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| Deutsche Raketen- und Nebelwerfer - 21 cm NbWf 42 |
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Seite 6 von 15 21 cm NbWf 42 Die ab März 1942 steigende Schlagkraft der übermächtigen sowjetischen Werferwaffe "Katjuschka" (Stalinorgel) mit 38 Rohren auf Lkw, aus bestem Stahl, Nitroglyzerin, Zentraldüse statt Turbine, Schussweite 5.150 m, jeodch geringer Wirkung, da Spreng-Nutzlast im Geschosskopf - drängt die deutsche Führung zu verstärktem Werfereinsatz und einer verbesserten Werferkonstruktion. So entstand der 21 cm Nb.Wf. 42. Der mittlere Standartwerfer - gefertigt in der Maschinenfabrik Donauwörth - verstärke ab 1942 die aufgestellten Werfer-Regimenter und ermöglichte innerhalb dieser verbände eine Schwerpunktbildung. Die Abteilung, 575 Soldaten stark, führte als Erstaustattung 900 Wf.Gr. Spreng mit, davon 180 bei jeder Batterie, 360 bei der le. Kolonne. Das waren je Werfer 50 Schuss, also zehn Salven. Das gesamtgewicht der Munition betrug 112,5 t. Angesichts der Lage forderte Hitler im Juli und September 1944 eine nachdrückliche, kurzfristige Steigerung des Munitionsaustosses für 15 cm Werfer auf 200.000 bzw. 400.000 Schuss pro Monat und erwog Ende November 1944, weil Pulver sehr knapp war, andererseits auf 1-2 km Reichweite zu verzichten, um dafür die Schusszahlen zu erhöhen. Die etwaige Ersparnis stand aber in keinem Verhältnis zum Leistungsverlust! Am 14.1.1945 meldete Minister Speer, dass infolge Strahlmangels nur noch 37% des Minitionsbedarf der Nebelwerfer gedeckt sind. Nach den ersten Werfer-Großeinsätzen beim Durchbruch der Heeresgruppe Mitte durch die "Stalin-Linie" Sommer 1941 und bei der 11. Armee zum Einbruch in die Krimm am 18.10.1941 kam es erstmals unter dem Kommandeur der Nb.Tr.1, Oberst Niemann, vom 8.-15.5.1942 zur Zusammenfassung von sieben Abteilungen (s.Wf.Rgt.1, Wf.Rgt.70, Wf.Abt.1 und 4) im Schwerpunkt einer Armee unter einheitlicher waffentaktischer Führung, die zur Zerschlagung der russischen Kertsch-Front führte. Daraus wurden Werfer-Brigaden mot. entwickelt mit zwei Wf-Rgt. mit je drei Wf.Abt. zu je drei Batterien zum Einsatz bei eigenen oder feindlichen Geschossangriffen, sonst wäre die Feuerkraft überhöht. Die I. bis IV. Abt. besas 72 Wf. 15 cm, die V. Abt. 18 Wf. 21 cm, die VI. Abt. 18 Wf. 30 cm, insgesamt 108 Werfer mit 630 Rohren. Einer 15 cm Abt. konnte auch eine Pz.Wf.Batterie (Sfl.) eingegliedert sein. Die Kopfstärke betrug 2.993 Soldaten, die Ausstattung an Zugmitteln 109 Zgkw und 284 Lkw. Die Wf.Brig.(mot) hatte die selbe Ausrüstung, aber nur die halbe Beweglichkeit und 1/6 der Mun.Ausstattung bei nur 15% Beweglichkeit, wie z.B. St.Wf.Brig. 300 1945 an der Oder. Sie stellten eine sehr wirksame Feuerkraft dar, die vom Gegner gefürchtet war, vor allem wegen der raschn Feuerkonzentration und der Geschossreichweite zwischen 35 nd 127 kg. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Februar 2009 um 23:44 Uhr |