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| Südostwall - Reichsschutzstellung |
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Die Reichsschutzstellung (Südostwall) war eine Verteidigungslinie, die ab Herbst 1944 von Preßburg (Bratislava) über Weiden am Nordrand des Neusiedler Sees, Ödenburg und Geschriebenstein bis in die Untersteiermark reichen sollte. Dahinter war eine 2. Linie von Bruck an der Leitha über Neusiedl, Mannersdorf sowie Siegendorf, Schattendorf und Neckenmarkt vorgesehen. Der gesamte Südostwall sollte von den Weißen Karpaten bis nach Zagreb reichten. Zum Zeitpunkt als die Rote Armee bereits dieses Gebiet erreichte, befanden sich hier nur ein Band von Feldstellungen. Zur Fertigstellung des Südostwalls kam es aufgrund der Kriegsereignisse nicht mehr. In der Steiermark war das Wehrkreiskommando XVIII mit der Planung und Bau des Festungssystem beauftragt. Die A-Linie verlief zum Teil auf ungarischem Boden, die B-Linie teilweise innerhalb der Reichsgrenzen. Zu ihrem Bau wurden Reichsarbeitsdienst, "Organisation Todt", ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, ungarische Juden und Volkssturm eingesetzt (im Januar 1945 insgesamt 83.000 Menschen). Im Hinterland wurden Ortschaften teilweise mit Stellungssystemen versehen, die als sog. Wellenbrecher gegen durchgebrochene Feinde dienen sollten. Im Detail setzte sich die Reichsschutzstellung aus einem Panzergraben und den dahinter liegenden Feldstellungen, wie Mannschaftsunterkünfte oder Granatwerferstellungen zusammen. Die meisten Unterstände waren aus Holz, nur an wenigen Stellen wurde Beton eingesetzt. Für die Besatzung der Stellungen wurden Ende 1944 Volkssturmbataillone aufgestellt. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. Dezember 2009 um 22:46 Uhr |