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| VK 3001 (H) und VK 3601 (H) |
1937 war Henschel angewiesen worden, ein Nachfolgefahrzeug für den Panzer IV in der gleichen Gewichtsklasse zu entwerfen. Draufhin plante Henschel den D.W. (Durchbruchswagen) I und II.Beide Fahrzeuge waren dem Panzer IV sehr ähnlich. Der VK 3001 (H) stellte eine Weiterentwicklung dieser Fahrzeuge dar. 4 Prototypen wurden hergestellt, 2 im Mai 1941 und die restlichen im Oktober des selben Jahres. Die im März hergestellten Fahrgestelle wurden im August 1941 durch die Firma Rheinmetall-Borsig zu einer Selbstfahrlafette 12,8 cm umgebaut. Das im Panzer eingebaute Henschel Drei-Radien-Lenkgetriebe vom Typ L 320 wurde später in vereinfachter Bauweise in den Tiger I übernommen. Bereits im Frankreichfeldzug, in dem die deutschen Panzer auf die schwer gepanzerten englischen und französischen Infanterietanks trafen, zeigte sich die geringe Durchschlagsleistung der deutschen Geschütze. Daher wurde paralell zum Entwicklungsauftrag des VK 3001 ein weiterer zum Bau eines schweren 36 t-Panzers erteilt. Dieses VK 3601 oder Panzer IV Ausf. B bezeichnete Fahrzeug hatte viele Bauteile mit dem VK 3001 gemeinsam. Durch Wegfall der oberen Stützrollen entstand das für den Tiger und Panther typische Schachtellaufwerk. Als Hauptbewaffnung war ursprünglich ein Geschütz mit konischem Rohr (Waffe 0725) vorgesehen. Da Hitler deren Verwendung später untersagte, musste das Fahrzueg so umkonstruiert werden, dass es im Stande war, den von Porsche für seinen VK 4501 (P) entworfenen Turm aufzunehmen, weil es wegen Zeitmangel nicht möglich war, einen eigens für dieses Fahrgestell angepassten Turm zu entwickeln. Diese Änderungen führten zum Tiger I E. Sowohl VK 3001 (H) wie VK 3501 (H) wurden als Probefahrzeuge gefertigt, da ihre Weiterentwicklung zugunsten des VK 4501 aufgegeben wurde. Technische Daten
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