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Neben der P 08 Luger ist die Walther-Pistole 38 eine der am meisten gesuchten Handfeuerwaffen der Welt, Sammler bezahlen hohe Preise dafür. Wie die PP und PPK war die P 38 so erfolgreich, dass die Produktion dieser Waffe, die immer noch weltweit benutzt wird, 1957 wieder in Gang gebracht. Die Pistole wurde entwickelt, um die P 08 Luger zu ersetzen, die zwar eine noch durchaus brauchbare Waffe, aber zu kompliziert und in der Herstellung zu teuer war. Mit beiden Pistolen konnte die gleiche 9 mm-Parabellum-Patrone verschossen werden. Die P 38, die 1938 zuerst von den Panzertruppen in Dienst genommen wurde, übernahm viele Konstruktionsmerkmale der früheren PP und PPK, u.a. den ausenliegenden Abzug, die zuverlässige Sicherung, die ein unbeabsichtigtes Feuern ausschloss, selbst wenn die Pistole gespannt und eine Patrone im Lauf war. Außerdem machte ein Anzeigestift, der im Dunkeln zu fühlen war, darauf aufmerksam, wenn noch ein Schuss im Lauf steckte, so dass gar mancher Unfall verhütet werden konnte. Die P 38 ist eine wirkungsvolle Pistole und angenehm in der Handhabung. Sie hat einen bequemen, mit Plastikplatten belegten Griff. Über eine Million Exemplare wurden hergestellt. In der Hand eines geübten Schützen reicht die Treffsicherheit bis 115 m. Auser Mauser und Walther stellten weitere 29 Firmen Pistolen für die deutschen bewaffneten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg her, aber die oben genannten waren die hauptsächlichen Modelle, die in Dienst gestellt wurden.
Kaliber: | 9mm Parabellum | | Typ: | Halbautomatik | | Datum: | März 1938 | | Hersteller: | Verschiedene | | Produziert: | 1,2 Mio. + | | Länge: | 219 mm | | Lauflänge: | 124 mm | | Magazin: | 8 Schuss | | Gewicht (geladen): | 0,96 kg | | Länge: | 21,3 cm | | Mündungsgeschwindigkeit: | 355 m/sec | | Feuerrate: | 24 Schuss/min | | Größte Kampfentfernung: | 50m |
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