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| Der Hygienische Dienst in der Luftwaffe |
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Beim Aufbau der Luftwaffe gleubate man, auf einen eigenen hygienischen Dienst verzichten zu können. Man ging davon aus, dass hygienische Fragen meist territoraler Natur waren und somit in den Aufgabenbereich des Heeres fielen. Die Mobilmachungsvorbereitungen sahen lediglich Beratende Hygieniker bei LIn 14 und den Luftflottenärzten vor. Die Hygieniker der Luftwaffe im Krieg waren sämtliche Reservesanitätsoffiziere. Zuem ersten mal wurde während des spanischen Bürgerkrieges ein beratender Hygieniker bei der Legion Condor eingesetzt. Im Krieg waren die Truppenärzte hygienische Berater ihrer Kommandeure. Fachhygieniker gab es nur bei den höheren Stäben. Für hygienische Aufgaben standen der LIn 14 zur Verfügung: Das Lw. Feldlaboratorium (mot.) Die hygienischen bakteriologischen Untersuchungstellen der Luftwaffe Der Malaria-Lehrtrupp Der Truppenentgiftungszug Das Institut für Wehrhygiene der Luftwaffe Von großer Bedeutung waren die Arbeit und Forschung von Prof. Dr. med. Rose, Beratender Hygieniker und Tropenhygieniker bei LIn 14, über die Kontaktinsektizide. Er prüfte mit seinen Mitarbeitern die Wirkung dieser Stoffe an Läuse und Anophelesmückenstämmen und berichtete bei der Arbeitstagung der Beratenden Fachärzte 1943 über die auserordentliche Wirksamkeit dieser Mittel bei der Insektenbekämpfung. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. März 2009 um 23:36 Uhr |