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| Jagdgeschwader 7 |
Keimzelle des Geschwaders war das „Kommando Nowotny“ das im Sommer 1944 durch den General der Jagdflieger aufgestellt wurde. Es ergänzte sich aus dem Erprobungskommandos Lechfeld, das überwiegend aus dem Personal der III/ 26 hervorging.Erst von Lärz, dann von Achmer aus wurden mit gutem Erfolg die ersten Jagdeinsätze mit der Me 262 geflogen und bewiesen, dass dieser Flugzeugtyp sich hervorragend zum Jagdflugzeug eignete. Gegen Ende November 1944 wurde das Kommando im Raum um Berlin dem in der Aufstellung begriffenen Geschwaderstab JG 7 als III. Gruppe unterstellt. Die I. Gruppe formierte sich in Neumünster und Kaltenkirchen; hauptsächlich entstammte das Personal der II./JG 3. In den letzten Kriegsmonaten wurde das Geschwader zum Sammelbecken einer großen Zahl erfolgreicher Jagd- und Kampfflieger der verschiedensten Verbände. Die II. Gruppe entstand im Laufe des Februar 1945 aus Teilen der IV./JG 54, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz. Ab Mitte Februar 1945 war die III. Gruppe einsatzbereit. Zusammen mit dem Stabsschwarm des Geschwaders, der sich aus hervorragenden Flugzeugführern des JG 5 zusammensetzte, und Teilen der I. Gruppe wurden im Kampf gegen die alliierten Bomber und deren Begleitschutz ausgezeichnete Erfolge erzielt. Mit dem Zusammenrücken der Fronten wich das Geschwader Mitte April 1945 nach Prag-Rusin aus und geriet dort in die Wirren des Zusammenbruchs. Die nicht einsatzbereiten Teile setzten sich nach Niederbayern ab. Kommandeure (Geschwaderkommodore)
Oberstleutnant Johannes Steinhoff, 1. Januar 1944 |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. April 2010 um 08:46 Uhr |