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Bei der Panzerbüchse 38/39 handelte es sich um eine Gewehrähnliche Waffe mit umklappbarem Zweibein, Schulterstütze und pistolenähnlichem Griffstück mit Abzug, die von einem Mann bedient und an einem Handgriff oder über der Schulter getragen werden konnte. Sie war ein Einzellader mit Fallkeilverschluss, mit der panterbrechende Munition verschossen wurde. Die erste Version war als Panzerbüchse 38 bei der Truppe eingeführt worden. Schon innerhalb eines Jahres wurde sie durch eine vereinfachte Ausführung, die Pz.Büchse 39, abgelöst, die zwar ähnlich, aber um 3, 18 kg leichter war. Die Panzerbüchse arbeitete nicht halbautomatisch, dadurch wurde der Rückstoß stärker und der Ladevorgang langsamer. Statt eines Zylinderverschlusses wie das Gewehr 98 k besaß sie einen Vertikalblockverschluss. Durch den starken Rückstoß schnellte der Lauf beim Schuss etwas zurück und öffnete den Verschluss. Die Einzelpatrone konnte nun vom Schützen eingeführt werden, daraufhin verriegelte sich der Verschluss und stellte die erneute Feuerbereitschaft her. Die Munition befand sich in einem seitlich aufgesteckten Patronenbehälter mit 10 Schuss neben dem Griffstück. Die Panzerbüchsen, gedacht zur Panzerabwehr in den Schützenkompanien, hatten sich schon zu beginn des Krieges wegen zu geringer Durchschlagskraft (ausgenommen leichte Feindpanzer) nicht bewährt. Das sie seit Beginn des Feldzuges im Osten gegen die sowjetischen Panzer nichts ausrichten konnten, verschwanden sie rasch aus der Truppe. Weitere Typen wurden nicht entwickelt. | Kaliber: | 7,92 mm | | Gewicht: | 12,7 kg | Länge (Lauflänge): | 1,27 m (1,09 m) | Visierschussweite: | bis 600 m | Effektive Schussweite: | unter 200 m | Mündungsgeschw.: | 1219 m/sec | Feuerrate: | 10-12 Schuss/min | Durchschlagsleistung: | 30 mm/100m, 25 mm/ 300m |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. September 2009 um 18:14 Uhr |