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| Entwicklung der Regia Aeronautica 1935-1943 |
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Die Regia Aeronautica wurde am 28. März 1923 gegründet und galt Anfang der 30er Jahre weltweit als effizient, mustergültig, hoch motiviert und kampfstark. Aus den Konflikten in Äthiopien und in Spanien ging sie siegreich hervor. Die Erwartungen, die man ab 1940 in die Regia Aeronautica setzte, konnte sie aber nicht erfüllen. Zu viele Fehlentscheidungen und Fehlentwicklungen verhinderten, dass sie als gleichwertiger Partner der deutschen Luftwaffe und als gleichwertiger Gegner der Briten auftreten konnte. Spanischer Bürgerkrieg Der erste "richtige" Test für die Regia Aeronautica war der Bürgerkrieg in Spanien ab 1936. Mussolini unterstützte die spanischen Nationalisten, in dem er eine Legion nach Spanien sandte. Viele Piloten sammelten ihre erste Kampferfahrung über Spanien, wo sie sich durchaus bewähren konnten. Ihre Maschinen waren vom Typ Fiat CR.32, Savoia SM.79 und Fiat BR.20. Damit bekämpften sie französische oder russische Modelle. Die beiden schnellen Bomber Savoia SM.79 und Fiat BR.20 waren für die spanischen Abfangjäger kaum zu erreichen. Insgesamt hatte die Regia Aeronautica während des spanischen Bürgerkriegs nur wenige Verluste zu verzeichnen. Weitere Entwicklung 1939 sollte die Ausrüstung der Regia Aeronautica erneuert werden, doch die Produktion bis zum Ausbruch des Krieges geschah nur sehr schleppend. Die italienische Flugzeugindustrie litt unter vielen Problemen. Die Flugzeughersteller unterhielten exzellente Fahrzeugingenieure, die dem Standard dieser zeit voll entsprachen, doch die eigentliche Entwicklung kam nicht richtig in Gang. Auch fehlte es an ausreichender Bewaffnung für neue Flugzeuge. Die meisten Flugzeuge wurden mit der Breda SAFAT-MG 12.7mm als Hauptwaffe bewaffnet. Deren Mündungsgeschwindigkeit und Feuerrate war unzureichend. Die verwendeten Geschosse waren relativ ineffektiv. Die Breda-MG musste aufgrund ihres Gewichts in der Nase des Rumpfes untergebracht werden und war daher zu schwer um an den Flügeln befestigt zu werden. Durch die Installation in der der Nase, musste die Feuerrate der Propellerdrehzahl angepasst werden, was diese nochmals verschlechterte. Bei dieser Lösung kam es immer wieder zu technischen Problemen. Der Zweite Weltkrieg Der deutsche "Blitzkrieg" veranlasste Mussolini möglichst bald in den Krieg einzutreten. Obwohl seine Armee und auch die Regia Aeronautica für einen derartigen krieg noch nicht bereit waren, erklärte er am 10. Juni 1940 Frankreich und England den Krieg. Am nächsten Tag flog die Regia Aeronautica bereits ihre ersten Angriffe. Der Regia Aeronautica standen insgesamt 1.796 einsatzfähige Flugzeuge zur Verfügung. Der größte Teil war mit neu gebauten Fiat CR.42 Flugzeugen ausgestattet. Eigentlich ein sehr gutes Flugzeug, doch es basierte auf einem totel veralteten Konzept. Ein weiteres oft eingesetztes Flugzeug war das veraltete CR.32, das hauptsächlich in den Kolonien eingesetzt wurde. Der beste italienische Jäger zu diesem Zeitpunkt war der Macchi MC.200. Allerdings war nur eine Einheit mit diesem Flugzeug ausgerüstet. Das etwas schlechtere Fiat G.50 war ebenfalls sehr oft im Einsatz, doch dieses litt unter der schwachen Bewaffnung in Form der Bread SAFAT MG. Bei den Bombern sah die Situation besser aus. Die Modelle SM.79 und BR.20 waren in großer Stückzahl verfügbar und der neue Cant Z.1007 stand auch schon zur Verfügung. In Übersee war hauptsächlich der SM.81 im Einsatz. Der SM.79 kam nur in kleineren Stückzahlen in Libyen in Ostafrika zum Einsatz. Als äußerst hilfreich stellte sich der Marinebomber Cant Z506B heraus, doch seine Verfügbarkeit war sehr eingeschränkt, so kamen meist die weniger effektiven Carproni Ghibli oder Ca.310 (leichter Bomber, meist für die Aufklärung eingesetzt) zum Einsatz. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. August 2010 um 19:32 Uhr |