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Sturmpanzer I "Bison" - 15 cm sIG 33 (Sf) auf PzKpfw I Ausf. B |
Entwicklung und Produktion
Fahrzeug der schweren Infanteriegeschütz-Kompanie 706
Der Sturmpanzer I Bison war ein schweres Infanteriegeschütz des Typs 15 cm sIG 33 L/11.4, das auf einem unveränderten Chassis des PzKpfw I Ausf. B montiert wurde. Ziel war es der Infanterie eine direkte und mobile Feuerunterstützung zu geben. Das Fahrzeug wurde von 5 Mann Besatzung bedient und führte lediglich 3 Schuss hochexplosive Munition mit. Die Besatzung war durch einen kastenförmigen Aufbau geschützt, der aus drei 10 mm Panzerplatten bestand. Der Aufbau war oben und hinten offen. Zwischen Januar und Februar 1940 wurden 38 Fahrzeuge von Alkett in Berlin umgebaut. Durch den schweren Überbau und das Geschütz verfügte der Bison über eine äuserst schlechte Mobilität.
Einsatz
Der Sturmpanzer I wurde während des Frankreichfeldzuges, auf dem Balkan, Griechenland und in Russland eingesetzt. Hierfür wurden die 701.-706. schwere Infanteriegeschütz-Kompanien mit je 6 Fahrzeugen gebildet, die in der 1., 2., 5., 7. 9. und 10. Panzerdivision zum Einsatz kamen. Die 705. und 706. Kompanie wurde während des Russlandfeldzuges vernichtet. Die 701. Kompanie/9. Panzerdivision nahm an der anschließenden Sommeroffensive 1942 ("Fall Blau") teil und wurde anschließend mit der Division zur Heeresgruppe Mitte verlegt. Die letzten Fahrzeuge wurden Ende 1943 innerhalb der 704. Kompanie der 5. Panzerdivision außer Dienst gestellt.
Technische Daten
| Sturmpanzer I Bison
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| Hersteller |
Alkett |
| Herstellungsjahr |
1940
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Produktionszahl
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38 |
| Besatzung |
3 |
| Gewicht |
8,5 t
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Maße LxBxH
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4,67 x 2,06 x 2,80
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| Motor |
Maybach NL 38 TR, 6 Zylinder
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| Leistung |
100 PS
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| Betriebsstoff |
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Verbrauch Straße,Gelände
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| Fahrbereich Straße/Gelände |
140 km
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| Höchstgeschwindigkeit |
35 km/h
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| Panzerung |
5-13 mm |
| Bewaffnung |
15 cm sIG 33 L/11,4 |
| Munition |
3 Schuss
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 16:47 Uhr |