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| Italian Co-Belligerent Air Force |
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Eine der Klauseln im Waffenstillstandsabkommen zwischen den Alliierten und Italien war, dass die Regia Aeronautica ihre Flugzeuge auf alliierten Flugbasen in Sizilien und Tunesien sammeln sollte. Nur 203 Maschinen erreichten erfolgreich die alliierten Flugfelder in den ersten tagen des Waffenstillstandes. Andere Maschinen, die z.B. in der Ägäis, Griechenland oder Albanien im Einsatz waren, konnten aufgrund ihrer geringen Reichweite oder dem Mangel an Treibstoff die alliierten basen nicht anfliegen. Weiters waren viele Flugfelder in Italien in deutscher Hand. Viele Piloten und Kommandeure wollten diesem Aufruf wegen ideologischer und ähnlicher Gründe nicht folgen und schlossen sich sogar der deutschen Luftwaffe an. Die Flugzeuge, die die alliierten Basen erreichten, waren 39 Jagdflugzeuge, 117 Bomber, Torpedo-Bomber und Transporter. Von diesen Flugzeugen konnte nur rund die Hälfte als einsatztauglich bezeichnet werden. Mit den Flugzeugen die sich beim Abschluss des Waffenstillstandes in Süditalien befanden, standen den Alliierten rund 250 einsatzfähige Flugzeuge zur Verfügung, mit denen eine Art italienische Luftwaffe innerhalb der Alliierten gebildet werden sollte. Die meisten Flugzeuge waren allerdings auf dem veralteten Stand von 1943 waren gerade in der Umsrüstung und Modernisierung. Von Anfang an gab es Probleme bei der Bildung einer italienischen Luftwaffe innerhalb der Alliierten, zu dem befand sich sie gesamte Luftfahrtindustrie in Norditalien, welches in deutscher Hand war. Ersatzteile konnten so gar nicht oder nur sehr schwer beschafft werden und die Mechaniker mussten stark improvisieren. Die Neuorganisation der Regia Aeronautica in Süditalien begann am 15. September 1943, als ein erster Kontakt zwischen Generale Sandilli und Air Commodore Forster hergestellt wurde. In einer Vereinbarung mit der MAAF (Medierranean Allied Air Force) wurde fest gelegt, dass das System der Regia Aeronautice dem der alliierten Luftstreitkräfte angepasst wird. Am 21. September 1943 wurden neue italienische Hoheitsabzeichen eingeführt. Am gleichen Tag wurden auch die Einsatzgebiete und Aufgaben der italienischen Flieger fest gelegt. Nach diesen sollten sie die italienischen Bodentruppen und Partisanen auf dem Balkan unterstützen. weiters sollte Aufklärung über dem Mittelmeer betrieben werden und der Postdienst übernommen werden. Die Neuorganisation wurde dann am 15. Oktober 1943 beendet. Die einsatzfähigen Einheiten wurden in drei spezielle Gruppen aufgeteilt (Jäger, Bomber/Transporter und Seeflugzeuge) und unterstanden dem Superaereo (Generalstab der Regia Aeronautica). das Oberkommando über die italienischen Fliger hatte die MAAF. Am 15. Oktober befanden sich innerhalb der Regia Aeronautica 281 Flugzeuge, von denen 165 einsatzbereit waren. Erste Einsätze gegen die DeutschenObwohl die italienische Regierung erst am 13. Oktober 1943 Deutschland offiziell den Krieg erklärte, wurden erste militärische Operationen gegen die Deutschen bereits kurz nach dem Waffenstillstand mit den Alliierten angekündigt. Die erste Eskort- und bewaffnete Aufklärungsmission wurde am 9. September 1943 geflogen. Diese Mission wurde von vier Macchi C.202 Jägern geflogen, welche italienische Schiffe in alliierte Häfen eskortierten. Offensivmissionen bei denen die Alliierten unterstützt wurden begannen am 12. September mit einer bewaffneten Aufklärungsmission die von 10 Macchi C.205 der 4° Stormo geflogen wurde um die deutschen Truppenbewegungen zwischen Brindisi und Bari zu beobachten. Ähnliche Missionen wurden am 14., 15 und 19. September geflogen. In Sardinien, wo nach dem Waffenstillstand große Konfusion herrschte, gab es am 16. September die ersten Einsätze gegen die Deutschen. Hier griffen fünf Cant Z.1007bis Bomber der 264° Squadiglia der 88° Gruppo von Aöghero aus deutsche Motorboote an, die Truppen und Ausrüstung zwischen Sardinien und Korsika verschifften. Ein deutsches Boot wurde getroffen und eine Z.1007 wurde von deutscher Flak abgeschossen. Am 19. September bombardierten 4 Cants am deutsche Schiffe die im Hafen von Porto Vecchio auf Korsika lagen. Beim Vergeltungsangriff am nächsten Tag durch deutsche Bf 109G des III/JG 77 wurden mehrere Cant-Maschinen in Brand geschossen. Macchi-Maschinen der 155° Gruppo, die von Basen in Milis und Casa Zeppera (Sardinien) aus operierten, flogen im September und Anfang Oktober mehrere Aufklärungsflüge. Während die italienischen Bodentruppen von Sardinien auf das Festland verlegt wurden, flogen die italienischen Flieger von Sardinien aus Schutzpatroullien für die alliierten Schiffe. Weiters wurden die itlienischen Fliger zu sog. "Search and Rescue"-Missionen eingesetzt, bei denen sie abgeschossene oder abgestürzte alliierte Besatzungen im Mittelmeer retteten. Operationen über den Ionischen InselnNach dem Waffenstillstand mit Italien erwägte Großbritannien einen Brückenkopf im östlichen Mittelmeer zu erreichten, in dem Truppen zu den italienischen Garnisonen auf den Ägäischen Inseln gesandt werden sollten. Die Seeflugzeuge der 147° Squadriglia, 8 Cant Z.506 und 1 Cant Z.501, waren auf der Insel Lero stationiert und begannen umgehend mit der Kooperation mit den Alliierten. Sie flogen hauptsächlich verwundete britische Soldaten und Ausrüstung nach Ägypten, übernahmen den Briefverkehr und wurden zur Rettung abgeschossener oder abgestürzter Piloten eingesetzt. Durch den Waffenstillstand wurden die Truppen auf den Ionischen Inseln sehr überrascht. Die deutschen und italienischen Befehlshaber auf Cefalonia verhandelten daraufhin über einen Waffenstillstand. Während den Verhandlungen verstärkten die Deutschen ihre Garnisonen. Die Kämpfe begannen am Morgen des 15. September, als italienische Truppen wichtige Schlüsselstellungen auf der Insel besetzten. Die Deutschen starteten Gegenangriffe und konnten erste Erfolge gegen die Italiener erzielen. Am 21. September operierte die Regia Aeronautica über Cefalonia mit drei Re.2002 der 208° Squadriglia und bombardierte deutsche Stellungen. Am 22. September, nach dem deutsche Verstärkungen über die See herangeschifft wurden und lokale Bombardements durch die Luftwaffe geflogen wurden, mussten sich die italienischen Truppen jedoch ergeben. Mehrere tausend italienische Offiziere und Soldaten wurden bei den Kämpfen getötet, einige Soldaten denen die Flucht gelang, schlossen sich den lokalen Partisanen an und kämpften auf deren Seite gegen die Deutschen. Auf Korfu griffen italienische Verbände nach bekannt werden des Waffenstillstandes mit den Alliierten umgehend die deutschen Stellungen an. Die italienische Situation verschlechterte sich allerdings sehr schnell, nach dem Ju 87 Stukas des II/StG 3 Angriffe gegen die Italiener flogen. Die Italiener forderten Unterstützung in Form von Jagdflugzeugen an um so die deutschen Stukas zu bekämpfen, doch von alliierter Seite blieb jegliche Unterstützung aus. Am 14. September versuchte Generale Ambrosio die Alliierten davon zu überzeugen, dass es nötig wäre die beiden Ionischen Inseln zu schützen, doch es dauerte bis zum 17. September als Unterstützung zugesagt wurde. Es wurden Offensivoperationen durch Macchi C.202 und C.205 Jagdflugzeuge zugesagt. Am 18. September waren 4 Paare C.205 der 4° Stormo über den Inseln im Einsatz, während Re.2002 Sturzkampfbomber der 5° Stormo Reggiane deutsche Schiffe vor Korfu angriffen. Die in Brindisi stationierten Cant Z.506 der 141°Squadriglia flogen einige Missionen um die Garnison auf Korfu zu unterstützen. Sie wurden jedoch bei der Evakuierung von der deutschen Luftwaffe abgeschossen. Am 19. September griffen 3 Re.2002 der 238° Squadriglia, welche mit 2 100kg Bombern bestückt waren, deutsche Torpedoboote und Landungsboote an. Die deutsche Landung auf Korfu startete am 23. September und nach harten Kämpfen ergaben sich die italienischen Truppen zwei Tage später. Wie auf Cefalonia wurden auch auf Korfu mehrere tausend italienische Soldaten getötet. Die wenigen Überlebenden wurden nach Deutschland transportiert. Durch die heftige Gewalt und starke Entschlossenheit der deutschen Angriffe, unterstützt durch die Luftwaffe, machten die britischen Pläne für einen Brückenkopf zunichte. Alle britischen Anstrengungen wurden abgebrochen. Der deutsche Erfolg auf den Ionischen Inseln war zum Großtel der deutschen Luftwaffe zu verdanken. Die alliierte Air Force konnte die Regia Aeronautica nicht ausreichend unterstützen um der deutschen Luftwaffe genügend entgegenzusetzen. So mussten sich zwei italienische Garnisonen ihrem Schicksal ergeben. Die Beteiligung der Regia Aeronautica an Operationen endete vorerst mit dem Verlust von Cefalonia und Korfu. Weitere Gespräche waren nötig um die italienischen Einheiten auf dem Balkan, welche sich bisher nicht den Deutschen ergeben hatten, zu unterstützen. Während der ersten Tage des Oktobers wurde die 5° Stormo Tuffatori wieder volle eingesetzt und die 4° Stormo und 1° Gruppo Autonomo setzten ihre bewaffneten Aufklärungsflüge über Albanien und Dalmatinien fort. Ab der zweiten Septemberhälfte nahm die Anzahl und die Wichtigkeit dieser Einsätze zu. Die Balkanfront wurde von nun an das hauteinsatzgebiet der Regia Aeronautica. Der BalkanNach dem 8. September bekämpften die italienischen Truppen in Montenegro die deutschen Verbände sehr heftig. Die beiden italienischen Divisionen "Taurinense" und "Venezia" schlossen sich bald drauf hin Tito's Partisanen an. Am 8. Oktober stellte die Division "Venezia" den Kontakt zum italienischen Oberkommando in Bari her. Von nun an bestand täglicher Kontakt mit dem Oberkommando und den italienischen Truppen auf dem Balkan. Das Oberkommando verprach jede mögliche Hilfe. Ab dem 12. Oktober begann die Regia Aeronautica mit den ersten Offensivmissionen. Am 16. Oktober flogen 10 Re.2002 der 5° Stormo "Tuffatori", eskortiert von 6 Macchi C.202 und 6 C.205 der 4° Stormo und 21° Gruppo Autonomo, Angriffe auf das Flugfeld bei Scutari, wo 25 deutsche Flugzeuge (Ju 88, Bf 110 und Bf 109) gemeldet wurden. Am gleichen Tag startete eine Fiat CR.42 Maschine von brindisi aus und landete auf einem Flugfeld bei Berane. Dies war der erste Verbindungsflug zwischen dem italienischen Festland und den Truppen in Jugoslawien. Nach dem die Flugfelder in der Umgebung für Einsätze von schweren Transportmaschinen inspiziert wurden, kehrte die CR.42 zurück nach Brindisi. Das italienische Oberkommando erhielt mehrere dringende Anfragen für Nahrung, Kleidung, Medikamente und Waffen von den Truppen in Montenegro. Es wurde klar das Versorgungsflüge auf den Balkan von größter Bedeutung waren. Am 18. Oktober flog eine uneskortierte SIAI Marchetti S.73 von Brindisi aus einen ersten Versorgungsflug. Nach dem Entladen in Berane wurde die Maschine von zwei deutschen Bf 109G des IV/JG 27, die von Podgoritza aus gestartet waren, in Brand geschossen. Die Nutzung des Flugfeldes in Berane war den Deutschen ein Dorn im Auge und sie starteten umgehend eine Offensive gegen die italienischen Stellungen in diesem Gebiet. Bis zum 20. Oktober schaffte sie es die Italiener aus dem gebiet von berane zu vertreiben. Durch den Verlust des Flugfeldes und wegen der schlechten Wetterbedingungen, mussten weitere Versorgungsflüge bis 1. November ausgesetzt werden. Während dieser Zeit wurde immer wieder Luftunterstützung angefordert, welche meist von alliierten Fliegern übernommen wurde. Zwischen 22. und 24. Oktober führten einige Re.2002, eskortiert von C.205V, mehrere Sturzkampfbombardements durch. Eine Re.2002 wurde dabei von der deutschen Luftwaffe abgeschossen. Weitere 5 Missionen wurden geflogen, bei denen eine Ju 52 und eine Bf 109G abgeschossen und 2 Re.2002 verloren wurden. Seit dem beginn der Opreationen gegen die Deutschen hatte die 5° Stormo "Tuffatori" beriets 3 ihrer Piloten verloren. Durch die Präsenz der deutschen Bf 109 in Albanien, war das Commando Raggruppamento Caccia dazu gezwungen seine Sturzkampfbomber mit bedacht einzusetzen. Am 1. November verbesserte sich das Wetter und die Versorgungsflüge konnten durch zwei S.82 Maschinen wieder aufgenommen werden. Vorausgegangen war eine Luftangriff auf Podgoritza, der von 20 C.202 und C.205, welche von 12 P-38 "Lightning" eskortiert wurden, durchgeführt wurde. Die beiden S.82 führten den ersten Nachschubabwurf im gebiet von Plievlja aus. Aufgrund des schlechten Wetters wurde der nächste Abwurf bis 29. November verschoben, als dann 11 S.82 und eine S.81, eskortiert von 8 P-38, rund 20.000kg Versorgungsgüter abwarfen. Die S.81 landete in Plievlja um Verwundete auszufliegen. Mittlerweile wurde in italien die 2° Gruppo Trasporti innerhalb der Raggruppamento Bombardamento e Transporto gebildet, die mit S.75, S.82, G.12, S.79 und S.84 ausgerüstet war. Die beiden letzteren Typen wurden von Bombern auf Transportflugzeuge umgebaut. Anfang Dezember nimmt die Wehrmacht ihre Offensive in Montenegro wieder auf. Durch einen heftigen Überraschungsangriff werden die italienischen Truppen dazu gezwungen das Flugfeld in Plievlja aufzugeben und sich zurückzuziehen. In dieser schwierigen Situation gelang es am 31. Dezember nur einer von 12 S.82 Maschinen, eskortiert von 14 USAAF P-40, ihre Mission zu erfüllen und 5 britische Fallschirmjäger und Ausrüstung über Kolasin abzuwerfen. Die wechselhaften Wetterverhältnisse reduzierten die Luftabwürfe, welche für das Überleben der italienischen Truppen in Montenegro von äuserster Wichtigkeit waren, auf ein Minimum. Schwerer Schneefall, Nahrungsmangel, Krankheiten und der stetige Druck der deutschen Truppen machten die Situation für die italienischen Soldaten sehr kritisch. Um die Versorgungsflüge der Regia Aeronautica zu unterstützen, wurden die Basen in Brindisi und Manduria unter italienische Kontrolle gestellt. Von dort aus wurden täglich Aufklärungsflüge über der Adria und dem Balkan geflogen. Die erste Mission wurde mit amerikanischen Jagdbombern geflogen, die am 16. Oktober feindliche Schiffe in der Nähe der griechischen Insel Santa Maura angriffen. Ähnliche Missionen wurden von Sturzkampfbombern der 5° Stormo am 12., 14., 16., 17. und 18. November geflogen, die von Macchis der 4° Stormo und 21° Gruppo Autonomo eskortiert wurden. Am 31. Dezember 1943 flogen 24 Macchi-Maschinen einen gleichzeitigen Angriff auf die Flugfelder beu Scutari und Podgoritza. In Verbindung mit diesen Angriffen sollte ein Abwurf von Versorgungsgütern erfolgen. Bis zum Ende 1943 hatte die "Co-Belligerent Italian Air Force" innerhalb 2,5 Monaten 190 Flüge absolviert. 140 Flüge wurden durch Jagdflugzeuge und 45 von Transportern geflogen. Obwohl die Regia Aeronautica 1943 das maximal Mögliche heraus holte, war sie weit entfernt von der benötigten Unterstützung. Das Jahr 1944Die Situation der italienischen Truppen in Montenegro bleb bis Anfang 1944 äuserst kritisch. Nach dem zwei Versorgungsflüge scheiterten, konnten am 20. Januar zwei erfolgreiche Missionen geflogen werden: eine SIAI Marchetti S.81, von 2 Macchi C.202 eskortiert, landete in Berane und evakuierte 15 verwundete Soldaten und eine S.82, eskortiert von P-47 der 325. Fighter Group, warf Nachschubgüter ab. Weitere erfolgreiche Luftabwürfe folgten am 21., 23., 30. Januar und 1. Februar. Insgesamt wurden mehr als 30.000 kg Nachschubgüter über dem Gebiet von Berane-Kolasin abgeworfen. Re.2002 der 5° Stormo attackierten Strassen und Flugfelder in Berat und Tirana, dabei wurden sie nicht nur von Jägern der 4° Stormo sondern auch von Maschinen der 51° Stormo, welche gerade aus Sardinien zurückkehrte, eskortiert. Im Dezember 1943 wurden alle auf Sardinien stationierten Cant Z.1007 auf dem Flughafen Lecce-Galatina gesammelt, wo die 88° Gruppo (19°, 190°, 260° und 265° Squadriglia) mit 25 Maschinen neu gebildet wurde. Oberste Priorität hatte von Januar 1944 an die Versorgungsflüge. Im März begannen die Cant-Maschinen spezielle Nachschubcontainer der Alliierten für den Abwurf aus der Luft zu nutzen. Diese Container schützten den Inhalt ei einem Abwurf aus der Luft besser. 36 Container wurden erstmals bei Berane von 6 Cant Z.1007 abgeworfen. Durch die schlechte Wetterlage konnte die nächste Mission erst am 14. März in er Nacht von 3 uneskortierten S.82 geflogen werden. Jäger und Sturzkampfbomber waren in diesen tagen nur teilweise im Einsatz. Am 13. März attackierten 8 Re.2002, eskortiert von 7 C.205, deutsche Schiffe vor Dubrovnik und versenkten dabei ein Schiff und setzten ein anderes in Brand. Am gleichen Tag bombardierten 9 Re.2002, eskortiert von 7 C.205, die Bahnlinien bei Metkovic. Am 15. März zwang schlechtes Wetter 3 Cant Z.1007 ihre Versorgungsmission abzubrachen. In der Nacht warfen 4 S.82 7.500 kg Nachschubgüter über Kolasin ab. Diese Mission wurde in der nächsten Nacht von 2 S.82 wiederholt. Am 17. März verhinderte schlechtes Wetter den Einsatz von 8 Cant Z.1007 Maschinen. Eine neunte Maschine war allerdings erfolgreich und konnte ihre 8 Container abwerfen. Im Januar 1944 wurde die 101° Gruppo "Tuffatori" in die "Caccia Terrestre" umgewandelt und mit den Re.2001 Jägern der 51° Stormo Reggiane ausgerüstet. Am 17. und 29. März bombardierten 9 Re.2002 der 102° Gruppo Treibstofflager und eine Ölraffinierie nahe Dubrovnik. Bei diesen Einsätzen gingen 2 Maschinen durch Motorschaden verloren. Am 2. Juni attackierte die letzte einsatzfähige Re.2002 eine Brücke bei Skradin. Am 19. Juni erhielt die 5 ° Stormo die Macchi C.202-Maschinen der 4° und 51° Stormo. Ihre verbliebenen Reggianes wurden der "Scuola Addestramento Caccia" bei Leverano nahe Lecce übergeben. Am 15. Juni wurde die 8° Gruppo Caccia von Capoterra nach Leverano verlegt und der 5° Stormo angeschlossen. Die Abwürfe für die Versorgung der Truppen auf dem Balkan erhöhte sichim April 1944 enorm. Die Alliierten ordneten mehrere Abwürfe an um die Jugoslawischen Partisanen zu unterstützen. Am 3. April wurde eine Cant Z.1007, welche zuvor den Kontakt zu ihrer Formation verloren hatte, nach ihrer Mission bei Berane über dem See Scutari von zwei Bf 109G des JG 27 abgeschossen. Während des Aprils flogen S.82 und Cant Z.1007 Maschinen fast täglich Versorgungsmissionen und warfen dabei über 170.000 kg Nachschub ab. Im folgenden Monat wurde diese Abwurfrate wieder erreicht. Die Flüge wurden nun immer von Jagdflugzeugen eskortiert, doch am 14. Mai kam es über der Adria zu einer Tragödie: 12 Cant Z.1007 starteten von Galatina aus und warfen 96 Container über Kolasin ab. Auf dem Rückflug wurden 9 von ihnen durch Bf 109G des JG 27 angegriffen. Es kam zu einem harten Nahkampf der sich bis an die italienische Küste hinzog. Mit einem Verlust von 2 Bf 109G gelang es der deutschen Luftwaffe 5 Cants über dem Meer abzuschießen und zwei weitere so schwer zu beschädigen, dass sie bei der Landung zerstört wurden. Die zwei verbliebenen Cants konnten zwar erfolgreich landen, hatten aber an Board mehrere Tote und Verwundete durch den Agriff zu verzeichnen. Rettungsflugzeuge der 139°, 149° und 285° Squadriglia starteten umgehend eine Rettungsmission, doch nur zwei Überlebende konnten gefunden werden. Im Juni 1944 wurde jedes "Stormo" in drei "Gruppi" umgegliedert. Jede Gruppi beinhaltete zwei Squadriglie. Die Regia Aeronautica tat sich sehr schwer bei der Verlegung in Richtung Norden um so die sich in Jugoslawien auf dem Rückzug befindlichen deutschen Truppen in Reichweite zu halten. Während des Sommers 1944 begannen die Alliierten damit italienische Einheiten mit einer großer Anzahl von alliierten Flugzeugen auszustatten. Der britische Premierminister Winston Churchill ordnete bei einer Rede am 24. Mai 1944 die Ausrüstung und Verstärkung der italienischen Luftverbände an. Allerdings blieben die zugesagten Lieferungen aus und innerhalb der Regia Aeronautica herrschte große Enttäuschung als nur wenige Flugzeuge übergeben wurden. Der Großteil der übergebenen Maschinen waren amerikanische Bell P-39Q und N Airacobra Jagdflugzeuge. Weiters gab es amerikanische Martin A 30 Baltimore mittelschwere Bomber und einige britische Submarine Spitfire Mk V Jagdflugzeuge. All diese Maschinen waren bereits in gebrauchtem Zustand und hatten schon hunderte von Flugstunden hinter sich. Die italienischen Mechaniker hatten mit diesen Maschinen sehr große Probleme. Am 20. Juni 1944 begab sich das Personal der 12° Gruppo, 4° Stormo Caccia nach Campo Vesuvio um auf P-39 umzustellen. Sie wurde im Juli vom Personal der 9° und 10° Gruppi gefolgt, welche die Umstellung auf Bell-Jäger komplettierten. Das Alter der Maschinen und der Zustand der Flugfelder forderte in den 3 Monaten der Ausbildung 11 Opfer, von denen 3 Piloten getötet und zwei weitere schwer verletzt wurden. Das Stormo verlegte Mitte Oktober nach Lecce-Galatina, von wo aus es ab 18. September erste Einsätze flog Die "Aircobras" kamen erstmals Ende Oktober zum Einsatz, als Flugzeuge der 51° Stormo deutsche LKW-Konvois angriffen. Während dieses Einsatzes wurde eien Macchi C.205 am 13. Oktober von deutscher Flak abgeschossen. Am 17. Oktober wurde eine Macchi C.202 verloren und am 24. zwei weitere C.202 vermisst. Während des Septembers kam es aufgrund der schlechten Wetterlage nur noch zu wenigen Versorgungsflügen. Mitte Juli begann die RAF allmählich damit, Martin Baltimore Mk IV und V bei Camp Vesuvo zu übergeben. Diese Maschinen waren wieder in schlechtem Zustand und aufgrund des schlechten Zusatndes des Flugfeldes, kam es während der Ausbildung wiederholt zu Opfern, Das berühmteste Opfer dürfte Torpedobomber-As Carlo Emanuele Buscaglia sein. Die Piloten der 20° Gruppo, 51° Stormo erhielten ihre "neuen" Flugzeuge im September in Form von 53 Spitfire Mk V, die zuvor innerhalb der RAF und Jugoslawien im Einsatz waren. Den italienischen Mechanikern gelang es von diesen Maschinen lediglich 33 einsatzfähig zu machen. Nach dem die Ausbildung beendet war verlegte die Einheit am 20. Oktober nach Lecce-Galatina, von wo aus sie umgehend mit Missionen gegen die deutschen Nachrichtenlinien begann. Das "Allied Balkan Air Force Command" gab dem Raggruppamento Caccia volle operationale Selbstständigkeit bei den Einsätzen in Jugoslawien. Spitfires, Aircobras (welche oft als Jagdbomber eingesetzt wurden) und die alten Macchis stellten den Großteil an Maschinen für diese Einsätze. Am 4. November wurden über Scutari 10 P-39 der 4° Stormo, 2 C.205 der 51° Stormo und eine Spitfire der 20° Gruppo durch deutsche Jäger oder Flak abgeschossen. Dennoch waren die Resultate gut. Am 11. November 1944 verlegte die 132° Gruppo nach Campomaroni und wurde dort dem 254. Wing als Teil der "Balkan Air Force" zugeteilt. Am nächsten Tag begann die Gruppo mit Einsätzen über der griechisch-albanischen Grenze. Ab dem Januar 1945 waren Eskorten für Transportflugzeuge und deren Versorgungsmissionen in Jugoslawien nicht mehr nötig. Im Februar war es sogar möglich die italienischen Truppen in Jugoslawien über den Seeweg zu versorgen. Der Abwurf von Versorgungscontainern betraf nur noch die örtlichen Partisanen, welche in den ersten vier Monaten des Jahres 1945 rund 480.000 kg Ausrüstung erhielten. Die letzte Luftversorgungsmission wurde von der 88° Gruppo (Cant Z.1007) am 26. April 1945 geflogen. Das Ende des KriegesBis Anfang 1945 befanden sich die sich zurückziehenden deutschen Truppen auserhalb der Reichweite der italienischen Macchi C.202 und C.205 Jagdflugzeuge. Spitfires, P-39 und C.205/s wurden auf das Flugfeld von Canne nahe Campobasso verlegt um so ihre Einsätze über Jugoslawien fortsetzen zu können. Die italienischen Einheiten in Canne wurden unter das Kommando des 281. Wing der "Balkan Air Force" gestellt. Aufgrund schlechten Wetters war im Januar 1945 allerdings nicht an Einsätze zu denken. Die 20° Gruppo nahm am 1. Februar ihre Operationen wieder auf, gefolgt von der 12° Gruppo am 12. Februar. Spitfires und Aircobras flogen Missionen gegen Züge, LKWs, Brücken, Bahnhöfe und Strassen. Viele Flugzeuge mussten allerdings wegen technischer Probleme am Boden bleiben. In der zweiten Märzhälfte bis in den April hinein, flogen italienische Baltimores Missionen mit insgesamt 1500 Flugstunden und warfen dabei 386t Bombenlast ab. Obwohl die itlaienischen Piloten erst wenige Monate Erfahrung mit den Baltimores gesammelt hatten, hatten sie die höchste Erfolgsrate inenrhalb des 254. Wing. Am 25. April wurden 12 Baltimores bei einer Mission über Banovajaruga von deutscher Flak getroffen. Die letzte Mission der Stormo war die Bombardierung der brücke zwischen Sissak und Kemetinec, welche von 24 Baltimores am 4. Mai geflogen wurde. Als klar wurde das der Krieg so gut wie beendet ist, wurde die 28° und 132° Gruppo während eines Einsatzes über Sissak zurück gerufen, ohne das sie ihre Mission ausgeführt hatten. Italienische Baltimores flogen 4.886 Flugstunden in 189 Einsätzen und warfen 1.230t Bombenlast ab. Der letzte Einsatz des Zweiten Weltkrieges innerhalb der Regia Aeronautica wurde am 5. Mai von zwei Spitfires der 20° Gruppo bei Zagreb geflogen. Am 8. Mai 1945 dankte der Air-Vice-Marshal Millis, Kommandeur der "Balkan Air Force", den italienischen Einheiten für deren "exzellenten Einsatz". Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. Juni 2009 um 21:07 Uhr |