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| Deutsche Raketen- und Nebelwerfer - sWG 40+41 |
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Seite 10 von 15 sWG 40+41Die Wurfgeräte wurden Vorläufer aller 28/32 cm- und 30 cm-Werfer und verschossen ihre Spreng- und Flamm-Wurfkörper, die einfach auf Holz- oder Stahlrahmen oder auch improvisierten Stützen gelegt wurden, unmittelbar aus der Verpackung, die in Holz 30 kg und in Stahl 20 kg wog. Das schwere Wurfgerät 40 war aus Holz. Die fest eingebauten Geräte werden meist zu vieren nebeneinander auf die Abschussrahmen gepackt. Je Batterie wurden rund 40 Wurfgestelle mit 160 Wurfkörpern unter größerem zeitaufwanf installiert und in 30 sec. elektrisch mit dem Glühzündapparat gezündet. Das Höhenrichtfeld, in dem die Wurferhöhung mit Winkelmesser 35 oder mit Pendel-Winkelmesser auf einfachste Weise genommen wurde, betrug zwischen 180 und 800 Strich. Die Geräte waren billig: Ein schweres Wurfgestell kostete 298,70 Rm, die Packkiste 41,60 RM bzw. 45,40 RM, der Wurfkörper-Spreng. 22,50 RM, -Flamm 33,12 RM. Hersteller war die Firma J. Gast, Berlin-Lichenberg. Ein Wurfgestell erforderte 39 Arbeitsstunden, die Packkiste sieben und die Wurfkörper selbst 15,8 bzw. 11,1 Arbeitsstunden. Die Salve einer orstfesten Batterie sWG brachte auf einen Schlag 8.000 kg Sprengstoff oder Flammöl an den Feind. Die Schussweite war halb so groß wie bei den Nebelwerfern; die Einsatzschussentfernung lag zwischen 800 m und 1.200 m. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Februar 2009 um 23:44 Uhr |