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Focke-Wulf Flugzeugbau GmbH Bremen Am 23. Oktober 1923 gründeten Heinrich Focke und sein Mitarbeiter Georg Wulf eine gemeinsame Firma, Bremer Flugzeugbau AG. Den Namen änderten sie aber bereits am 13. November in Focke-Wulf Flugzeugbau AG um. Die Produktion fand zunächst in den Hallen des Bremer Flughafens statt Es folgten eine Reihe von Sport-, Schul- und kleinere Verkehrsflugzeuge. Focke selbst verschrieb sich ab 1927 zunehmend der Drehflügler-Entwicklung, entwarf aber auch ein Flugzeug in Enten-Bauart, die F 19, bei deren Erprobung Georg Wulf am 29.9.1927 ums Leben kam. Im September 1929 brannte die Werkshalle ab, doch ein Jahr später waren schon neue und größere Hallen verfügbar. Im Jahr 1931 wurde Kurt Tank Technischer Direktor der Firma und im gleichen Jahr erfolgte die durch die Reichregierung erzwungene Eingliederung der Albatros-Werke. Somit erschloss sich Focke-Wulf die noch geheime Tätigkeit der Militärischen Luftrüstung. 1933 ging die Werksleitung föllig an Tank über, Focke konzentrierte sich fast nur mehr auf die Hubschrauber-Entwicklung. Focke verließ infolge zunehmender Differenzen mit Tank und dem steigenden Druck der Aktionäre, 1937 die Firma. Das Werk expandierte deutlich wegen der enorm gestiegenen Produktion, so wurde die Norddeutsche Waggonbaufabrik in Hastedt übernommen und ein zusätzliches Werk in Bremen-Hemelingen errichtet. Während des Krieges verlagerte man die Hauptproduktion in Außenstellen nach Osten um den ständigen Bombardements der Allierten zu entgehen. Nur die Kauffmännische Abteilung verblieb noch in Bremen. Erprobungsstätten entstanden in Delmenhorst, Detmold und Langenhagen. Die Werksstandorte für den Serienbau des Hauptproduktes "Fw 190" siedelten nach Cottbus, Sorau, Marienburg und Posen um. Auch wurde zum Kriegsende hin mit der Verlagerung der Produktion unter der Erde begonnen, so entstand das U-Werk Elritze in Kleinbremen. 1943 arbeiteten nur noch 21% der Belegschaft in Bremen, die 1944 gesamt in etwa 37.000 Betrug. Mit Kriegsende wurden auch die Focke-Wulf Werke zerschlagen und Kurt Tank wirkte einige Jahre in Argentinien und Indien. Nachdem ab 1955 ein Teil der Bremer Anlagen wieder errichtet war, baute das Unternehmen nach vereinzelten Segel- und Sportflugzeugen die italienische Piaggio P.149 in Lizenz. 1964 ging die Firma in der Vereinigte Flugtechnische Werke GmbH (VFW) auf.
Die Flugzeuge: Focke Wulf FW 58 "Weihe", Schulungs- und Verbindungsflugzeug 1925 - Focke Wulf S 1, Schulungsflugzeug 1927 - Focke Wulf W 4, Seeaufklärer 1928 - Focke Wulf S 24 a, Schulungsflugzeug 1930 - Focke Wulf / Albatros L 101 D, Schulflugzeug Die L101 ist eines der Muster, auf der die angehen- den Piloten der Luftwaffe ausgebildet wurden. Es wurden etwa 60 Stück hergestellt. 1931 - Focke Wulf S 39, Aufklärer 1932 - Focke Wulf Fw 40, Aufklärer 1932 - Focke Wulf W 7, Seegestützter Aufklärer 1933 - Focke Wulf Fw 55 L, Schulungsflugzeug 1933 - Focke Wulf FW 56 "Stösser", Jagd- und Übungsflugzeug 1934 - Focke Wulf FW 44 "Stieglitz", Schul- und Sportflugzeug Der Stieglitz wurde von Kurt Tank entwickelt. Er wurde bewußt als Doppeldecker ausgeführt um ein besonders für die Kunstflugausbildung geeignetes flugzeug zu erhalten. 1934 - Focke Wulf FW 61, Hubschrauber 1936 - Focke Wulf FW 62, Seegestützter Aufklärer 1937 - Focke Wulf FW 159, Jagdflugzeug 1937 - Focke Wulf FW 200 A "Condor", Langstrecken-Seeüberwachungsflugzeug 1937 - Focke Wulf FW 57, Zerstörer 1938 - Focke Wulf FW 187, Zerstörer 1938 - Focke Wulf FW 189 "Uhu", Aufklärungsflugzeug 1939 - Focke Wulf FW 190 A-8 "Würger", Jagdflugzeug 1940 - Focke Wulf FW 191, Schwerer Bomber 1942 - Focke Wulf FW 190 D, Jagdbomber 1942 - Focke Wulf Triebflügel, Projekt 1943 - Focke Wulf Ta 152, Höhen-Jagdflugzeug 1943 - Focke Wulf Ta 154, Schweres Jagdflugzeug 1944 - Focke Wulf Ta 183 "Flitzer", Jagdflugzeug Prototyp
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