|
Parabellum Pistole 08 "Luger" |
|
Diese Pistole wurde 1908 in der deutschen Vorkriegsarmee eingeführt, bewährte sich während des Ersten Weltkrieges ausgezeichnet und wurde unter dem Namen "Parabellum" weltbekannt. Im angloamerikanischen Sprachgebrauch wurde sie meist nach ihrem österreichischen Konstrukteur Georg J. Luger bezeichnet ("Luger"). Ihren Ursprung hat die "Luger" im Jahr 1899, als der Vorgänger im Kaliber 7,65 mm gebaut wurde und erst 1908 auf eine 9 mm x 19 Patrone umgestellt wurde. Sie war eine halbautomatische Selbstladepistole mit Kniegelenkverschluss, die als Rückstosslader arbeitete. Die Visierung bestand aus Kimme und Korn, Feuerart war der Einzelschuss. Es handelte sich um eine robuste, sicher funktionierende Waffe mit hoher Durchschlagskraft, z.B. wurde ein Stahlhelm auf eine Entfernung von 10 Meter noch glatt durchschlagen. Zur Munition am Mann gehörten 1 Magazin in der Pistole und ein Reservemagazin an der ledernen Pistolentasche. Die Pistole 08 wurde ab1943 nicht mehr hergestellt und sollte durch die Pistole 38 ersetzt werden, was jedoch nicht überall zur Durchführung kam. Insgesamt wurden über 2 Millionen Pistolen dieses Typs hergestellt. Haupthersteller war DWM (Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik), andere Hersteller waren u.a. Simson & Co., Suhl, Mauser-Werke, Krieghoff, Erma, Erfurt.
Kaliber:
|
9mm Parabellum
|
| Typ: |
Halbautomatik |
| Datum: |
Juni 1938
|
| Hersteller: |
Verschiedene |
| Produziert: |
4 Mio. +
|
| Magazin: |
8 Schuss
|
| Gewicht: |
870 g
|
| Mündungsgeschwindigkeit: |
320 m/sec
|
| Feuerrate: |
20 Schuss/min
|
| Reichweite: |
70 m |
 |
|
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. April 2010 um 19:15 Uhr |