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| Flammtiger |
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Hitler hatte die Idee den Panzer VI Sd.Kfz. 181 "Tiger" Ausf. E in einen Flammpanzer umzubauen. Er sollte als "schwerster Flammpanzer" eingeführt werden. Bei einer Konferenz am 3. Januar 1945 erklärte er den Plan und sprach von der Entwicklung eines Fahrzeugs mit einer Frontpanzerung von 250 mm. Der Panzer sollte mit einem Flammenwerfer ausgerüstet werden, der eine Reichweite zwischen 120 und 140 m besitzen sollte. Dieser Flammenwerfer sollte die Rumpf-MG ersetzen. Einen derartigen Brennflüssigkeitsbehälter (es wurde an zwei Behälter mit jeweils 400 Liter Fassungsvermögen gedacht)zu konstruieren erwies sich allerdings als nicht umsetzbar. Demnach sollte ein Anhänger, der die Flüssigkeit beinhalten sollte, konstruiert werden. Der Flammenwerfer sollte 12-16 Feuerstöße mit einer Reichweite von 120-140 m abgeben können. Aus technischer Sicht war es kaum möglich einen derart hohen Druck entwickeln zu können. Für diesen Zweck wurden dann spezielle Gasdüsen entwickelt, ähnlich wie sie in U-Booten zum Einsatz kamen. Am 19. März 1945 befahl Hitler zum wiederholten Male die Beschleunigung des Programms und verwies darauf, das ein Tiger ohne Turm getestet werden solle. Die Umbauten des Panzers wurden von der Wegmann Fabrik in kassel durchgeführt. Der Panzer erhielt die Bezeichnung "schwerster Flammpanzer Ausf. E "Tiger" I". Der Flammenwerfer erhielt die Bezeichnung "Stickstoffflammgerät". Der Panzer erreichte Kassel aufgrund des bereits schwer beschädigten Bahnetzes erst am 3. April 1945. Zu diesem Zeitpunkt erreichten bereits erste amerikanische Truppen die Stadt. Daraufhin wurde geplant den Umbau in der MIAG Fabrik in Braunschweig fortzusetzen. Noch bevor der Prototyp fertig gestellt werden konnte, nahmen britische Truppen Braunschweig ein. Quellen und Literatur: Janusz Ledwoch, "Tank Power Vol. LVI", Wydawnictwo Militaria Thomas L. Jentz, "Die deutsche Panzertruppe 1943-1945" Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 20:42 Uhr |