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| Marder III (Sd.Kfz. 139) |
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Marder III mit 7,62-cm-Pak (r)1941 eingeführt, hatte diese Ausführung ihre erste Bewährung neben Nordafrika zum Teil auch schon im ersten strengen Rußlandwinter.
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Marder III (Ausführung H)Er stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger dar. Seine Höhe war zwar nur etwas geringer doch stand - wegen des rückversetzten Motors - die Bedienung des Geschützes tiefer im Fahrzeug und war auch dadurch besser geschützt als hinter dem weitaus kleineren Kampfraum des zuvor gebauten Musters. Seine Fertigung begann noch 1942 - doch kam er in größerer Zahl erst 1943 zur Truppe.Als Bewaffnung erhielt er die nach ihren Leistungen der russischen 7,62 cm Pak ähnliche deutsche 7,5 cm Pak 40/3 mit der Kaliberlänge L/46. Die Kanone war also etwas kürzer als die seines Vorgängers. Ein Vorteil war, daß er 38 Granaten (acht mehr) mitführen konnte. Er wurde nach seinem Fahrgestell auch "Marder 38" genannt. Da das jedoch auch für die beiden anderen Ausführungen zutraf, war seine bessere Bezeichnung: "Marder III, Ausführung H". Offiziell hieß er: "Sonder-Kraftfahrzeug 138.
![]() Marder III Ausführung MSein Hauptunterschied gegenüber den vorausgegangenen Ausführungen war die Verlegung des Kampfraumes zum Heck. Das war durch den Einbau des Motors in den vorderen Wannenraum ermöglicht worden. Hierdurch wurde die Kopflastigkeit der Ausführung H verbessert. Eine weitere Veränderung zeigt die Ausführung des Bugs.Die Kanone war die der Ausführung H; der Panzerjäger konnte jedoch nur noch 27 Granaten (elf weniger als die Ausführung H!) mitführen. Beide Marder - H und M - wurden anfangs noch gleichzeitig produziert, später nur noch die Ausführung M (insgesamt 381 Stück). Im Mai 1944 lief die Produktion aus und es erfolgte nur noch der Bau des "Hetzer", ebenfalls unter Verwendung des GW 38, jedoch mit etwas breiterer Wanne. Im Gegensatz zur Ausführung H und der ersten mit der russischen 7,62 cm Pak hatte die Ausführung M kein Bug-MG. Der Marder III (M) führte dafür ein MG 34 (oder 42) im Kampfraum mit, das bei Bedarf nach allen Seiten ohne besondere Halterung eingesetzt werden konnte. Zum Einsatz gegen Flieger war an der Innenseite des Kampfraumes eine Halterung angebracht. Der Marder III der Ausführung M war an allen Fronten (einschließlich Nordafrika/Tunis) zu finden. ZusammenfassungDank ihres robusten Fahrgestells und guten Kanonen gehörten die Marder III aller Ausführungen - trotz ihres improvisierten Zusammenbaus - zu gelungenen und erfolgreichen Panzerjägern. Sie kamen zur rechten Zeit an allen Fronten - einschließlich Afrika - zum Einsatz. Alle drei Ausführungen gab es noch bis zum Ende des Krieges.Das Los ihrer Besatzungen war der Kampf in kleinen Truppenteilen, oft ganz allein, an abgelegenen Fronten und fast immer in Krisensituationen. Dazu in sehr engen, oben und hinten offenen (damit allen Wettern ausgesetzt) und dünn gepanzerten Kampfräumen. Und doch verdanken gerade diesen Männern viele Soldaten ihr Leben. Haben sie doch oft noch größere Krisen mit all den unbeschreiblichen Folgen verhindert. Hier noch einmal alle drei Typen zum Vergleich: ![]() ![]() ![]() Technische DatenDie technischen Daten der drei Fahrgestelle und Motoren waren fast gleich. Es genügt daher, wenn im Folgenden nur die der Ausführung M - also der letzten - aufgezeigt werden. Natürlich waren auch die Daten der Kanone der Ausführung H gleich der des Marder III (M); nur die russische 7,62 cm Beutepak auf der ersten Ausführung des Marder III aus dem Jahre 1941 zeigte etwas andere, aber ähnliche Leistungen. So war ihre Vo (also Meter pro Sekunde am Rohraustritt) mit 990 gegenüber der deutschen 7,5 cm Pak mit 933 etwas besser. Die Durchschlagsleistung (bei 90 Grad) der russischen war auf 1.372 Meter mit 8,7 cm aber geringer als die 10,9 cm der deutschen Pak.
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