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| Marine-Flak |
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Die Marine-Flak ging aus der Marine-Artillerie hervor. Die im Frieden bestehenden Marine-Artillerie-Abteilungen I - VII stellten bei Kriegsbeginn auch die Marine-Flak-Abteilungen auf, die im Heimatgebiet eingesetzt waren. Sie führten als erste Ziffer der dreistelligen Nummer zum Unterschied von den mit 1 beginnenden Nummern der Artillerie eine 2. Einsatzgebiete und aufstellende Marine-Artillerie-Abteilungen oder Ersatz-Marine-Artillerie-Abteilungen (die Marine-Flak erhielt auch im Laufe des Krieges keine eigenen Ersatz-Abteilungen) waren durch die letzte Ziffer gekennzeichnet. Die Marine-Fla-Abteilungen wurden im Winter 1939/40 in Marine-Flak-Abteilungen umbenannt. Ebenso wie die Marine-Artillerie waren sie in Kompanien gegliedert. Die Bezeichnung Batterie wurde auch hier erst im Winter 1941/42 eingeführt. Die Anzahl der schweren und leichten oder Scheinwerfer-Batterien in den Abteilungen war zeitlich und örtlich sehr verschieden, je nach Art der zu schützenden Objekte. Von der ersten Gruppe der Marine-Flak-Abteilungen (Einsatz in Deutschland) wurden aufgestellt: Ostseebereich 211 Eckernförde, 221 Kiel, 231 Rendsburg, 241 Kriel, 251 Kiel, 261 Kiel, 271 Kiel, 281 Kiel 213 Rügen, 223 (?), 233 Swinemünde, 243 Kolberg, 253 Pommern 215 Pillau, 225 Pillau, 235 Pillau (?) 217 Memel, 227 Rügen 219, 229, 239, 249, 259 alle Gotenhafen Nordseebreich 212 Wilhelshaven, 222 Wilhelmshaven, 232 Wangerooge, 242 Helgoland, 252 bei Wilhelmshaven, 262 Wilhelshaven, 272 Wilhelmshaven, 282 Wilhelmshaven 214 Cuxhaven, 224 Hademarschen, 234 Sylt, 244 Wesermünde, 254 bei Burg/Dithmarschen, 264 Sylt, 274 Brunsbüttel, 284 Westerland, 294 bei Stade 216 Borkum, 226 Norderney, 236 Emden, 246 Harlingen, 256 Delfzijl, 266 bei Emden, 276 bei Emden Im Laufe des Krieges wurden zum Schutz der Kriegsmarinefestungen in Norwegen, den Niederlanden und Frankreich weitere Marine-Flak-Abteilungen gebildet, von denen die Nummerngruppe mit 7 als erste Zahl im Bereich der Ostsee, mit 8 im bereich der Nordsee aufgestellt worden zu sein scheint. 1940 Norwegen: 701, 702, 801, 802 Westen: 703, 704, 803, 804, 805, 806 1941 Norwegen: 706, 709, 710 Westen: 705, 807 - 810 Baltikum: 707 Griechenland: 720 1942 Westen: 708, 811 -813 Dänemark: 814 Baltikum: 711 1943 Westen: 816 - 820 Baltikum 712 1944 Triest: 730, 821 Norwegen: 714, 715, 822, 823 Dänemark 716, 717 Swinemünde: 713 Holland: 815 Zuletzt wird im März 1945 noch eine Marine-Flak-Abteilung 1001 in der Feldpostübersicht genannt. Januar 1940 wurden die seit Kriegsbeginn bestehenden Flakgruppenkommandos Kiel, Wilhelmshaven und Westerland in 1., 2. und 14. Marine-Flak-Regiment umbenannt und das 8. Marine-Flak-Regiment in Brunsbüttel errichtet. Im Winter 1940/41 tauschen 8 und 14 die Nummern, das Brunsbütteler Regiment wurde 14, das Sylter 8.1942 wurde Emden das 6. und in Gotenhafen das 9. Marine-Flak-Regiment gebildet. Zur Führung der Flak in den französischen Atlantikfestungen wurden Herbst 1941 die Marine-Flak-Regimenter 20 in Lorient, 22 in St. Nazaire, 24 in Brest, ferner in Norwegen 30 (Narvik) als Stäbe zur Führung der Flak-Abteilungen aufgestellt. Im Oktober 1944 wurde die Flak in bergen unter dem Stab des 31. Marine-Flak-Regiments und in Drontheim unter dem des 32. Marine-Flak-Regiments zusammen gefasst. Die Stäbe des 1. und 2. Marine-Flak-Regiments in Kiel und Wilhelshaven wurden am 1.5.1942 auf die Stäbe der I. und II. Marine-Flak-Brigade verstärkt, die das 24., 20. und 22. Regiments in Brest, Lorient und St. Nazaire im April 1943 in die Stäbe der III. bis V. Marine-Flak-Brigade. Die Marine-Flak-Abteilung 200 wurde am 15.4.1940 in Kiel formiert. Sie stellte die Kommandos zum Schutz militärischer Transporte, die mit Schiffen der Handelsmarine durchgeführt wurden, und wurde deshalb am 4.9.1940 in Marine-Bordflak-Abteilung 200 umbenannt. Am 1.7.1941 teilte sie sich in 1. und 2. Marine-Bordflak-Abteilung und wurde am 15.3.1943 der neu gebildeten Marine-Bordflak-Brigade "Nord" im Bereich der Kriegsmarine-Diensttselle Hamburg unterstellt. Am 20.3.1943 wurden diese beiden Abteilungen in die Marine-Bordflak-Abteilung Stettin, Hamburg, Oslo und Rotterdam aufgeteilt, deren Kompanien auf viele Häfen verteilt waren. Außerdem wurden 1943 außer einer schon bestehenden Marine-Bordflak-Abteilung Süd die Abteilungen Bordeaux, Piräus und Eupatoria gebildet. Am 3.10.1943 erhielten alle Abteilungen Nummern, die vier alten 1 -4, Bordeaux: 10, Süd 1 und 2: 20 und 22, Piräus: 31 und Eupatoria: 33. Gegen Kriegsende wurden durch Aufteilung und Neubildung die Marine-Bordflak-Abteilungen 5 Rendsburg, 6 Langeroog und 7 Narvik am 12.12.1944 errichtet. Marine-Flugabwehr- und Küstenartillerie-Schule Bei dem 1. Marine-Flak-Regiment, später I. Marine-Flak-Brigade in Kiel bestand seit 1942 eine Stabs-Abteilung mit leichter und schwerer Flak-Lehr-Batterie und einer Fernsprech-Lehr-Batterie. In Wangerooge war Dezember 1942 die 2. leichte Flakausbildungs-Abteilung gebildet worden. Die Marine-Flugabwehr- und Küstenartillerie-Schule bestand bereits im Frieden. Sie wurde im januar 1941 in Kustenartillerie-Schule und Marine-Flugabwehr-Schule geteilt. Nach dem im September 1941 eine Marine-Flakschule II in Frankreich gebildet worden war, erheilt die bisherige Flugabwehrschule die bezeichnung Marine-Flakschule I. Im Oktober 1943 wurden 7 selbstständige Schulen eingerichtet: I auf usedom, III auf Wollin, IV auf usedom, V in Swinemünde, VI in Wesel, VII und VIII in Swinemünde. Die Schulen unterstanden jetzt dem Höheren Kommandeur der Marineflak- und Küstenartillerie-Schulen in Swinemünde. Luftschutz-Nebel-Abteilungen Die 1. Luftschutz-Nebel-Abteilung der Kriegsmarine wurde im Winter 1941/42 in Brest aufgestellt, 1942 aber nach Kiel verlegt (als 2.), die 1. Marine-Nebel-Abteilung kam 1942 von Gotenhafen nach Norwegen, die 3., 4., 6., und 8. wurden 1943 für Frankreich gebildet. Im September 1944 entstand die 10. in Brunsbüttel, im November die 12. in Cuxhaven und Wesermünde und die 31. in Bergen (aus Teilen der 1.), während von einer gleichzeitig geplanten 34. marine-Nebel-Abteilung offenbar nur eine Batterie "T" aufgestellt worden ist. Hauptaufgabe der Nebelabteilugen war die Einnebelung der in d en Häfen liegenden Schiffen zum Schutz gegen feindliche Fliegerangriffe. Im September 1943 wurde aus der bisher der Navigationsschule in Gotenhafen angegliederten Vermessungskompanie eine Marine-Vermessungs-Abteilung in Neustettin, zuletzt in Wustrow gebildet. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Mai 2010 um 09:52 Uhr |