verwendung zu groß war. Daher entwarf das Raketen-Referat des HWA 1931 Dralldüsen zur Steuerung. Durch Änderung des Pulverkerns, Beschleunigt der Verbrennung und Vergrößerung des Kalibers sowie Übergang zum rauchlosen Puvlwe konnte die Schussweite erhöht, die Nutzlast gesteigert und die Streuung verbessert werden. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Februar 2009 um 23:44 Uhr |