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| Ostwall |
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Der Ostwall, auch "Festung im Oder-Warthe-Bogen" genannt, ist die Bezeichnung für die seit Mitte 1934 vom Deutschen Reich aufgebaute Verteidigungslinie mit zahlreichen Bunkern. Der Bau dieser Anlage konnte zu diesem frühen Zeitpunkt begonnen werden, da das Deutsche Reich im Osten keinerlei vertraglichen Beschränkungen unterlag, wie es im Westen durch den Vertrag von Versailles der Fall war. Der Ostwall wird vom Volksmund so bezeichnet, die originale Bezeichnung lautet Oder-Warthe-Bogen und führt etwa 120 km östlich von Berlin vom Fluss Warthe im Norden zur Oder im Süden. Er besteht aus zahlreichen Bunkeranlagen sowie Wasserbautechnischen Einrichtungen wie z.B. Sperrwerken und Zugbrücken. Geplant war der Ostwall als 110 km langes befestigtes Gebiet mit einer Tiefe von 2 bis 3 km, ganz ähnlich wie es einige Jahre später beim Westwall ebenfalls ausgeführt wurde. Manche der Bunkerkonstruktionen ähneln daher sehr denen des Westwalles, andere sind dagegen wesentlich umfangreicher ausgeführt. Schwerpunkt des Ostwalls ist der Zentralabschnitt, der sich auf einer Gesamtlänge ca. 12 km von Nord nach Süd erstreckt. Im Zentralabschnitt sind die Bunker durch ein System unterirdischer Tunnel (Hohlgänge) miteinander verbunden. Im unterirdischen System befinden sich Bahnhöfe, Werkstätten, Maschinenräume und Kasernen. Die Gesamtlänge des Systems beträgt rund 35 Km. In den Jahren 1944 - 1945 erfolgte unter dem Decknamen Unternehmen Bartold ein Weiterbau des Ostwalls entlang der Oder zwischen Glogau, Breslau und Brieg. Diese Festungslinie sollte die herannahende Ostfront aufhalten. Kommentare (1)
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. April 2011 um 00:42 Uhr |