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| Funkmessgeräte (FuMG) (Radar) |
Das militärische Interesse an den Möglichkeiten, die die Funkmesstechnik bot, war in Deutschland in den dreißiger Jahren recht gering, obwohl bereits 1934 Marinefachleute bewiesen hatten, dass die Entfernung eines Zieles mittels elektrischer Wellen im Echolotverfahren ermittelt werden konnte. Ausgestrahlte elektrische Impulse werden beim Auftreffen auf feste Körper, ähnlich wie Lichtstrahlen von einem Spiegel, reflektiert und können auf einer Braunschen Röhre als fluoreszierender Zacken sichtbar gemacht werden. Aus dem Zeitunterschied zwischen ausgestrahltem und wieder reflektiertem Impuls lässt sich die Entfernung zum Ziel fest stellen. Die Privatfirma GEMA, die mit der heutigen "Gema" nicht identisch ist, begann 1934 mit der Entwicklung eines Radargerätes. Die bezeichnung "Radar" für Funkmesstechnik ist eine Wortbildung aus dem englischen "Radio Detecting and Ranging". 1936 wurde ein verbessertes Funkmessgerät (FuMG) unter dem Namen "Freya" vorgeführt, dass schon Flugzeuge bis zu einer Entfernung von 80 km auffassen konnte. Aber erst 1938 kamen die ersten "Freya"-Frühwarngeräte mit einer Reichweite bis zu 120 km zur Truppe. Bei Kriegsausbruch am 1.9.1939 standen jedoch erst acht Geräte dieser Art im Einsatz.Inzwischen hatte auch die Firma Lorenz ein dem GEMA-gerät ähnliches FuMG entwickelt,dass in geringer Stückzahl bei Kriegsbeginn unter der Bezeichnung "FuMG 39 L" zur Verfügung stand. Es arbeitete mit einer Wellenlänge von 53 cm und wurde bei der Flak eingesetzt, obwohl die Peilgenauigkeit für die Seiten- und Höhenmessung noch nicht die gewünschten Werte erreichte. Während die Freya-Geräte mit großen "Tannenbaum-Antennen", oder kurz "Matratzen" genannt, ausgerüstet waren und deshalb meist stationär eingesetzt wurden, arbeitete die Firma Telefunken seit 1936 an der Entwicklung eines kleineren Gerätes. Dies wurde als "Würzburg A"-gerät vorgestellt. Aus ihm gingen im Laufe des Krieges die verbesserten Standardgeräte für die Flak hervor, dass waren die FuMG "Würzburg C" und "Würzburg D". Dieser kleinere Gerätetyp besaß einen drei Meter-Parabolspiegel, mit dem zunächst Flugzeuge bis zu 40 km aufgefasst werden konnten. Durch eine straffe Bündelung der Ausgangsstrahlung und einem guten Auflösungsvermögen war es möglich, bestimmte Ziele aus einer Anzahl von Objekten heraus zumessen. Da mit diesem gerät auch eine Höhenmessung durchgeführt werden konnte, war es als Flak-Schießgerät geeignet, während das "Freya"-Gerät als Frühwarnanlage verwendet wurde. Aber auch von den FuMG "Würzburg" standen zu Kriegsbeginn nur wenige Geräte zur Verfügung. Diese versorgten über Umwertegeräte auch die Nachbarbatterien mit ihren Ortungswerten. Da diese ersten Umwertgeräte noch recht einfach waren, konnten damit nur grobe Annäherungswerte für ein Störfeuer übermittelt werden. Erst als die Mehrzahl der schweren Flakbatterien mit einem FuMG ausgestattet war, konnten ihre Kdo.Ger. unabhängig vom Wetter und von der Tageszeit auf Ziele eingewiesen werden. Da diese Messgenauigkeit der "Würzburg"-Geräte im laufe des Krieges ständig verbessert wurde, steigerten sich auch die Erfolge der Flak wieder. Einen katastrophalen Rückschlag gab es allerdings, als der Engländer beim großangriff auf Hamburg am 24. juli 1943 erstmals Stanniolstreifen, sog. "Düppel", im englischen "Window" genannt, in großen Mengen abwarf und dadurch die deutschen Radaranlagen, sowohl die der Nachtjäger als auch die der Flak, ausschaltete. Die Düppel erzeugten auf den Bildschirmen der FuMG Zacken, wie sie auch durch aufgefasste Flugziele zustande kamen. Eine Unterscheidung der von Flugzielen oder Düppeln herrührenden Zeichen war den Bedienungsmannschaften der FuMG nicht möglich. Damit waren der Einsatz der Nachtjäger und ein gezieltes Flakfeuer ausgeschlossen. Die englischen Bomber verzeichneten nach eigenen Angaben noch nie so wenig Verluste wie bei diesem Nachteinsatz, dagegen waren die Erfolge der ungestörten Bombenabwürfe für die Stadt verheerend. Di Engländer hatten diese Düppel einsetzen können, nach dem sie die Arbeitsweise der "Würzburg"-Geräte kennen gelernt hatten. In der Nacht vom 27. auf 28. februar 1942 starteten sie einen Angriff mit einer Spezialeinheit auf die deutsche Radarstellung bei Bruneval am Cap d'Antifers in der Nähe von Le Havre. Dort standen neben einem Freya-Gerät ein dem Engländer noch unbekanntes "Würzburg"-Gerät. Die ahnungslose Bedienmannschaft wurde außer Gefecht gesetzt und vom gerät der Empfänger samt Verstärker, der Sender, der Modulator und ein Teil, dass zur Synchronisation im Gerät diente, ausgebaut und mit Schnellbooten nach England gebracht. Nun war es nicht schwer, ein Störmittel zu finden, mit dem die deutschen Geräte ausgeschaltet werden konnten. Eine erste rasche Gegenreaktion war von deutscher Seite der Einbau eines Zusatzgerätes mit dem Decknamen "Würzlaus" in die FuMG. Unter Berücksichtigung der sog. Dopplereffektes konnten damit die Ortungsechos schneller fliegender Ziele, die als "Laus" am Bildschirm sichtbar waren, von den langsam schwebenden Düppeln unterschieden werden. "Der Krieg im Äther" hatte begonnen. Die Arbeit an dem mit "Würzlaus" ausgestatteten Geräten war schwierig, da es vor jedem Einsatz erst mit dem FuMG auf einen Eichpunkt abgestimmt werden musste. Es wurden andere Abwehrverfahren erprobt, von denen hier nur einige genannt, aber in ihrer Arbeitsweise nicht im einzelnen beschrieben werden können. So war ein weiteres Zusatzgerät gegen die "Düppel"-Störung die "Testlaus". Bei diesem Zusatzgerät war keine Abstimmung erforderlich. Durch die "Taunus"-Schaltung wurden die "Düppel"Echos weniger scharf gezeichnet als die Reflexionen von Flugzeugen. Beim Zusatzgerät "Nürnberg" und "Steinhäger" wurden durch einen Hörzusatz die Doppler-Modulationen des Propellergeräusches akustisch zum Kopfhörer eines Bedienungsmannes am FuMG geleitet, was für diesen eine zusätzliche Beanspruchung bedeutete. Der Einsatz der "K-Laus" zusammen mit der "Windlaus" galt 1944 als der wirksamste Zusatz, Düppelstörungen ohne Beeinträchtigung der FuMG-Messleistung auszuschalten. Direkte Störungen der Senderfrequenz durch Funkstörung wurden durch raschen Frequenzwechsel mit dem "Wismar"-Gerät, einem Breitbanddipol und der "Urechse", ausgeschaltet. Trotz aller Bemühungen gelang es jedoch bis Kriegsende nicht, ein vollkommen störsicheres Gerät herzustellen, da ja der Gegner auch nicht "schlief". Freya-Gerät (A1) der GEMAEines der ersten FuMG war das Freya-Gerät. Es stand mit seinem Bedienungshaus auf einer Kreuzlafette der 8,8 cm Flak. Der "Tannenbaum"-Richtstrahler war getrennt für Sender udn Empfänger übereinander vor der gemeinsamen Reflektorwand angeordnet und bis zu 45° kippbar. Die Schwenksteuerung erfolgte durch Motor- oder handelbetrieb. Je nach Zielhöhe und Aufstellung des Gerätes betrug die Reichweite zwischen 40 und 70 km. Die E-Messgenauigkeit war bei den ersten geräten für die Anforderungen der Flak noch recht ungenau. Sie betrug etwa+/- 2 bis 4 km, die Peilgenauigkeit der Seite nach +/- 5 bis 10°. Es wurden daher in der Hauptsache als Rundumsuchgerät und als Vorwarngerät eingesetzt. FuMG 38 L/39 L/40 L/41 L (A2) Diese Geräte stammten von der Firma Lorenz. 38 L war vor dem Krieg als erstes Gerät für die Flak entwickelt worden und war dem Freya-Gerät ähnlich. Es stand ebenfalls auf einer 8,8 cm Flak Kreuzlafette. Auf einem kippbaren Rohrmast waren auf einem verschiebbaren Schlitten die Antennen mit dem Parabolspiegeln angebracht. um den Winddruck der 6,5 m hochragenden Spiegel gering zu halten, waren diese mit einer Maschendrahtverspannung versehen, weshalb sie von der Truppe oft als "Fliegenfänger" bezeichnet wurden. Die Reichweite des mit einer Wellenlänge von 62,4 cm arbeitendem Gerätes betrug 8 bis 12 km, die e-Messgenauigkeit etwa +/- 100 m und die Peilgenauigkeit der Seite nach +/- 3 bis 4°.Beim FuMG 39 L waren sowohl die Sendeleistungen als auch die Messgenauigeit gesteigert worden. In einem transportablen bedienhaus waren neben den Bedienungsplätzen alle wesentlichen Funktions-geräteteile untergebracht. Die Antenne destand aus zewi übereinander angeordneten Parabolspiegeln von je 2,4 m Durchmesser, die beim transport umgeklappt auf dem Dach des Bedienungshauses festgelegt wurden. Das FuMG 40 L glich dem FuMG 39 L, war aber in seiner Leistung stärker und kam 1940 zum Einsatz. Es arbeitete mit einer Wellenlänge von 53,6 cm, hatte eine mittlere Reichweite von 25 bis 40 km, eine e-Messgenauigkeit von +/- 30 bis 40 m normal und +/- 20 bis 25 m Bestwerte, die Peilgenauigkeit für den Seiten- und Höhenwinkel betrug +/- 10 bis 12/16°. Da das "Würzburg"-gerät für den Truppeneinsatz aber brauchbarer war, kamen nur wenige 40 L-Geräte heraus und das geplante, verbesserte FuMG 41 L kam nicht mehr zur Serienherstellung. FuMG 62 "Würzburg" 39 T A-D (A3) Das FuMG 62A "Würzburg" wurde im Sommer 1939 erstmailg von der Firma Telefunken vorgeführt. Da es dem Lorenzgerät nicht nur in der Leistung überlegen war, sondern auch in der leichteren Instandsetzungsmöglichkeiten durch rasches Austauchen einzelner Bauelemente in der Stellung und durch sein geringes Gewicht, wurde es das Standardgerät für die Flak. Es kam als FuMG 39 T(A), 39 T(C) und 39 T(D) in großer Stückzahl zum Einsatz.Die Unterschiede der Gerätetypen können hier nicht im einzelnen dargestellt werden. Es seien nur die gemeinsamen Haptteile erwähnt. Das waren der Antennen-Parabolspiegel von 3 m Durchmesser, der mit seiner Kippachse auf dem Geräteschrank gelagert war und von 0°-90° gekippt werden konnte. Zum transport auf dem zwei achsigen Sonderanhänger 104 wurde die oberen Spiegelhälften nach hinten um 180° abgekippt. Der Dipolträger blieb auf der Dipolsäule mit der unteren Spiegelhälfte verbunden. An dem schwenkbaren Geräteschrank war rechts seitlich der Ausleger mit den wichtigsten Baugruppen und Bedienungselementen und einem Richtsitz mit Beinschützern und Heizung für den B 2 angebracht. Der Laufrost um das Gerät war je nach gerätetyp verschieden. Beim FuMG 39 T (D2) und (D3) war er aus Holz, dessen vier Teile in Fahrstellung nach oben geklappt wurden. Das FuMG 39 T (D4) besaß einen Metallumlaufrost, 65 bis 75 cm über dem Boden liegend, deren Hinter- und Seitenteile in Fahrstellung nach unten geklappt wurden. Die Vorderteile waren abnehmbar. Das gesamtgewicht war durch die Leichtmetallbauweise mit 1.500 kg verhältnismäsig gering. Die Reichweite vom FuMG 62 A betrug etwa 20 bis 30 km. Als wesentliche Neuerung wurde beim FuMG 62 C der Umlaufdipol eingeführt, mit dem eine größere Peilgenauigkeit erreicht wurde. Der nachfolgende Gerätetyp FuMG 62 D war mit dem D-Zusatz EAG 62 "Emil" ausgerüstet. Damit wurde die e-Messgenauigkeit verbessert, die Bedienung vereinfacht und eine direkte Übertragung auf den e-Geber des Übertragungsgerätes 37 ermöglicht. Die Reichweite betrug 20 bis 30 km, die e-Messgenauigkeit 30 bis 40 m, die Peilgenauigkeit der Seite +/- 0,45° und +/- 8/16° der Höhe nach. FuMG 65 "Würzburg Riese" Das FuMG 65 "Würzburg Riese" war vor allem für die Luftnachrichtentruppe und zur Jägerführung gedacht. Da seine Reichweite 50 bis 70 km betrug und die Peilgenauigkeit für die Seite +/- 0,2° und für die Höhe +/- 4/16° recht gut war, wurde es auch bei der Flak vor allem auf Flaktürmen und auf Eisenbahn-Plattformwagen (FuMG 65 (E))eingesetzt. Mit seinem Spiegeldurchmesser von 7,5 m und einem Gesamtgewicht von 18 t war es nut stationär zu verwenden.Das FuMG 65 "Würzburg Riese" ruhte auf einer Schwenksäule und die wiederum auf einem betonfundament. Das bedienhaus und die gegenüberliegende Kippanlage für den Spiegel, deren Gewichte sich fast ausglichen, drehten sich um die Schwenksäule. Mit Hilfe einer AEG-Leonard-Fernsteueranlage war eine konstante Schwenkgeschwindigkeit möglich. das FuMG 65 war aus dem FuMG 62D entwickelt worden und enthielt dessen elektrische Messteile. Störfest war das Gerät durch de Zusatzgeräte "Würzlaus", "Nürnberg", "Taunus" und "K-Laus"". Insgesamt wurden 1.500 geräte dieser Art stationär eingebaut. FuMG 63 "Mainz" 40 ZDas FuMG 63 "Mainz" war eigentlich in den Jahren 1940/41 nur ein zwischentyp zum Nachfolgegerät FuMG 64. Daher wurden auch nur 51 Geräte hergestellt. Das Bedienungshaus wurde vom FuMG 39 L und 40 L übernommen. Die Reichweite sollte 25 bis 35 betragen. Die Peilgenauigkeit bei der Entferungsmessung betrug +/- 10 bis 22 m, die der Seitenpeilung +/- 3 bis 5 Strich und die Höhenpeilung +/- 4 bis 8/16°. Das FuMG 63 "Mainz" unterschied sich vom nachfolgenden FuMG 64 "Mannheim" durch den äuseren Aufbau. Der Messteil des gerätes war im gleichen Bedienhaus untergebracht, wie sie für die Geräte 39L und 40L verwendet wurden. FuMG 64 "Mannheim" 41 TDas FuMG 64 "Mannheim" kam 1942 zur Messerprobung. Mit seinem 3 m-Parabolspiegel hatte es eine Reichweite von 25 bis 35 km, eine e-Messgenauigkeit von +/- 10 bis 15 m, eine Peilgenuigkeit der Seite nach von +/- 2 bis 3 Strich und der Höhe nach von +/- 1/16°. Der mit einer Plane abgedeckte Bedienungsstand war als Drehstand auf einem Lafettenkreuz drehbar gelagert. Dort saß das bedienungspersonal auf einer Bank vor den bedienungselementen. Das Schwenken des Gerätes und das Kippen des Spiegels erfolgte von hand oder mit hilfe von Motoren. Übertragen wurden die Reichtwerte an das Komamndogerät 40 über das Übertragungsgerät 37 oder fernmündlich. Weitere Neuerungen, wie ein mechanisch arbeitender Kratenentfernungs-Höhenrechner könenn hier nur erwähnt werden. Fahrbar war das gerät mit dem Sonderanhänger 204, bei dem beide Fahrgestelle gleich waren, so dass sie ausgetauscht werden konnten. FuMG 68 "Ansbach"Das FuMG 68 "Ansbach" hatte für den Eisnatz in Großbatterien einen Spiegeldurchmesser von 4,5 m, um die Peilreichweite zu erhöhen. Es sollte aber trotzdem noch transportabel bleiebn und nicht wie das FuMG 65 "Würzburg Riese" nur stationär einsatzfähig sein. Aserdem war die Bedienung mit dem elektrischen Messteil, vom Spiegel abgesetzt, splittersicher untergebracht. Das Gerät bestand aus dem Drehstand 68 mit dem ferngesteuerten Spiegel und dem abgesetzten bedienungswagen 68. Die Messteile waren vom FuMG 62 D übernommen und der Spiegelrichttrieb vom "Würzburg Riesen", so dass nur der Drehstand 68 neu war. FuMG 77 "Marbach V" Nach dem 1943 ein englisches Bord-Boden-Panoramagerät bei Rotterdam aus einer abgeschossenen Maschine geborgen worden war. stellte man fest, dass dieses Gerät mit einer Wellenlänge um 10 cm arbeitete. Der Vorteil der kurzen Wellenlänge bestand darin, dass damit eine noch schärfere Bündelung der Strahlen möglich war und Flugzeuge in Düppelwolken fast problemlos verfolgt werden konnten. Nach dieser Erkenntnis wurden mehrere FuMG 64 zu FuMG 77 "Marbach V" umgerüstet. Das Gerät arbeitete mit einer Wellenlänge von 9 cm.Das FuMG 77 war nur als Übregangslösung gedacht, bis die Anlage "Egerland" mit dem FuMG 74 "Kulmbach" und 76 "Marbach" serienmäßig einsatzbereit sein würden. zumal auch die fertigung der Entstörungsteile wegen Dübel "Urstier" und "urechse" mit dem verfahren "K-Laus" erst im Frühjahr 1945 anlaufen sollte. Neu war an dem FuMG 77 der 9 cm-Dipol von Telefunken. Der Spiegel hatte einen Durchmesser von 4,5 m. Die Messleistung betrug bei einer Zielflughöhe von 100m 10 km, bei 3000 m Flughöhe 30 km, die Peilgenauigkeit der Seite nach +/- 1 bis 2 Strich und die der Höhe nach 1 bis 2/16°. Anlage "Egerland" mit FuMG 74 "Kulmbach" und FuMG 76 "Marbach"Die Anlage "Egerland" bestand aus einer Gerätekombination von FuMG 74 "Kulmbach" mit der FuMG 76 "Marbach". Diese wohl leistungsfähigste Anlage kam in nur wenigen Exemplaren kurz vor Kriegsende zum Einsatz. Das "Kulmbach"-Gerät diente als Rundumsuchgerät. Seine Reichweite von 50 km genügte für die Belange der Flak. Aufgefasste Ziele wurden an das "Marbach"-Gerät übergeben, das als Zielgerät genaue Ortungswerte an das Kommandogerät lieferte. Beide Geräte arbeiteten auf der 9 cm-Welle und besaßen eine große Richtschärfe. Im abgesetzten bedienunsgwagen "Bayern", der auch verbunkert werden konnte, waren alle Schalt- und Steuervorrichtungen und das Bedienungspersonal untergebracht. Die Zielübergabe vom "Kulmbach" zum ""Marbach"-Gerät und von da zum Kdo.Ger. geschah durch das Übertragungsgerät 37. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 20:21 Uhr |