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| Dieppe 1942 |
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Im Sommer 1942 wurden in England Pläne für eine Invasion auf dem europäischen Festland umgesetzt. Die Luftschlacht um England war gewonnen und die deutsche Führung konzentrierte sich auf Russland. Die britischen Verbände waren mittlerweile gut ausgerüstet und es trafen immer mehr Verstärkungen aus den USA ein. Die kanadischen Truppen in England erreichten mittlerweile die Dimensionen eines Korps und später einer ganzen Armee. Die Kanadier waren mittlerweile gut ausgebildet, voll bewaffnet und ausgerüstet und somit Einsatzbereit. Abgesehen von kleineren Kämpfen in der Vergangenheit, konnten sich die Kanadier bisher nicht bewähren, doch ihre Chance sollte im Sommer 1942 kommen. Während Amerika und Russland für eine Invasion über den britischen Kanal waren , um so den Deutschen eine zweite Front zu bieten, bevorzugten die Briten die Kriegsschauplätze in Nordafrika und im Mittelmeer. Nach mehreren alliierten Bombardements der Atlantikküste sollte ein verband in der Dimension einer Division auf dem europäischen Festland landen. Diese Division sollte die kanadische 2. Infanterie-Division sein. Als Ziel der Landung wurde der Hafen von Dieppe ausgewählt. Den Plan für die Invasion in Dieppe erstellten britische Offiziere. Auch das Kommando über die Operation wurde britischen Kommandeuren zu teil. Die Kanadier waren sehr für eine derartige Operation motiviert, da sie die letzten 2,5 Jahre nur in den britischen Kasernen verbrachten. Als die Operation im Juli aufgrund schlechten Wetters abgesagt wurden, litt die Motivation doch sehr. Die Kanadier wurden wieder entladen und als neuer Termin wurde der 19. August fest gesetzt. Der Plan erhielt nun starke Änderungen. Die vorgesehenen Bombardements und der Einsatz von Luftlande-Truppen, die vor der Landung angesetzt waren, wurde gestrichen. Als die Landungschiffe dann zur Invasion ansetzten, wurden der linke Flügel der Flotte um 3:47 Uhr am 19. August von einer deutschen Flottille abgefangen. Die Operation wurde bereits auf dem Wasser zu einem Desaster. Der linke Teil der Flotte konnte teilweise anlanden, doch die bereits alarmierten deutschen Verteidigungsstellungen an den Stränden, legten die Strände unter heftiges Feuer. Den Kanadiern war es unmöglich Fuss zu fassen und am späten Morgen wurde endlich der Rückzug befohlen. Die Kanadier sprachen später von einem "Schlachthaus". Das einzigst Positive am Desaster von Dieppe waren die Erfahrungen die gesammelt wurden und später bei den Planungen für die Invasion in der Normandie von Vorteil waren. Von den 6.000 eingesetzten Soldaten, waren 5.000 Kanadier, von denen nur noch 2.000 zurückkehrten. Von den 3.000 verlorenen Soldaten fielen fast 1.000 und der Rest geriet in Kriegsgefangenschaft. An eine geplante zweite Front war zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu denken und weitere Pläne wurden vorerst eingestellt. Kommentare (1)
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Soweit mittlerweile bekannt war Sinn und Zweck die Erbeutung einer deutschen Enigma-Verschlüsselungsmaschine, um den U-Boot-Funkverkehr entziffern zu können. Und das hat geklappt. Womit Dieppe ein alliierter Erfolg war. Mit einer einzigen Division eine Westfront errichten zu wollen - das wäre wohl auch ein Witz gewesen. Darüber hinaus fehlen im Artikel genauere Angaben, insbesondere über die deutschen Verluste, meines Wissens ca. 500 Mann. |