Panzer Jagdpanzer, Panzerjäger und Panzerartillerie Sturmpanzer 43 "Brummbär" (Sd.Kfz. 166)
Sturmpanzer 43 "Brummbär" (Sd.Kfz. 166)

Sturmpanzer 43 Als sich 1942 herausstellte, dass dem deutschen Heer Fahrzeuge fehlte, um die Infanterie auch im schwer gangbaren Gelände oder im Ortskampf zu unterstützen (z.B. bei den Kämpfen in Stalingrad), wurden Pläne für ein Idealfahrzeug geschaffen.
Da die Zeit drängte, wurde erst einmal ein Zusammenbau aus bereits vorhandenen Elementen herausgebracht. Die Lösung ähnelte dem "Nashorn". Auch für den "Brummbär" wurde zum Fahrgestell das des Panzer IV gewählt und eine gepanzerte Kampfkanzel aufmontierte.
Die Waffe dieser Nahkampfunterstützung war so schwer, dass der Name "Brummbär" durchaus passend war. Auf dem erwähnten Fahrgestell dfes bewährten Panzer IV verfügte der "Brummbär" über eine 15 cm Haubitze mit einem Geschützrohr von nur 180 cm Länge.
Er besas damit die Fähigkeit, stärkere Befestigungen sowie dicke Betonmauern und Bunker in kurzer Zeit zu zerschlagen.
Das Fahrzeug selbst hatte eine 100 mm Frontpanzerung mit sehr schrägem Bug. Beides gab eien vorzüglichen Schutz für die aus 5 Mann bestehende Besatzung. Rund 60 Stück wurden vom "Brummbär" gebaut.

Die ersten Ausführungen des Brummbären kamen bei Infanterieverbänden etwa Ende 1943 zum Einsatz und sie bewährten sich sofort als eine ausgezeichnete Unterstützungswaffe. Ein Nachteil war allerdings das Fehlen einer Nahverteidigungswaffe, z.B. eines MG. So entstanden vermeidbare Verluste. Erst die späteren Ausführungen hatten im Panzer MG und MPi.
Ein weiterer Nachteil war, dass die starke Panzerung und die 15 cm Haubitze zu schwer für das Fahrgestell waren. Der Brummbär hatte ein Gewicht von knapp 30 t.
Ursprünglich war das Panzer IV-Fahrgestell nur für 20 t ausgelegt worden. Somit war es in der Tat fast unmöglich, liegengebliebene Fahrzuege abzuschleppen. Es konnte nicht ausbleiben, dass Brummbären deshalb öfter auch bei an sich leichten Schäden verloren gingen.

Technische Daten

 Hersteller  Deutsche Eisenwerke (1943 - 1944)
 Besatzung  5 Mann
 Bewaffnung  15 cm Strumhaubitze 43 L/12
 MG 34
 Panzerung  Front: 5 cm
 Kampfkanzel: 10 cm (Front)
 Seite: 5 cm
 Heck 3 cm
 Gewicht  28 t
 Motor  12 Zylinder Maybach HL 120 TRM (wassergekühlt)
 300 PS bei 3000 U/min
 Geschwindigkeit 
 40 km/h
 Tankvolumen  470 l
 Verbrauch  Strasse: 260 l/100 km
 Gelände: 380 l/100 km
 Fahrbereich  Strasse: 180 km
 Gelände: 120 km
 Maße  Länge: 5,95 m
 Höhe: 2,88 m
 Breite: 2,50 m
 Munition  15 cm StuH. 43: 38 Schuss
 7,92 mm: 600 Schuss
 Produktion  ca. 55 Fahrzeuge

 

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