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| Semovente 90/53 |
Um den sowjetischen Panzern des Typs T-34 oder KW-1 etwas entgegensetzen zu können, entwickelte Ansaldo ein neuartiges Sturmgeschütz, bei dem erstmals ein Flak-Geschütz auf ein Panzer-Chassis montiert werden sollte. Man orientierte sich an den deutschen Entwicklungen, wo die Flak sehr erfolgreich gegen Panzerziele eingesetzt wurde.Unter Hochdruck arbeiteten die italienischen Konstrukteure und Ingeneure an diesem Projekt. Man entschied sich die 90mm Ansaldo L/53 Flak auf ein Chassis des M14/41 zu montieren, bei dem sich der Dieselmotor in der Mitte befinden sollte. Da es keinen Turm gab der die Kanone aufnehmen konnte, wählte man einen offenen Aufbau, ähnlich den deutschen Panzerjägern "Marder", "Nashorn" usw. Der erste Prototyp wurde am 5. März 1942 fertig gestellt und nach ersten erfolgreichen Testsbestellte die Armee 30 Fahrzeuge, plus 15 Kommandowagen. Diese Fahrzeuge sollten bis Ende April geliefert werden. Die Konstruktion hatte seine Vor- und Nachteile. Zum Einen hatte die 90/53-Kanone eine hohe Reichweite und konnte bis zu 2.200 m feindliche Panzer ausschalten, auf der anderen Seite jedoch bot das Fahrzeug kaum genügend Schutz für die Besatzung. Während des Kampfes musste die Besatzung das Fahrzeug verlassen um so die Kanone bedienen zu können. Einer der größten Nachteile war jedoch, dass nur 6 Schuss mitgeführt werden konnten. Deshalb wurde ein spezieller Munitionsträger auf Basis des L6/40 entwickelt. Aufgrund seiner hastigen Entwicklung war der Munitionsträger aber sehr anfällig für technische Probleme. Nach dem Waffenstillstand mit den Alliierten setzte die Wehrmacht das Fahrzeug als Artillerie ein. Technische Daten
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| Besatzung | 4 |
| Maße LxBxH | 5,28x2,27x2,26 |
| Gewicht | 16,8 t |
| Panzerung | 6-30 mm |
| Hauptbewaffnung | 90mm Flak Ansaldo L/53 |
| Nebenbewaffnung | |
| Motor | SPA 15TM 41 V8-Dieselmotor |
| Geschwindigkeit | 35 km/h |
| Leistung | 145 PS |
| Reichweite | 200 km |
