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Beuteflugzeuge

1910-1918
An der Wiege der deutschen Luftfahrt, ins­besondere der Militärluftfahrt, standen, das muß klar gesagt werden, die Franzosen Pate. August Eulers — des ersten deutschen Piloten — Flugzeug war der Nachbau eines französischen Voisin-Doppeldeckers, auch die französischen Farman-Doppeldecker wurden von vielen deutschen Konstrukteuren der Vorkriegszeit kopiert. Der erste deutsche Militärpilot, Oberleutnant Richard von Tiede-mann, erhielt seine erste fliegerische Aus­bildung 1910 in Mourmelon bei Paris. Ein Privatmann, der Industrielle Dr. Walter Huth, ließ seinen Chauffeur Simon Brunnhuber ebenfalls in Mourmelon zum Piloten aus­bilden, und überließ der in fliegerischen Dingen etwas unbeholfenen Preußischen Mi­litärverwaltung einen von ihm in Frankreich gekauften Farman-Doppeldecker als erstes deutsches Militärflugzeug, auf dem dann am 28. Juli 1910 die fliegerische Ausbildung der ersten Offiziere zu Flugzeugführern begann. Das erste deutsche Militärflugzeug ist also bereits ein "Fremder Vogel" gewesen.

Die Farman-Doppeldecker sind dann bei Albatros und anderen Werken in mannig­fachen Spielarten gebaut und bildeten mit den berühmten "Rumpier-Tauben" den Grundstock der preußischen Fliegertruppe. Die Bayern zogen erst am 1. Januar 1912 nach. Sie flogen aber bayrische Flugzeuge des Konstrukteurs Gustav Otto. Bei der Kaiserlichen Marine war man mit den Er­gebnissen der von deutschen Werken ge­lieferten Flugboote nicht zufrieden und kaufte daher Musterboote im Ausland. Schwimmerflugzeuge wurden zwar von den deutschen Herstellern in guter Qualität geliefert, doch sind die bei Curtiss (USA), Sopwith (England) und Lohner (Österreich) gekauften Flugboote, neben englischen Avro-Schwimmerflugzeugen in den ersten Kriegs­monaten 1914 immer noch im Dienst ge­wesen. Im Verlauf des Krieges sind dann viele feindliche Flugzeuge in deutsche Hände gefallen und haben befruchtend auf die deutsche Flugzeugentwicklung gewirkt. Am 18.4.1915 fiel ein französischer Morane-Saulnier Type N mit starrem, aber unge­steuertem MG in deutsche Hände. Bereits sechs Wochen später hatte Fokker in Schwerin die MG-Steuerung fertig. Diese wurde dann wieder von der anderen Seite kopiert. Der den Fokker-Eindeckern überlegene Nieuport-Jagd-einsitzer führte zur Entwicklung des deut­schen Albatros D III und D V. Eine Kopie des SPAD aber ist den Deutschen nicht gelungen.

1919-1935
In der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und der offiziellen Wiederer­richtung einer deutschen Luftwaffe im März 1935 gab es nur wenige "Fremde Vögel" in Deutschland. Die fünfzig hol­ländischen Fokker D XIII mit Rolls-Royce-Motoren trugen keine nationalen Kenn­zeichen, da sie in Lipezk in der UdSSR flogen. Im Reichsgebiet gab es nur ein paar Sportflugzeuge, meist englischer Herkunft mit deutschen Kennzeichen. Bei der Luft­hansa flog eine Anzahl holländischer Fokker F II und F III, z.T. allerdings in Deutsch­land gebaut, wo DipLIng. Grulich einige Verbesserungen in die Zelle brachte. Ein Sonderfall war die holländische Koolhoven FK 33. Diese Maschine flog nach Einbruch der Dunkelheit über deutschen Städten mit Leuchtreklame-Buchstaben unter der Trag­fläche. Nachdem die Opel-Werke in Rüssels­heim in amerikanische Hände kamen, legte sich die Betriebsleitung ein amerikanisches Reiseflugzeug Stinson "Reliant" zu, das dann mit deutscher Zulassung und Haken­kreuz am Seitenleitwerk am europäischen Himmel bis 1939 zu sehen war. Nach 1935 begann dann die Zeit, in der die Luftwaffe durch militärische Unternehmun­gen immer mehr "Fremde Vögel" in ihren Bereich bekam. Bereits 1935 wurde der Anfang dazu mit dem Ankauf von zwei Curtiss F-l 1C-2 gemacht, die offiziell als Sportflugzeuge zur Durchführung der Kunst­flüge Ernst Udets angekauft wurden und den Anstoß zur deutschen Sturzbomber­entwicklung gaben.

1935-1945
In dieser Zeit gab es mehrere Sorten von "Fremden Vögeln", womit aber nicht die Vielfalt der Typen gemeint ist. Da waren einmal angekaufte Flugzeuge, dann Flug­zeuge anderer Luftstreitkräfte, die man in die Luftwaffe übernahm und solche, die man erbeutete, nachflog und dann die Fol­gerungen aus deren nicht immer besseren Eigenschaften zog und die in der Erprobung gemachten Erfahrungen auswertete. Wenn auch die Flugzeuge nicht immer in den Herstellerländern beschlagnahmt oder erbeu­tet wurden, so sind sie doch im folgenden nach diesen Herstellerländern geordnet.

England

Bereits vor 1939 flogen einige englische Sportflugzeuge DH 60 Moth und Moth major in der deutschen Sportfliegerei. Unter anderem flog der Filmschauspieler Heinz Rühmann eine "Moth (Motte)", aber auch Ernst Udet flog bereits 1931 eine "Motte" bei seinen Kunstflugvorführungen.
Professor Henrich Focke kaufte den Tragschrauber de la Cierva C 30A aus England, der ihm dann als Grundlage für die Entwicklung des ersten echten Hubschraubers diente.
Während des Krieges sind, insbesondere beim Feldzug im Westen 1940, viele englische Bau­muster in deutsche Hände gefallen, darunter eine ganze Reihe Bristol "Blenheim IV", die dann an die finnische Luftwaffe weiter­gegeben wurden. Im Bombenkrieg sind nur selten englische Bomber fast unbeschädigt in deutsche Hände gefallen.
Sie wurden nur in Rechlin nachgeflogen. Es scheint aller­dings, daß einige Vickers "Wellington" auch im Truppendienst geflogen worden sind.

Hurricane

 

Spitfire

Wellington Bomber

Frankreich

Nach dem Feldzug im Westen wurde Frank­reich zu einem wesentlichen Faktor in der deutschen Luftrüstung. Bei der Kapitulation fielen hunderte von französischen Flugzeugen unbeschädigt in deutsche Hände. Einzelne Typen wie Caudron C 445 wurden sogar für die Luftwaffe weitergebaut.
Die Ver­kehrsflugzeuge übernahm die Lufthansa. Das Schulflugzeug Morane-Saulnier MS 230E.2 ist auf vielen deutschen Flugzeugführer­schulen eingesetzt gewesen. Ebenso der Jäger Dewoitine D 520C.1 auf Jagdschulen. Diese Schulstaffeln sind aber ab 1943 aktiv zur Bekämpfung alliierter Bombenangriffe ein­gesetzt worden.

Die während der deutschen Besetzung ent­wickelten französischen Flugzeugtypen und die, die 1940 als Versuchsmaschinen vorge­funden wurden, sind sämtlich einer gründ­lichen Erprobung in Rechlin unterzogen worden.
Ein französischer Typ, der in der Luftwaffe geflogen wurde, stammte nicht aus Frankreich, sondern war in der Tschechoslo­wakei in Lizenz gebaut und dort erbeutet worden: der Bomber Bloch 200. Auf der anderen Seite haben die französischen Werke viele deutsche Flugzeugtypen unter deutscher Leitung gebaut und repariert.
Viele von diesen deutschen Typen sind auch noch nach Kriegs­ende weitergebaut worden.

Dewoitine

USA

Vor 1933 sind so gut wie keine amerikani­schen Flugzeuge in Deutschland geflogen worden. Da man aber nach 1933 sowohl auf dem Militärsektor wie auch auf dem zivilen die Überlegenheit der amerikanischen Luftfahrtindustrie kannte, versuchte man davon zu profitieren.
Heinkel schickte seine Konstrukteure nach USA. Junkers stellte amerikanische Konstrukteure ein. Die Luft­hansa kaufte zwei moderne Verkehrsflug­zeuge des Typs Boeing 247 D an. Ein Sonder­fall war eine Stinson "Reliant". Nachdem General Motors die Opel-Werke in Rüssels­heim übernommen hatte, wurde ein Reise­flugzeug des genannten Typs angekauft und flog mit dem deutschen Kennzeichen D-OPEL.

Die Kriegsmarine, die dringend Bordflug­zeuge für die Kreuzer und Schlachtschiffe brauchte, kaufte, um Erfahrungen zu sam­meln, im Sommer 1935 drei Bordaufklärungs­flugzeuge für Katapulteinsatz des Typs Vought V 85 G. Die Versuche damit fanden auf dem Kreuzer "Köln" statt.
Die Maschinen trugen ursprünglich die zivilen Kennzeichen D-IBAX, D-IDIT und D-ITIX. Zumindest eine der Maschinen ist später mit Radfahr­werk und den Kennzeichen TK+HR ge­flogen worden. Über das weitere Schicksal der Maschinen ist nichts bekannt.— Ein Amphibium Douglas 0A4 wurde zu Studienzwecken von Arado gekauft, das als Grundlage für die Entwicklung des Pro­jekts Ar E 430, später Ar 233 bezeichnet, diente.

Über die Rolle, die der Marine Sturz­bomber Curtiss F 11C-1, den Ernst Udet flog, bei der Entwicklung der deutschen Sturzbomberwaffe spielte, ist bereits be­richtet worden. Der Feldzug im Westen 1940 brachte dann verschiedene amerika­nische Baumuster in deutsche Hände, die größtenteils alle bei der Luftwaffe und bei der Lufthansa Verwendung fanden.
Bereits 1938 hatte die Lufthansa vier Douglas DC-3 von der Tschechischen Luftverkehrs­gesellschaft übernommen. 1936 war eine DC-2 angekauft, aber 1937 wieder ins Ausland verkauft worden.
1940 wurden von der Koninklijke Luchtfaart Matschappij (KLM) vier DC-2 und vier DC-3 übernommen. Hier­bei handelte es sich um Maschinen, die von Fokker unter Lizenz von Douglas gebaut worden waren. — Während des Frankreich­feldzuges fielen dann einige Curtiss H.75-Jagdflugzeuge und einige Ubungsflugzeuge der Typen North American NA 57(BC-1) und NA 64(BT-14, brit. "Yale") in deut­sche Hände, die auf verschiedenen A/B-Flug-zeugführerschulen verwendet wurden.

Wäh­rend des sich ab 1942 laufend verstärkenden Bombenkriegs über dem Reichsgebiet wurden dann verschiedentlich amerikanische Vier-mot .-Bomber der Typen Boeing B-17 und Consolidated B-24 zur Landung gezwungen, die zum Teil ohne Kennzeichen für Sonder­aufträge eingesetzt wurden. Aber auch einige Jagdflugzeuge North American P-51 und P-47 fielen fast unbeschädigt in deutsche Hände. Alle diese Beuteflugzeuge wurden in Rechlin einer intensiven Erprobung unter­zogen. Insbesondere die große Reichweite der amerikanischen Jagdflugzeuge war für die deutschen Jäger-Konstrukteure Messer­schmitt und Tank eine Überraschung.

B17
Mustang

Sowjetunion

Von allen in deutsche Hände gefallenen Flugzeugen ist nur ein Baumuster im regu­lären Truppendienst der Luftwaffe geflo­gen worden. Es handelt sich um den mittle­ren Bomber Tupoleff SB-2 (ANT-40). Dieser Typ wurde von der Tschechischen Firma Avia in Lizenz gebaut unter der Bezeich­nung Avia B-71. Bei der Besetzung der Tsche­choslowakei 1939 wurden große Stück­zahlen dieses Baumusters vorgefunden.
Die festgestellten guten Flugeigenschaften der Maschine veranlaßten die Übernahme der Avia B-71 durch das Kommando der Flieger­schulen. Die B-71 wurde offiziell in die Typenliste des Reichsluftfahrtministeriums übernommen, allerdings ohne Hinweis auf die sowjetische Abstammung.
Sie wurde als Zielschlepper und zur Bomberschulung ein­gesetzt. Alle übrigen sowjetischen Beuteflug­zeuge wurden nur in Rechlin einer eingehen­den Erprobung unterzogen, aber nicht im Truppendienst verwendet.

Interessant ist die Tatsache, daß man auf deutscher Seite besonders über die sowjetischen Jäger mit Holzrümpfen überrascht war. Es gelang den deutschen Ingenieuren nicht die sowjetische Fertigungsmethode für diese sehr leichten aber stabilen Holzrümpfe festzustellen.

Stormovik Iljushin IL 2

Polen

Ein großer Teil der polnischen Luftstreit­kräfte wurde bereits in der Anfangsphase des deutschen Angriffs 1939 am Boden zer­stört.
Nur wenigen Bombern PZL 37 ge­lang es der Vernichtung durch die deutsche Luftwaffe zu entkommen.
Sie flogen noch eine Zeitlang in Rumänien. Von den weni­gen übrig gebliebenen polnischen Flugzeugen wurden einige in Rechlin nachgeflogen. Ein Einsatz der Maschinen bei Schulen oder Verbänden der Luftwaffe ist nicht erfolgt.

Polnischer Jagdeinsitzer PZL P.7a.

Niederlande

Anfang der dreißiger Jahre flog über deut­schen Städten ein Flugzeug, das mit Leucht­buchstaben Reklame während der Abend­stunden für Schokolade, Seifenpulver und Milch machte.
Nur wenige wußten, daß es sich dabei um ein Flugzeug holländischer Herkunft, die Koolhoven FK 33, handelte.
Zu diesem Zeitpunkt flogen aber bereits seit einigen Jahren holländische Jagdflugzeuge des Baumusters Fokker D XIII, in dem ge­heimen deutschen Luftwaffenzentrum Lipezk in der Sowjetunion.
Insgesamt sind 50 Flug­zeuge dieses Typs nach Lipezk geliefert worden und waren teilweise noch 1933 in Dienst. Die übrig gebliebenen Maschinen wurden nach der Auflösung von Lipezk 1933 den Sowjets übergeben.

Bei der Lufthansa flogen 1926 neunzehn Verkehrsflugzeuge des Typs Fokker F II und sechzehn F III. Der größte Teil davon ist unter Lizenz von Fokker in Deutschland gebaut worden und vor Übernahme durch die Lufthansa bei deren Vorgängern Deutsche Luft-Reederei und Deutscher Aero-Lloyd geflogen worden.
Die letzten Maschinen dieser Typen flogen noch 1937. — Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht fielen 1940 einige Zerstörer Fokker G I in deutsche Hände, die auf deutschen Schulen aufgebraucht wurden.

Ein eigenartiges Schicksal hatte das See-Mehrzweckflugzeug Fokker T VIIIW. Einige Maschinen entkamen nach England und flogen mit englischen Kennzeichen beim Coastal Command der Royal Air Force. Die in Holland verbliebenen Maschinen kamen zu Küstenfliegergruppen.
Nachdem man aber die englischen T VIII W festge­stellt hatte, wurden - um tödlichen Ver­wechselungen aus dem Wege zu gehen - diese Maschinen ins Mittelmeer verlegt, wo sie bei der Küstenfliegergruppe 126 eingesetzt waren. Eine der Maschinen wurde versuchsweise mit einem festen Radfahrgestell versehen. 1940 beim Unternehmen "Weserübung" fielen in Dänemark einige nach dort gelieferte Fokker C V E in deutsche Hände, die als Schulmaschinen aufgebraucht wurden.

Fokker

Italien

Italienische Flugzeuge sind in der Luftwaffe zeitweise sehr zahlreich vertreten gewesen. Als am 13. März 1938 der Anschluß Öster­reichs an das Deutsche Reich vollzogen wur­de, wurden auch die Flugzeuge der öster­reichischen Luftwaffe von der deutschen Luftwaffe übernommen. Dabei handelte es sich zum größten Teil um italienische Bau­muster.
Unter anderem wurden ein- und zweisitzige Fiat CR 20 und CR 32, einige Aufklärer Romeo Ro 37 und dreimotorige Bomber Caproni Ca 133 vorgefunden. Die Jagdeinsitzer wurden noch einige Zeit bei den Jagdschulen verwendet. Später wurden sie, wie auch die anderen Flugzeuge an mit Deutschland verbündete Staaten abgegeben.

Fünf Jahre später, am 8. September 1943 fiel Italien von Deutschland ab. Von deut­scher Seite war man bereits darauf vorbe­reitet und reagierte dementsprechend. Alle Flugzeuge der Regia Aeronautica, der italie­nischen Luftwaffe, wurden beschlagnahmt.
Nur ein Teil davon wurde später den auf deutscher Seite weiter kämpfenden italieni­schen Verbänden zurückgegeben. Nach den starken Verlusten der deutschen Transport­verbände im Osten und im Mittelmeer waren die nunmehr verfügbaren italienischen Trans­porter von Savoia-Marchetti und Piaggio eine willkommende Auffrischung.
Aber auch italienische Jagdflugzeuge von Macchi, Fiat und Reggiane flogen unterm Balkenkreuz.
Eine besondere Rolle spielten die Doppel­decker Fiat CR 42, die als Ersatz für die nicht mehr vorhandenen deutschen Henschel Hs 123 als Schlachtflugzeuge, unter anderen bei der Nachtschlachtgruppe 7 eingesetzt wurden.
Alle nach dem 8. September von italienischen Werken unter deutscher Kon­trolle gebauten Neuentwicklungen durften nur mit deutschen Kennzeichen geflogen werden. Nur wenige dieser Flugzeuge haben das Ende des Zweiten Weltkriegs überlebt.

Fiat G 56

Tschechoslowakei

Nachdem am 16. März 1939 nach dem Ein­marsch deutscher Truppen das "Protektorat Böhmen und Mähren" errichtet worden war, wurden sämtliche Bestände der tsche­chischen Fliegertruppe von der Luftwaffe übernommen.
Hierbei spielte das Jagdflug­zeug Avia BH-534 eine besondere Rolle. Die Maschine wurde nicht nur als Übungs­flugzeug an die Jagdschulen geliefert, son­dern zum Teil auch an aktive Jagdstaffeln.
Zumindest eine deutsche Jagdgruppe war bei Kriegsausbruch mit diesem Flugzeug ausgerüstet. Noch 1941 wurden BH 534 als Schleppflugzeuge für Lastensegler im Osten eingesetzt.
Die tschechische Luft­fahrtindustrie wurde in die deutsche Flug­zeugproduktion eingeschaltet. Diese entwickel­te während der deutschen Besetzung auch eigene Flugzeugmuster, die zum Teil an Bulgarien und Ungarn geliefert wurden.

Avia BH 534
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