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| Entwicklung der Panzerjäger und Jagdpanzer |
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Die Aufgabe der Panzerjäger und Jagdpanzer war es Feindpanzer aufzusuchen und zu vernichten. Ähnlich wie im 1. Weltkrieg, als die deutschen Truppen völlig unvorbereitet den plötzlich auftretenden britischen Tanks gegenüber standen, erging es der Wehrmacht im 2. Weltkrieg, als sie sich bereits zu Beginn des Ostfeldzugees zu ihrer Überraschung besonders starken Panzern, wie z.B. dem russischen T-34 oder dem KW-I und II, gegenüber stand. Die einizge gepanzerte Selbstfahrlafette, die damals deutschen Panzerabwehrverbänden zur Verfügung stand, war der umgerüstete Panzer I B mit der tschechischen 3,7 Pak als "Panzerjäger" den Truppen in Frankreich, Nordafrika und Russland zugeteilt worden. Als Antwort auf die russischen Panzermassen wurden dann aber sehr schnell deutsche 7,5 cm PaK und die zahlreich erbeutete russische 7,62 cm Kanone auf Fahrgestelle des Panzer II und des bewährten tschechischen Panzer 38 (t) montiert. Diese Panzerjäger hiesen "Marder I - III" und konnten bald ihre Durchschlagkraft gegnüber den russischen schweren Panzern unter Beweis stellen. Das charakteristische Merkmal dieser Panzerjäger waren hohe, oben und unten offene und nur MG- und splittersichere Aufbauten zum Schutz der aufmontierten PaK und ihrer Bedienung. All das erwies sich jedoch gegen Ende des Krieges immer nachteiliger. Ab 1943 kamen daher verbesserte Panzerjäger mit der Bezeichnung "Jagdpanzer" zum Einsatz. Dies waren keine behelfsmäsige Zusammenbauten mehr aus Beutewaffen und veralteten Fahrgestellen, sondern völlige Neubauten unter Verwendung bewährter Baugruppen, Fahrgestellen und Waffen. Sie wiesen moderne flache und geschossabweisende Formen auf und hatten ein eingebautes MG zur Nahverteidigung. Weiterhin wurde ab etwa 1943 die ursprüngliche als FlaK-Geschütz konstruierte 8,8 cm Kanone nun auch bei den Panzerjägern und Jagdpanzern verwandt. Als FlaK-Geschütz im Erdeinsatz hatte sie bereits seit Kriegsbeginn ihre roßen Erfolge gegen Panzer aller Art gezeigt. Sie konnte noch bis Kriegsende jeden feindlichen Panzer auf eine Entfernung bis zu 2.000 m vernichten. Ein Kriegstagebuch sagt noch 1945 aus, dass allein eine Kompanie "Nashörner" (13 Fahrzeuge) innerhalb von nur 17 Tagen folgende Feindpanzer vernichten konnte: 1 KW-II, 19 KW-I, 20 T-34, 1 Grant, 1 T-60, 5 T-10 und 1 "Stalinorgel". Dabei verlor die Kompanie selbst nur 2 Fahrzeuge. Die Jagdpanzer waren aber nicht nur eine Weiterentwicklung der Panzerjäger, sondern auch des Strmgeschützes. Dieses, ursprünglich als reine artilleristische Unterstützungswaffe der Infanterie gedacht, wurde ab 1941 immer mehr in der Rolle eines Panzerjägers gedrängt. Andererseits konnten natürlich auch Panzerjäger und Jagdpanzer nicht nur zur Zerstörung feindlicher Panzer, sondern auch anderer Kampffahrzeuge und feindlicher Geschütze eingesetzt werden. Die Panzerjäger gehörten der Panzertruppe im weiteren Sinne an. Ursprünglich trugen sie die normale feldgaue Uniform des Heeres mit der rosafarbenen Paspelierung der "Schnellen Truppen". Später wurden die Panzerjäger- und Sturmgeschützbesatzungen mit feldgrauen Uniformen eingekleidet, die nach dem Muster der schwaren Panzeruniform geschnitten war. In den letzten beiden Kriegsjahren erhielten jedoch einzelne Verbände der Panzerjäger auch die bekannten schwarzen Uniformen. Hiervon gab es nämlich besonders große Vorräte, weil sich die meist khakifarbenen Beute-Uniformstoffe wohl in schwarz, nicht aber in feldgrau umfärben liesen. Das ist der Grund, warum auf vielen Fotos auch Besatzungen der Panzerjäger in schwarzen Panzeruniformen zu sehen sind. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Mai 2010 um 18:56 Uhr |