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| Panzer IV - Sd.Kfz. 161 |
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| Geschrieben von: Administrator | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 16. Februar 2009 um 14:46 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Entwicklung des Panzer IV - wie die des Panzer II auf Erfahrungen der in Russland getesteten Einzelmodelle der 20er Jahre aufbauend - begann gezielt 1934. Er unterschied sich vom Panzer III so geringfügig, dass es heute noch erstaunt, warum es überhaupt zwei Entwicklungen gab.Hauptsächlich unterschied er sich durch das größere Kaliber seiner Hauptbewaffnung und seiner 8 Lauftrollen gegenüber den späteren 6 des Panzer III. Beide hatten jedoch den gleichen Motor, 5 Mann Besatzung und fast das gleiche Gewicht. Er war geplant als Überwachungspanzer der leichteren und schwächer bewaffneten Massenpanzer. Erst durch die Eskalation im Panzerbau des 2. Weltkrieges - insbesondere gemessen am russischen Gegner - wurde er ab 1943 immer mehr zum Standardpanzer der Kampfverbände, der schlieslich vom Panzer V "Panther" abgelöst werden sollte. Mangels Panther-Produktionszahlen konnte sich jedoch der Panzer IV noch bis Kriegsende behaupten. Eine wesentliche Änderung erhielt er 1942 durch den Einbau einer längeren 7,5 cm Kampfwagenkanone KwK, um hinsichtlich Treffergenauigkeit und Durchschlagskraft der russischen 7,62 cm Kanone gewachsen zu sein und den stark gepanzerten T-34 auch auf weitere Entfernungen durchschlagen können. Ab 1943 wurde auch die Panzerung des Panzer IV verstärkt. Nach anfänglichen Entwicklungen in verschiedenen Firmen wurde 1936 die Firma Krupp zur endgültigen "Leitfirma" für die Produktion und weitere Entwicklungen bestimmt. Ab 1937 erhielt er einen 300 PS Maybach-Motor. Zu Kriegsbeginn gab es etwa 600 Panzer IV, bis Kriegsende waren insgesamt rund 9.000 Stück gebaut worden. Anfänglich war er nur in den "mittleren" Kompanien, der jeweils 4. und 8. der Panzerregimenter, zusammen mit dem Panzer III eingesetzt. Nachdem - 1941 beginnend - der Panzer III in den "leichten" Kompanien die Panzer I, II und Skoda 35 bzw. 38 abgelöst hatte, befanden sich in den 4. bzw. 8. Kompanien nur noch Panzer IV. Schlieslich wurde er in allen Kompanien als Standardpanzer eingesetzt. Natürlich gab es von ihm auch Ableger in der Sturmgeschützversion. Sie alle - es gab verschiedene Ausführungen - wurden schlieslich Jagdpanzer IV genannt. Erwähnenswert bleibt auch die Version Sturmpanzer IV "Brummbär" mit seinem 15 cm Geschütz. Daneben wurden die in relativ geringen Zahlen hergestellten Flakpanzer wie "Möbelwagen", "Wirbelwind", "Ostwind", "Kugelblitz" auf den Fahrgestellen des Panzer IV gebaut. Schlieslich wurde aus den an sich schon ähnlichen Fahrgestellen der Panzer III und IV ein sogenannter Geschützwagen (Gw) III/IV gebaut, der vor allem als Waffenträger für den Panzerjäger "Nashorn" und der gepanzerten Haubitze "Hummel" genutzt wurde. Panzerkampfwagen IV mit langem Rohr Durch das Auftreten stärker bewaffneter und gepanzerter sowjetischer Panzer kam es auf deutscher Seite zum Zwang gleichzuziehen. Da aber der Panther 1941/42 noch nicht verfügbar war, führte die nächstliegende Lösung zur Verstärkung des Panzer IV. Er erhielt eine längere Kampfwagenkanone (KwK),um Durchschlagskraft und Treffgenauigkeit auch auf mittlere und weite Entfernungen zu erzielen. Anfänglich von noch etwas geringer Länge (L/43), kam es im Zuge der Eskalation 1943 zur Rohrlänge L/48. Trotz Auftreten des Panther im Sommer 1943 hielt sich - wohl bedingt durch zu geringe Produktion des Panther - der Panzer IV in dieser letzten Form noch bis Ende des Krieges. Technische Daten
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