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| Sicherungseinheiten der Kriegsmarine |
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Bei Kriegsbeginn wurde eine Marine-Landesschützen-Abteilung Wilhelshaven aufgestellt. Den Schutz des Kaiser-Wilhelm-Kanals übernahmen drei Kanal-Wach-Abteilungen (1. Kiel-Holtenau, 2. Brunsbüttelkoog, 3. Rendsburg), die dem Kommandanten der Seewasserstrasse Kaiser-Wilhelm-Kanal unterstanden. 1942 wurde aus der Marine-Erfassungs-Abteilung (früher Marine-Sonderkommando) eine Küstenüberwachungs-Abteilung Nord gebildet, die aber im März 1944 aufgelöst wurde. Im Hebst 1944 wurden zwei Transport-Begleit-Abteilungen aus vorhandenen Komapnien aufgestellt, die 1. in Kiel, die 2. in Wilhlshaven. Bei der Räumung des Balkans im herbst 1944 werden Marine-Sicherungs-Bataillone genannt, ohne dass diese offenbar improvisierten Einheiten Feldpostnummern erhalten hätten. Genannt werden: Marine-Sicherungs-Bataillon 604, 605, 608 und 610. Wahrscheinlich sind es mehr gewesen. Frei gewordenes Marine-Personal wurde z.B. auch zur Verstärkung der 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS (albanische Nr.1) "Skanderbeg" eingeteilt, mit der Reduzierung dieser Division zur Kampfgruppe aber anderweitig verwendet. Die Sicherung des Stabsquartiers der Seekriegsleitung übernahm im Februar 1945 ein Wach-Bataillon Dönitz in Eutin, später in Flensburg. Schlieslich wird in Kiel zu Kriegsende ein (aus der Marineschule gebildetes) Marine-Sicherungs-Bataillon 165 genannt, dass an anderer Stelle aber als Marine-Schützen-Regiment 165 bezeichnet wird. Kommentare (0)
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