Geschütze Panzerabwehrkanonen PAK Pak - Die Entstehung einer neuen Waffe
Pak - Die Entstehung einer neuen Waffe
Die deutsche Heeresleitung, genau wie alle anderen Führungsstäbe des Auslandes, forderte aufgrund der Erfahrungen des Ersten Weltkrieges Panzerabwehrwaffen für die Infanterie. Diese neuen Geschütze oder auch Kanonen sollten innerhalb mittlerer Entfernung gute Trefferwirkung erzielen. Dabei mussten folgende technischen Probleme gemeistert werden:
hohe Durchschlagsleistung der Granate (abhängig von der Anfangsgeschwindigkeit) und rasche Feuerfolge, niedrige Bauart der Geschütze, große Beweglichkeit und hohes Seitenrichtfeld des Rohres.

Der Versailler Vertrag erlaubte dem Deutschen Reich die Herstellung einer solchen Waffe nicht. Lediglich der Firma Rheinmetall-Borsig AG war erlaubt, Geschütze bis zu einem Kaliber von 17 cm herzustellen. Erst nach dem 1925 die französischen Truppen das besetzte Rheinland räumten und die Alliierte Kontrollkommission sich aufzulösen begann, erfolgte im Zuge der geheimen Aufrüstung eine Produktion neuer Waffen.
Die Firma Rheinmetall-Borsig begann noch im selbern Jahr mit der Konstruktion, Entwicklung und Produktion einer 3,7 cm-Kanone, die für die Panzerabwehr gedacht war. Die Produktion lief 1928 an. Einzelteile der Kanone wurden in verschiedenen kleineren Fertigungswerkstätten hergestellt, um danach in den Montagehallen von Rheinmetall-Borisg AG zusammengesetzt zu werden.
So konnten zwischen 1928 und 1933 ca. 200 Kanonen vom Kaliber 3,7 cm vom Band gehen. Die Kanone erheilt vorerst die Bezeichnung TAK (Tankabwehrkanone).

In einigen Kraftfahrabteilungen der Reichswehr gab es schon zu beginn der dreißiger Jahre Kompanien, die mit diesem Geschütz ausgerüstet waren. Aus ihnen entstanden ab 1934 die ersten Panzerabwehr-Abteilungen.
Die Waffenfarbe dieser neuen Verbände wurde rosa (wie bei der Panzertruppe).
Die Schulterklappen bekamen ein großer "P" als Unterschied von anderen Waffengattungen mit rosa Paspelierung. Die später aufgestellte 14. (Panzerabwehr)Kompanie der Infanterieregimenter behielt die weiße Waffenfarbe der Infanterie.
Kommentare (0)Add Comment
Kommentar schreiben

busy
 

Unterstützung

Sie finden diese Seite hilfreich oder wollen unser Projekt unterstützen?
 PayPal
Mit den eingegangenen Spenden finanzieren wir ausschlieslich diese Homepage und garantieren eine stetige Fortentwicklung.

Unser Newsletter

Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!


Banner