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| Mittelmeerraum - Italien |
SizilienIm Frühling 1943, als die Alliierten langsam die Überhand im Krieg gewannen, fragte man sich in Kanada über den Nutzen der kanadischen Expeditionstruppen, die hauptsächlich inaktiv in den britischen Kasernen lagen. Dies drückte sehr auf die Motal der kanadischen Soldaten, die schon seit längerer Zeit voll einsatzbereit war. Daraufhin wurde entscheiden, größere kanadische Verbände während der Invasion in Sizilien einzusetzen. Hierzu wurden die 1. kanadische Infanterie-Division und die 1. kanadische Armee-Panzer-Brigade herangezogen. Generalmajor G.G. Simonds erhielt das Kommando. Beo Morgengrauen des 10. Juli 1943 landeten die Kanadier nahe Pachino, im Südosten Siziliens. An der linken Flanke der britischen 8. Armee, stellten sie eine Verbindung mit der amerikanischen 7. Armee her. Beim Vortoss in das Landesinnere trafen die Kanadier nur auch schwachen Widerstand, dennoch ging das Vorrücken nur langsam von statten, da die Verteidiger das Gelände perfekt ausnutzten. Nach einigen schweren Kämpfen folgte die 5-Tage-Schlacht von Agira. Am 28. Juli gelang es den Kanadiern schließlich die Stadt einzunehmen. Anfang August, nach weiteren schweren Kämpfen in den Bergen und Hügel westlich des Etna, wurden die Kanadier als Reserve gehalten. Die Kanadier hatten sich nun endlich bewähren können und hatten einen wesentlichen Beirtag dazu geleistet, Sizilien in nur 38 Tagen zu erobern. Bei den Kämpfen in Sizilien hatten die Kanadier rund 2.000 Pfer zu beklagen. Das italienische Festland Die 1. Inf.Div und die 1. Panzer-Brigade wurden nun für eine Invasion auf dem italienischen Festland vorbereitet. Als die britische 8. Armee, zu der die kanadischen Truppen gehörten, am 3. September 1943 die Strasse von Messina überquerten, war die italienische Regierung bereits am kapitulieren. Alliierte Offensiven bei Salerno und Taranto zwangen die Verteidiger sich aus Süditalien zurückzuziehen. Nach dem die kanadischen Truppen in Reggio landeten, stiessen sie ins Landesinnere vor und nahmen Potenza ein. Dies war eine Schlüsselposition östlich von Salerno. Nach dem späteren Ausbruch aus dem Brückenkopf bei Salerno, kam er alliierte Vostoss erstmals ins Stocken, als sie auf deutsche Verteidigungslinien trafen, die hartnäckigen Widerstand leisteten. Als der Winter einsetzte, errichtete die britische 8. Armee eine Linie am Fluss Sangro, während die amerikanische 5. Armee in Richtung Cassino vorstieß. An der italienischen Adriaküste kämpften sich die kanadischen Truppen nach Oratno durch, wo es zu einer heftigen Schlacht bis Weihnachten 1942 kam. Die 7-tägige Schlacht, teilweise von Haus zu Haus und unzähligen Nahkämpfen, wurde erst entschieden, als die Kanadier die Flanke der deutschen Verteidiger attackierten und sie so von anderen Verbänden abschnitten. In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember zogen sich die Verteidiger aus Ortona zurück und die Kanadier konnten die Stadt schließlich einnehmen. Das nun einsetzende schlechte Wetter machte weitere Offensiven unmöglich. Nun mussten die eroberten Stellungen verteidigt werden, was bei diesem Wetter kein leichtes Unterfangen war. Mit dem Eintreffen der 5. kanadischen Panzer-Division waren nur über 75.000 Kanadier in Italien. Sie waren als 1. kanadisches Korps zusammengefasst, dass von Generalleutnant H.D.G. Crerar kommandier wurde. An der westlichen Küste gelang es den Alliierten bis zum Frühling 1944 Cassino und die Gustav-Linie zu erreichen. Hinter der Gustav-Linie befand sich eine weitere starke Verteidigungslinie, die sog. Hitler-Linie. Auf das Zentrum dieser Linie startete das 1. kanadische Korps am 23. Mai einen Angriff. nach äußerst harten Kämpfen überquerte die 1. kanadische Infanterie-Division die Linie, während die Panzer der 5. kanadischen Panzer-Division weiter innerhalb der Stellungen kämpfte. Bis zum 31. Mai waren die Stellungen zum Großteil ausgehoben und der Weg nach Rom geöffnet. Jetzt wurden die kanadischen Truppen in Reserve gelegt und aus der Front herausgenommen. Der Einmarsch in Rom wurde von amerikanischen Truppen vollzogen. Die deutschen Verbände zogen sich bis auf die sog. Gothische Linie in Norditalien zurück. Ende August startete das kanadische 1. Korps eine Offensive auf diese Stellungen bei Pesaro. Ziel der Offensive war die Einnahme von Rimini. Die schwerewn Kämpfe zogen sich über einen Monat lang hinaus, als dann einsetzender schwerer Regen weitere Operationen untersagte. Nach mehreren Wochen und weiteren schweren Kämpfen, erreichten die Alliierten den Fluss Senio, wo im Januar 1945 eine Verteidigungslinie errichtet wurde und die front für den Winter stabilisiert werden konnte. Im Februar wurden die kanadischen Verbände aus Italien entfernt und nach Holland verlegt, um dort mit der 1. kanadischen Armee zusammen gefasst zu werden. Von nun an kämpften die kanadischen Truppen nur noch geschlossen als ein verband. Sizilien und Italien kosteten die Kanadier einen hohen Preis: sie mussten in den 20 Monaten über 25.000 Opfer hinnehmen, 6.000 von ihnen fielen. Kommentare (0)
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