Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!
| Carro M13/40 |
Verlassener M13/40 in Nordafrika
Der M13/40 wurde erstmals im März 1940 als einsatzbereit erklärt und eine Produktionsrate von 22 Fahrzeuge im Monat fest gelegt. Offiziell wurde der M13/40 als mittelschwerer Panzer bezeichnet, doch eigentlich war er ein leichter Panzer. Er war eine Weiterentwicklung des M11/39. Seine Panzerplatten waren vernietet und hatten eine Dicke von 6-42 mm. Vorne links im Rumpf saß der Fahrer, rechts vin ihm der MG-Schütze. In der Mitte des Fahrzeugs beafnd sich ein 2-Mann-Turm in dem der Kommandeur (auch Schütze) rechts und der Ladeschütze links Platz fanden. Oben am Turm war eine doppeltürige Luke angebracht. Bewaffnung Die Hauptbewaffnung bestand aus einer 47 mm-Kanone mit einem Richtbereich von +20° bis -10°. Der Turm konnte 360° gedreht werden. Zusätzlich war der M13/40 mit einer koaxialen 8 mm-MG bewaffnet. Am Turm konnte eine zusätzliche 8 mm-MG zur Luftabwehr angebracht werden. Insgesamt wurden 104 Schuss für die 47 mm-Kanone und 3.048 Schuss für die MGs mitgeführt. Der M13/40 im Kampf Im Oktober 1940 kamen in Libyen 3 Bataillone zum Einsatz, welche jedoch bei einer britischen Gegenoffensive völlig aufgerieben wurden. Viele der Panzer konnten Anfang 1941 durch die Alliierten einsatzfähig erbeutet werden und wurden dann innerhalb des britischen 6. Royal Tank Regiment und dem australischen 6. Kavallerie-Regiment genutzt. Die Australier bestückten sogar 3 Abteilungen mit den italienischen panzern, welche die Bezeichnung "Dingo", "Rabbit" und "Wombat" erhielten. Der M13/40 war sehr unzuverlässig und fing nach feindlichem Beschuss sehr schnell Feuer. Seine Kanone konnte eine Panzerung von bis zu 38 mm durchschlagen und war den Kanonen der alliierten Panzer durchaus ebenbürtig, doch seine schwache Panzerung war ein leichtes Ziel für die feindlichen Panzer. Als 1942 die neuen alliierten Panzer des Typs M3 und M4 auf dem Schlachtfeld auftauchten, konnte der M13/40 diesen nichts mehr entgegensetzen, dennoch blieb der Panzer bis zuletzt im Einsatz. Auch der M13/40 war beim Eintreffen an der Front bereits veraltet. Er verfügte über keinerlei Funkeinrichtungen und den Besatzungen blieb nur eine Woche zur Ausbildung an diesem Panzer. Ab 1941 ersetzte der M13/40 in Nordafrika den total veralteten M11/39. Der M13/40 wurde noch bis 1944 produziert und wurde dann durch den M15/42 ersetzt. Im September 1943 kamen einige M13/40 in deutschen SS-Sturmgeschütz-Abteilungen zum Einsatz. Diese Fahrzeuge erhielten die Bezeichnung Sd.Kfz. 735(i) und wurden zur Partisanenbekämpfung eingesetzt. Von diesem Panzer gab es noch eine Version als Kommandowagen und auf Basis des Chassis wurden einige italienische Sturmgeschütze entwickelt. Technische Daten
|
| Besatzung | 4 |
| Maße LxBxH | 4,90x2,21x2,39 |
| Gewicht | 13,8 t |
| Panzerung | 9-42 mm |
| Hauptbewaffnung | 47 mm Ansaldo L/32 |
| Nebenbewaffnung | 3x 8 mm Breda-MG Model 38 |
| Motor | Fiat V8 SPA 8 TM40 |
| Geschwindigkeit | 31 km/h |
| Leistung | 125 PS |
| Reichweite | 200 km |
