Kriegsmarine Landstreitkräfte Pioniere der Kriegsmarine
Pioniere der Kriegsmarine
Bei Kriegsausbruch bildete der RAD (Reichsarbeiterdienst) für die Kriegsmarine Marine-Bau-Bataillone:

im Ostseebereich: 311 Kiel, 321 Kiel, 313 Swinemünde, 323 Swinemünde
im Nordseebereich: 312 Wilhelmshaven, 314 Cuxhaven, 316 Emden

1942 wurde die Komapnie 321 auf ein bataillon ergänzt, neu gebildet wurden:
Marine-Bau-Bataillon 330 für Ägäis und 340 für das Schwarze Meer
Das Marine-Bau-Bataillon 360 war im Winter 1941/42 vom Heer übernommen worden (Bau-Bataillon 360).
Ende 1942 wurden die Bataillone in Marine-Festungspionier-Bataillone umbenannt.
Es standen: Baltikum 311, 321, Norwegen 323, Holland 312, 313, Südfrankreich 316, 360, Südosten 330, 340 und in Deutschland 314.
In Deutschland wurden 1943 auserdem die 1. Marine-Bau-Bereitschafts-Abteilung bei Kiel, die 2. bei Wilhelmshaven und 1944 die 3. wieder in Kiel gebildet.

Marine-Festungspionier-Stäbe bestanden seit 1942/43 für Südfrankreich, 1943/44 für Italien und 1944/45 für die Adria.
Im Oktober 1944 wurden für die Seekommandanten in der Deutschen Bucht die Marine-Festungspionier-Stäbe 1 - 3 in Husum, Cuxhaven und Aurich zur Herstellung von Verteidigungsanlagen gegen feindliche Landungen errichtet, Februar 1945 folgte der Ostseebereich mit den Stäben 6 - 8 in Kiel, auf Rügen und in Swinemünde.

Die ersten drei Marine-Infanterie-Divisionen hatten planmäsig im März 1945 je ein Pionier-Bataillon.
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