Luftwaffe Flugzeugwerke Messerschmitt
Messerschmitt

Messerschmitt Flugzeugwerke AG
Augsburg, Deutschland

MesserschmittMit 25 Jahren im Jahr 1923, gründete Willy Messerschmitt sein erstes eigenes Unternehmen in Bamberg. 1925 baute er sein erstes echtes Motorflugzeug, die M 17. Konstruiert in kompromissloser Leichtbauweise sollte genau dies zu Messerschmitts Markenzeichen werden.
Die Grundlagen für Konstruktion und Herstellung in Metallbauweise erarbeitete sich Messerschmitt selbständig im Alleingang. Er schuf damit die Voraussetzungen für seine späteren Großserienmuster und deren wirtschaftliche Fertigungsmethoden. Die 1923 in Augsburg eröffneten Anlagen der Bayerischen Flugzeugwerke AG schlossen 1927 mit der aufstrebenden Messerschmitt Flugzeugbau GmbH aus Bamberg einen Kooperationsvertrag ab.
1928 übernahm eine Finanzgruppe um Freiherr Michel-Raulino zusammen mit Wilhelm Emil Messerschmitt die BFW.
Messerschmitt übernahm die Konstruktion, die BFW die Produktion.
In der Wirtschaftskrise 1931, brachen die Bayerischen Flugzeugwerke jedoch zusammen. Die Messerschmitt Flugzeugbau GmbH hielt jedoch den Flugzeugbau solange aufrecht, bis die Bayerischen Flugzeugwerke AG 1933 den Flugzeugbau wieder aufnehmen konnte. 1934 entstand der Urvater des modernen Reiseflugzeugs, die Bf 108 Taifun. Ein Jahr später flog das legendäre Jagdflugzeug Bf 109 das mit rd. 35,000 Exemplaren das meistgefertigte Jagdflugzeug des 2. Weltkriegs wurde. Im September 1938 wurden die Bayerischen Flugzeugwerke AG in Messerschmitt AG umbenannt. Daher figurieren einige Baumuster gleichzeitig unter den Typenabkürzungen Bf oder Me, bisweilen auch als Me(Bf).
Im Jahr 1939 holte Messerschmitt mit der Me 209 den Geschwindigkeitsweltrekord für Landflugzeuge nach Augsburg und schuf bis 1942 den ersten einsatzfähigen Strahljäger der Welt, die Me 262.
Rund 44.000 Beschäftige umfasste sein Unternehmen 1944 und war der drittgrößte Luftfahrtkonzern Deutschlands. Nach Kriegsende blieb nur das Augsburger Stammwerk übrig, man behalf sich mit der Fertigung von Häusern, Nähmaschinen und Kabinenrollern.

Die Flugzeuge:

1924 - Messerschmitt M 17, Leichtflugzeug
1934 - Messerschmitt Me 110 G "Zerstörer", Schwerer Jagdbomber
1934 wurde ein schweres Jagdflugzeug mit großer Reichweite und eigener Defensivbewaffnung gefordert. Die Bf 110 erwies sich aber als zu wenig wendig, um gegen einmotorige Jäger zu bestehen. So wurde sie in Rollen als Schlacht- und Jachtjagd- Flugzeug eingesetzt.
1938 - Messerschmitt Me 109 E, Jagdflugzeug
Die Me 109 E war der Standardjäger der Luftwaffe zu Beginn des Krieges. Zu Beginn war die Me 109 der fortschrittlichste Jäger, wendig, gut bewaffnet und schnell. Mit der Zeit erschienen ebenbürtige und überlegene Gegner, zum Beispiel die Spitfire, die die Weiterentwicklung der 109 bedingten.
1939 - Messerschmitt Me 209, Rekordflugzeug
1940 - Messerschmitt Me 109 F, Kampfflugzeug
1941 - Messerschmitt Bf 109 G, Jagdflugzeug
1941 - Messerschmitt Me 323 E "Gigant", Schweres Transportflugzeug, Schwerer Lastensegler
1942 - Messerschmitt Me 410 "Hornisse", Schweres Jagdflugzeug
1944 - Messerschmitt Me 163 "Komet", Kurzstrecken-Abfangjagdflugzeug
Die "Komet", auch als "Kraftei" bekannt, wurde als raketengetriebener Kurzstreckenabfangjäger konzi- piert. Mit ihr sollten die Bomberverbände auf Dis- tanz zu den Industrieanlagen gehalten werden. Sie war das erste in Serie gebaute Raketenflugzeug und erreichte auch als erstes die 1000km/h-Marke.
1944 - Messerschmitt Me 262 A1 "Schwalbe", Jagdflugzeug
Die Me262 war der erste in Serie gebaute Düsenjä- ger. Als sie 1944 in Einsatz kam, war sie überaus erfolgreich. Ihre hohe Geschwindigkeit und Feuer- kraft machten sie zum idealen Jagdflugzeug. Sie kam als Jäger, Jagdbomber und, mit Radar ausgestattet, als Nachtjäger zum Einsatz.
1944 - Messerschmitt Me 264

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