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| Carro P26/40 (P75) |
Restaurierter P40
In dieser Zeit gab es in Italien keinen Motor der die benötigte Leistung erbringen konnte, denn es waren min. 300 PS nötig um einen solchen Panzer antreiben zu können. Weiters war man sich uneinig über die Art des Motors. Das Militär bevorzugte einen Dieselmotor, während die Entwickler lieber einen Benzinmotor einsetzen wollten. Die Entwicklung des P26 verzögerte sich also hauptsächlich durch die Suche und Enwicklung eines geeigneten Motors. Letztendlich wurde nach langer Entwicklungsphase ein 420 PS-Benzinmotor fertig gestellt. Bei der Bewaffnung entschied man sich für eine 74/34 Kanone anstatt der kurzen 75/18 Kanone. Diese basaß eine Mündungsgeschwindigkeit von 700 m/s, was in Etwa der Leistung eines modernen Panzers dieser Zeit entsprach. An Munition konnten 65 Schuss mitgeführt werden. Ursprünglich sollte der P40 über 3 MGs verfügen, doch eine MG wurde später wieder entfernt. Die Panzerung am Turm war 60mm dick und wurde geneigt angebracht. Die Frotnpanzerung hatte eine Dicke von 50mm und war in einem Winkel von 45° angebracht. In Italien vernietete man immer noch die Panzerung, während die Panzer anderer Nationen schon längst verschweißt wurden. Für italienische Verhältnisse war die Panzerung sehr gut und konnte bspw. britische Pak-Geschoss mit 40mm abwehren. Allerdings war die Panzerung gegen die 57 und 76mm-Geschosse späterer britischen Paks anfällig. Der P40 sollte als Infanterieunterstützungsfahrzeug eingesetzt werden, doch hauptsächlich wurde er dann zur Panzerbekämpfung eingesetzt. Insgesamt war der P40 der modernste italienische Panzer, doch die Mängel lagen klar auf der Hand: vernietete Panzerung, keine Kommandantenkuppel und ein unzuverlässiges Getriebe. Zwar wurde der P40 als schwerer Panzer geführt, nach internationalen Standards jedoch war er ein mittelschwerer Panzer. Der P40 (auch P75 genannt) war der erste italienische Panzer, der den alliierten mittelschweren Modellen ebenbürtig war. Er kam jedoch zu spät in die Produktion und bis die Armee mit den neuen Panzern ausgerüstet werden konnte, kapitulierte Italien bereits. Insgesamt bestellte die italienische Armee 1.200 Fahrzuege. Zwischen 1942 und 1945 wurden nur kanpp 100 Panzer dieses Typs gefertigt, da es an geeigneten Motoren mangelte. Die meisten P40 gerieten nah dem Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten in deutsche Hände, wo sie die Bezeichnung P40 737(i) erhielten. Einige dieser Panzer kamen bei Anzio zum Einsatz. Panzer ohne Motor wurden stationär eingesetzt. Vom P40 wurde ein Nachfolger mit der Bezeichnung P43 geplant. Dieser sollte ein gewicht von über 30 t haben und über eine Panzerung von bis zu 80mm besitzen. Als Bewafffnung sollte beim P43 eine längere Version der 75mm Kanone oder eine 90mm Kanone eingesetzt werden. Der P43 kam aber nie über den Entwicklungsstatus hinaus und so existierten nur einige Holzmodelle dieses Typs. Technische Daten
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| Besatzung | 4 |
| Maße LxBxH | 5,75x2,75x2,50 |
| Gewicht | 26 t |
| Panzerung | 50-60 mm |
| Hauptbewaffnung | 75 mm L/34 |
| Nebenbewaffnung | 8 mm Breda-MG Model 38 |
| Motor | Fiat V12 |
| Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Leistung | 420 PS |
| Reichweite | 275 km |
