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| Nachtjagdgeschwader 7 |
Dieser Verband war typisch für die Spätzeit der Geschichte der deutschen Luftwaffe. Wenn er auch die Bezeichnung "Geschwader" trug, so ist er doch nie über Gruppenstärke hinausgekommen.Aus der III./KG 3 in Münster-Handorf wurde Anfang 1944 die I.(Beleuchter)/KG 7 gebildet. Ihre Aufgabe war im Rahmen der "Wilden-Sau-Nachtjagd" das Heranführen der Nachtjäger an die feindlichen Bomberströme und die Markierung der entdeckten Feindverbände. Im Sommer 1944 erfolgte die Umbenennung in I./NJG 7. Einsatzplätze waren wenig später Kastrup und Vaerlöse 10 Dänemark. Im August 1944 wurde sie in IV./NJG 2 um benannt. Ahlhorn, Großenbrode und Welzow waren die nächsten Einsatzorte. Am 23. 2. 1945 erfolgte die letzte Umbenennung, diesmal in NSG 30. Ober Königsberg in der Neumark verlegte sie nach Neuruppin. Einige ihrer Besatzungen nahmen im April 1945 an den schweren Einsätzen gegen die Oder-Brücken teil. Nach Aufgabe der Flugzeuge konnten sich die Reste der Gruppe im Landmarsch bis nach Kufstein (Tirol) durchschlagen, wo die Auflösung erfolgte. Die 4. Staffel war lange Zeit in Brieg (Oberschlesien) als Ergänzungsstaffel stationiert und ging im November 1944 in Marx als 8. Staffel in das NJG 2 auf. Kommandeure (Geschwaderkommodore)
Major Fritz Schaffer, 10. August 1943 |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. März 2010 um 11:52 Uhr |