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Für das bisherige MG 34 war das neue MG 42 entwickelt und bis 1943 voll in die Truppe eigeführt worden. Das MG 42 war äuserlich mit Ausnahme der länglichen Kühlöffnungen im mantel nur schwer vom MG 34 zu unterscheiden und im Grundprinzip ebenfalls ein Rückstosslader mit beweglichem Lauf und Rollenverriegelung, Luftkühlung, wechselbarem Lauf und Gurtzuführung, aber mit anderem Laufverschluss und um 0,5 Kg leichter. Diese Waffe war von Anfang an für eine Produktion unter Kriegsbedingungen vorgesehen, z.B. wurde die frühere Frästechnik weitgehend durch Präge- und Stanztechnik ersetzt. Der Laufwechsel war so verbessert und vereinfacht worden, dass er sich ohne Anfassen des durch den Verschuss heissen Laufes rasch vornehmen lies. Die Feuergeschwindigkeit - das MG 42 war nur für Dauerfeuer eingerichtet - war so groß, dass die einzelnen Schüsse nicht mehr warnehmbar waren, ineinander übergingen und dabei ein eigentümliches Geräusch erzeugten. Das MG 42 war weniger empfindlich gegen Schmutz und Staub und versagte auch im russischen Winter nicht, es konnte ebenso wie das MG43 als leichtes und schweres MG auf Lafette verwendet werden. Bei Verwendung als sMG trat eine Gewichtsersparnis bis auf 29,7 kg ein. Das MG 42 war eine hervorragende Waffe, die mit geringen Verbesserungen und Änderungen ihre Bedeutung bis in unsere heutigen Tage behielt. Daneben war bis Kriegsende weiter das bewährte MG 34 in Gebrauch. Kaliber: | 7,92 mm | Munition: | Gewehrpatrone 98 sS | | Datum: | April 1942 | | Hersteller: | Rheinmetall-Borsig Mauser | | Produziert: | 415000 | | Magazin: | 75 Schuss Trommelmagazin 50 Schuss Trommelmagazin 50 Schuss Riegel | | Gewicht: | 11,6 kg | Länge / Lauflänge: | 1,22 m / 53 cm | | Mündungsgeschwindigkeit: | 820 m/sec | Feuerrate: | 1300 bis 1400 Schuss/min | | Effektive Feuerrate: | 250 Schuss/min | | Reichweite: | 2000 m (bis 4000m als sMG) | | Zubehör: | Lafette 42, Dreifuss 34 |
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