Jagdpanzer V - "Jagdpanther"
Jagdpanzer IV - Der Versuch auf deutscher Seite, die hervorragende 8,8 cm Pak 43 L/71 auf Selbstfahrlafette zu montieren, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der schwer gepanzerte "Ferdinand"/"Elefant" enttäuschte in seinen Leistungen, er versagte völlig bei Kursk und war in Italien wegen der auftretenden Wartungsprobleme und Konstruktionsmängel häufig nicht einsatzbereit. Das "Nashorn" zeigte bessere Leistungen, war aber so schwach gepanzert, dass feindliche Panzer und Pak beim Beschuss in einem bestimmten Winkel aus einer Entfernung von über 1.500 m den Kampfraum durchschlugen. Ein besseres, schwer gepanzertes Fahrgestell musste entwickelt werden.
Das Pantherchassis wurde als beste Lösung für diese Entwicklung gewählt. Das Grundchassis, die Kraftübertragung und die untere Wanne wurden beibehalten und nur nch ein neuer Aufbau entworfen. Um die Produktion zu vereinfachen, wurde die Frontplatte im gleichen Winkel weiter nach oben gezogen. Man konnte auf diese Weise die Standard-Pantherbodenwanne und die vordere Platte beibehalten. Ursprünglich waren die Seiten des Panther zu schräg eingesetzt, so dass nicht viel Platz als Kampfraum verlblieb. Deshalb wurde eine neue vereinfachte Seitenplatte mit Radkasten entwickelt. Die selbe Entwicklung wurde dann auch für den Panther übernommen, der dann Panther Ausf. G hies.

Hauptbewaffnung war die 8,8 cm Pak L/43/3, L/71. Ein weiter entwickelter "Saukopf"-Blendenschutz schützte die Kanone. Die erste Jagdpanther besasen eine ziemlich kleine fast ebene Schutzblende, spätere verfügten über eine größere verbolzte Blende. Außerdem war ein MG 34 in Kugelblende eingebaut und die meisten Fahrzeuge hatten für die Pak 43 ein zweiteiliges Geschützrohr, um das Auswechseln verschossener Rohrteile zu vereinfachen.
Der Jagdpanther - auch Jagdpanzer IV genannt - entwickelte sich zum besten deutschen Panzerjäger des Krieges. Schnell, gut gepanzert und mit einer außergewöhnlich wirkungsvollen Waffe versehen. Es wurden nur 382 Modelle gebaut, die natürlich nie den Bedarf deckten.
Die Mannschaften vertrauten ihren Fahrzeugen, was die Kampfmoral hob und den offensiven und wirkungsvollen Einsatz dieser Waffe förderte.

Technische Daten

 Motor
 Maybach HL 230 P 30
 
 Höchstleistung
 700 PS bei 300 U/min
 
 Getriebe  ZF-Synchron AK 7-400
 7 Vorw., 1 Rückw.
 
 Kettenbreite  66 cm
 
 Maße  Länge: 6,87 m
 Breite: 3,27 m
 Höhe: 2,71 m
 Mit Rohr+Schürzen
 Länge: 9,86 m
 Breite: 3,42 m
 Höhe: 2,71 m
 Panzerung  Front: 80 mm
 Seiten: 40-50 mm
 Heck: 40-50 mm
 
 Wendekreis  10 m
 
 Zul. Gesamtgewicht
 46 t
 
 Höchstgeschwindigkeit
 46 km/h
 
 Verbauch auf 100 km
 Strasse: 460 l
 Gelände: 690 l
 
 Kraftstoffvorrat  700 Liter
 
 Fahrbereich  Strasse: 150 km
 Gelände: 100 km
 
 Besatzung  5 Mann
 
 Bewaffnung  8,8 cm Pak L/71
 MG
 

Jagdpanzer IV -
Kommentare (3)Add Comment
WOT Spieler
Januar 16, 2011
109.226.149.193
...

Der Jagdpanther wird Jagdpanzer V genannt und nicht wie hier falsch geschrieben Jagdpanzer IV.

ebenfalls wot-spieler
September 05, 2011
84.171.195.70
...

dieses teil gefällt mir ganz besonders

noch ein wot spieler
Dezember 28, 2011
84.74.63.230
...

Bitter ändert doch den Satz, wo der Jagdpanther als Jagdpanzer IV beizeichnet wird, ab. Hier die richtige Schreibweise: Jagdpanzer V Jagdpanther (Sd.Kfz. 173

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busy
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Juni 2009 um 21:34 Uhr
 

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