Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!
| Griechenland |
Im Morgengrauen des 28. Oktober 1940 starteten 7 italienische Divisionen der 9. und 11. Armee von Albanien aus einen Vorstoss nach Griechenland. Nach ca. 10 Kilometern kam der Angriff jedoch zum erliegen. Die italienischen Truppen trafen auf einen hartnäckigen Gegner, der das Terrain genaustens kannte und dies ausnutzte.Während die italienischen Einheiten Dörfer einnahmen, umgingen die Griechen diese Dörfer, in dem sie sich über die Hügel und Berge hinter die Italiener setzten und sie so einschlossen. Auf dieser Weise verlor die italienische Gebirgs-Division "Julia" in einer Schlucht des Pindos rund 5.000 Männer. Als die griechischen Truppen zum Gegenangriff übergingen, gelang es diesen bis 22. November die 200.000 italienischen Soldaten über die Grenze nach Albanien zurückzuschlagen. Dort kam es dann zu einem blutigen und verlustreichen Stellungskrieg. Über den Winter wurden größere Verstärkungen von Italien nach Albanien an die Front gesandt, doch auch trotz kleinerer Erfolge gelang es den italienischen Verbänden nicht die griechischen Truppen aus Albanien zurückzuschlagen. Beide Seiten mussten hohe Verluste hinnehmen und litten unter der eisigen Kälte, da sie keine entsprechende Kleidung besasen. Die Pattsituation hätte wahrscheinlich weiter angehalten, wenn Hitler im April 1941 nicht beschlossen hätte, deutsche Truppen an die italienische Front zu senden. Griechenland musste schließlich am 21. April kapitulieren. Einzelne italienische Einheiten kämpften äußerst stark, besonders in der Defensive, doch insgesamt litten die Truppen an schlechter Vorbereitung und schlechter Moral. Die Soldaten fühlten sich im Stich gelassen und belogen, nach dem sie von der Führung in dem Glauben gelassen wurden, der Feldzug würde schnell und leicht zu gewinnen sein. Während des gesamten Feldzuges spiegelte sich die Korrupte Natur der faschistischen Regierung wieder. Die Soldaten an der Front litten sehr unter der miserablen Planung und der Inkompetenz ihrer Führer. Die italienischen Verluste betrugen rund 14.000 Tote, 25.000 Vermisste, 115.350 Kranke und Verwundete. Schlachtordnung am 28. Oktober 1940 für den Griechenlandfeldzug: Sektor Epirus
Schlachtordnung am 6. April 1941 für den Griechenlandfeldzug: Armeegruppe Reserve: Inf.Div. "Casale", "Firenze" 9. Armee
Kommentare (0)
![]() |