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| Panzerhandminen / Hafthohlladungen |
Im Mai 1942 wurde am Wolchow ein neuer Munitionskörper zur Panzernahbekämpfung im Truppenversuch erprobt: die Panzerhandmine 3.Sie wog 1 kg und konnte 130 mm Panzerstahl durchschlagen. Drei U-förmige Magneten hielten die Mine an der Panzerwand fest. Sie und die verbesserte Panzerhandmine 4 hatten, wie auch die kurze Zeit später eingeführte Hafthohlladung 3, einen Nachteil: Der Panzernahbekämpfer musste bis auf Tuchfühlung an den Panzer heran. Das direkte Anbringen garantierte aber ein sicheres Funktionieren der Hohlladung. Die Hafthohlladung 3 wurde laut Verfügung des OKH offiziell am 12. November 1942 eingeführt. Sie wog 3 kg und haftete mit den drei magneten mit einer Kraft von 45 kg an der Panzerung. Dadurch war es möglich, unter günstigen Voraussetzungen auch fahrende Panzer zu vernichten. Das und die Durchschlagleistung von 140 mm machten die Hafthohlladung zu einem wirksamen Panzernahbekämpfungsmittel. 1942 wurden 8500-, 1943 358400- und 1944 187000 Stück gefertigt. Bei der Abschlussausführung, der hafthohlladung 3,5, kam bereits der Panzerfaustkopf zur Verwendung. Mit der Panzerfaust stand dann eine wirksame Panzerabwehrwaffe zur Verfügung. Deshalb konnte, wie in einem Schreiben des OKH vom 15. Mai 1944 gefordert, völlig auf die Hafthohlladung verzichtet werden. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. September 2009 um 15:34 Uhr |