Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!
| Gewehr 41 und 43 |
|
In den Feldzügen 1939 und 1940 wurde die Erfahrung gemacht, dass eine wirksamere Waffe als das vorhandene Schlagbolzengewehr Gew 98 und der Kar 98 notwendig war, insbesondere eine höhere Feuergeschwindigkeit. Die Armee legte daher Mauser und Walther eine Spezifikation vor und beide stellten 1941 den Prototyp eines Selbstladegewehrs her. Das Modell Mausers war dem der Walther unterlegen, so dass letzteres als Gew 41 in Produktion ging. Es beruhte auf einem Mechanismus, den der norwegische Konstrukteur Sören H. Bang erfunden hatte: ein offener Konus wurde über die Mündung gestülpt, der einen Teil des Treibgases auffing, wenn das Gewehr abgefeuert und dadurch nach vorn gestossen wurde, so dass ein Verbindungsstab gezogen wurde, der mit dem Verschlussblock verbunden war, den Verschluss öffnete und die nächste Patrone in die Verschlusskammer zog, darauf drückten Federn den Mündungskonus und den Verbindungsstab in die ursprüngliche Lage.
Kommentare (0)
![]() |